
Der Juli hat eindrucksvoll gezeigt, warum Anleger starke Trends nicht einfach geradlinig fortschreiben sollten.Bereits im Mai hatten wir darauf hingewiesen, dass die außergewöhnliche Kursdynamik bei KI- und Halbleiterwerten die Fallhöhe für Enttäuschungen erhöht.
24.08.2026 | 10:06 Uhr
Im Juni rückten dann konkrete Gewinne, Margen und Finanzierungskosten schon stärker in den Mittelpunkt. Die zwischenzeitlichen Rückschläge im Juli bestätigen diese Einschätzung, sind aber noch keinesfalls ein Argument für einen grundlegenden Rückzug aus Aktien. Vielmehr spricht das Umfeld dafür, Portfolios regelmäßig neu auszubalancieren und besonders stark gewachsene Positionen nicht unkontrolliert immer größer werden zu lassen.
Kapitalmärkte: Das Umfeld wird immer anspruchsvoller
Der Juli begann zunächst mit einer Fortsetzung der starken Markttrends des
ersten Halbjahres. Die Nachfrage nach KI-Infrastruktur blieb hoch, Kapital
floss weiter in Technologieaktien und insbesondere Halbleiterwerte hatten bis
dahin außergewöhnliche Kursgewinne erzielt. Gleichzeitig wurde aber zunehmend
sichtbar, wie stark sich Anleger auf wenige Gewinner konzentriert hatten.
Anfang Juli flossen noch erhebliche Mittel in globale Aktien- und insbesondere
Technologiefonds.
Mitte des Monats änderte sich das Bild deutlich. Besonders Halbleiter- und
andere KI-nahe Aktien gerieten unter Druck. Der Philadelphia Semiconductor
Index verlor innerhalb weniger Wochen mehr als ein Fünftel gegenüber seinem
Juni-Hoch. Die zuvor nahezu ungebremste Aufwärtsbewegung wurde damit erstmals
ernsthaft auf die Probe gestellt. In der Fachsprache spricht man bei Aktien,
deren Kurse zuvor besonders stark gestiegen sind, häufig von „Momentum-Titeln“.
Genau diese bisherigen Gewinner standen nun plötzlich auf der Verkaufsseite und
die Medien sprachen vom „Momentum-Crash“. Eine wichtige Einordnung: Die Märkte
stellten den KI-Trend nicht grundsätzlich infrage. Unternehmen meldeten
weiterhin starke Nachfrage und erhöhten sogar ihre Kapazitäts- und
Umsatzplanungen. Gleichzeitig reichten aber selbst gute Geschäftszahlen
teilweise nicht mehr aus, um weitere deutliche Kurssteigerungen auszulösen.
Warum? Die Messlatte war schlicht sehr hoch geworden.
Parallel blieben geopolitische Risiken präsent. Erst in der letzten Ausgabe
schrieben wir: „Ein fragiler Frieden ist noch keine belastbare Stabilität“. Am
8. Juli erklärte US-Präsident Trump das zuvor vereinbarte Rahmenabkommen mit
Iran für beendet. Ölpreise sprangen daraufhin deutlich an, Aktien und Anleihen
gerieten zunächst unter Druck. Die Marktreaktion blieb jedoch wesentlich
kontrollierter als während der Eskalation im Frühjahr. Anleger unterschieden
zunehmend zwischen politischen Drohungen und einer tatsächlich längerfristigen
Unterbrechung der Energieversorgung. Im weiteren Monatsverlauf nahm dieses
Risiko allerdings wieder zu. Angriffe auf Schifffahrtswege im Roten Meer trafen
auf die weiterhin eingeschränkte Nutzung der Straße von Hormus. Brent-Öl stieg
zwischenzeitlich wieder über 100 US-Dollar je Barrel. Zusätzlich kündigten die
USA neue Zölle gegen zahlreiche Handelspartner an. Damit kamen zwei klassische
Inflationsrisiken gleichzeitig zurück: höhere Energiepreise und höhere
Importkosten.
Die wichtigste Kapitalmarktbeobachtung für uns war daher nicht, dass Anleger
grundsätzlich vorsichtiger wurden. Vielmehr sortierte der Markt jetzt stärker.
Nach Monaten, in denen vor allem die stärksten Trends noch stärker wurden,
gewann die Frage an Bedeutung, welche Bewertungen tatsächlich durch Gewinne und
Cashflows gedeckt sind.
Wirtschaftliche Lage: Das Wachstum hält an, aber ohne
große Puffer
Auch die Konjunkturdaten zeichneten im Juli kein einheitliches Bild. Der
Internationale Währungsfonds (IWF) senkte seine Prognose für das globale
Wachstum 2026 leicht auf rund drei Prozent. Die Weltwirtschaft zeigt sich damit
widerstandsfähiger, als es die geopolitischen Belastungen erwarten lassen
könnten, verfügt aber weiterhin über wenig Spielraum für zusätzliche Schocks.
Zu den wichtigsten Risiken zählt der IWF neben dem Nahostkonflikt und einer
erneuten Inflationsbeschleunigung inzwischen ausdrücklich auch eine mögliche
Korrektur im stark gelaufenen KI-Sektor.
In den USA wurde das Bild im Monatsverlauf differenzierter.
Der bereits Anfang Juli veröffentlichte Arbeitsmarktbericht für Juni fiel
schwächer aus als erwartet. Die später (Anfang August) veröffentlichten
Juli-Daten verstärkten diesen Eindruck nochmals: Die Beschäftigung ging leicht
zurück, während frühere Zahlen nach unten korrigiert wurden. Der
US-Arbeitsmarkt zeigt also deutlich weniger Dynamik als noch zu Jahresbeginn.
Gleichzeitig blieb die Binnennachfrage bemerkenswert robust. Die US-Wirtschaft
wuchs im zweiten Quartal zwar nur mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate
von 1,5 Prozent. Hinter der vergleichsweise schwachen Gesamtzahl verbarg sich
jedoch eine deutlich bessere Entwicklung von Konsum und privaten Investitionen.
Besonders die Ausgaben für Ausrüstung, unter anderem für den Ausbau der
KI-Infrastruktur, stiegen kräftig. Ein Teil des schwächeren
Bruttoinlandsprodukts war darauf zurückzuführen, dass diese Nachfrage durch
hohe Importe gedeckt wurde.
Bei der Inflation gab es zunächst Entlastung. Die US-Verbraucherpreise gingen
im Juni gegenüber dem Vormonat zurück, vor allem aufgrund damals niedrigerer
Energiepreise. Im Jahresvergleich blieb die Inflation mit 3,5 Prozent jedoch
deutlich oberhalb des Fed-Ziels. Die erneute Verteuerung von Öl im weiteren
Verlauf des Juli zeigte deshalb, wie schnell ein Teil dieser Entlastung künftig
wieder verloren gehen kann.
Die US-Notenbank beließ ihren Leitzins Ende Juli bei 3,50 bis 3,75 Prozent.
Bemerkenswert war weniger die Entscheidung selbst als die krasse Uneinigkeit
innerhalb der Fed: Drei Mitglieder stimmten für eine Zinserhöhung. Fed-Chef
Kevin Warsh verzichtete gleichzeitig erneut weitgehend auf konkrete Hinweise
zum weiteren Zinspfad. Das erhöht die Unsicherheit für Anleger und dürfte dazu
führen, dass einzelne Konjunktur- und Inflationsdaten künftig stärkere
Marktreaktionen auslösen. Auch die EZB hielt ihre Zinsen im Juli unverändert.
Nach der Zinserhöhung im Juni möchte sie zunächst abwarten, wie stark sich der
vorangegangene Energiepreisschock auf Inflation, Löhne und Nachfrage auswirkt.
Weitere Zinsschritte schloss sie ausdrücklich nicht aus.
Für Europa gab es im Juli vorsichtig positive Signale. Der zusammengefasste Einkaufsmanagerindex für Industrie und Dienstleistungen setzte sich wieder deutlicher über die Wachstumsschwelle. Vor allem die Dienstleistungen verbesserten sich, während auch die Industrieproduktion zulegte. Allerdings beruhte ein Teil der industriellen Stärke weiterhin auf dem Abbau alter Auftragsbestände, während die Exportnachfrage schwach blieb. Von einem kräftigen europäischen Aufschwung kann daher nicht gesprochen werden.
Fokusthema: KI-Investitionen müssen zeitnah Rendite
liefern
Bereits im letzten Marktbericht hatten wir darauf hingewiesen, dass der KI-Boom
zunehmend an konkreten Gewinnen, Margen und Finanzierungskosten gemessen werden
dürfte. Im Juli wurde dieser Realitätscheck an den Börsen viel deutlicher
sichtbar. Nach der außergewöhnlichen Rally bei Halbleitern, Speicherherstellern
und anderen Unternehmen aus der KI-Infrastruktur kam es zu einer scharfen
Korrektur. Die Ursache war nicht eine plötzlich verschwundene Nachfrage nach
künstlicher Intelligenz. Im Gegenteil: Der Ausbau von Rechenzentren, Chips,
Stromversorgung und Netzwerken läuft weiter auf Hochtouren. Anleger begannen
jedoch stärker zu fragen, ob die enormen Investitionen wirtschaftlich dauerhaft
gerechtfertigt sind.
Besonders sichtbar wird diese Frage bei den sogenannten Hyperscalern. Gemeint sind große Technologieunternehmen wie Microsoft, Alphabet, Amazon, Meta oder Oracle, die enorme Summen in Rechenzentren und Cloud-Infrastruktur investieren. Bislang wurden steigende Investitionsbudgets an der Börse häufig positiv bewertet: Wer mehr in KI investiert, sollte schließlich auch stärker vom künftigen Wachstum profitieren. Inzwischen wird diese Logik genauer geprüft und teilweise auf den Kopf gestellt. Der Aufbau der Infrastruktur kostet zunächst sehr viel Geld, während die daraus erwarteten (ziemlich unsicheren) Erträge erst mit Verzögerung entstehen.
Das zeigt sich zunehmend beim freien Cashflow. Dieser bezeichnet vereinfacht
das Geld, das einem Unternehmen nach dem laufenden Geschäft und seinen
Investitionen tatsächlich zur Verfügung steht. Gerade dieser Wert gerät bei
einigen großen Technologieunternehmen unter Druck. Beispielsweise bei Alphabet
führte der starke Investitionsanstieg im zweiten Quartal trotz sehr hoher
Umsätze und Gewinne erstmals zu einem negativen freien Cashflow. Die
Investitionen beliefen sich allein im Quartal auf knapp 45 Milliarden
US-Dollar.
Damit verschiebt sich die entscheidende Frage, wer am
meisten in KI investiert hin zu sichtbaren Antworten, wer mit diesen
Investitionen erkennbares Geld verdient. Dabei wäre es unserer Meinung nach
jedoch falsch, die hohe Investitionstätigkeit automatisch als Warnsignal zu
verstehen. Ein großer Teil der Ausgaben fließt in reale Infrastruktur, für die
weiterhin eine hohe Nachfrage besteht. Zudem sind die Auftragsbestände vieler
Cloud- und Infrastrukturunternehmen stark gewachsen. Für die Jahre ab 2028 erwarten
verschiedene Marktanalysen wieder eine deutliche Verbesserung der Cashflows,
wenn heute aufgebaute Kapazitäten stärker genutzt werden, Umsätze aus
bestehenden Aufträgen zufließen und das Wachstum der Investitionsausgaben
nachlässt. Aber exakt diese zeitliche Lücke macht das Thema für Anleger so
„spannend“. Viel Kapital muss heute ausgegeben werden, während ein Teil der
erhofften Rendite erst in einigen Jahren sichtbar wird. Je höher
Finanzierungskosten und Bewertungen sind, desto kritischer wird der Markt
hinterfragen, ob diese Rechnung tatsächlich aufgeht.
Wir meinen: Das ist langfristig eher gesund als negativ. Ein Markt, der stärker
zwischen tatsächlichem wirtschaftlichem Erfolg und bloßen Zukunftserwartungen
unterscheidet, schafft bessere Voraussetzungen für weitere Renditen.
Kurzfristig bedeutet dies jedoch höhere Schwankungen, überwiegend bei
Unternehmen, deren Aktienkurse bereits sehr optimistische Annahmen
vorwegnehmen.
Aktienmärkte: In der Schlagzeilen extrem starke Zahlen
der Berichtsaison
Unterstützung erhielten die Aktienmärkte von einer außergewöhnlich guten
US-Berichtssaison. Bis zum Redaktionsschluss hatten laut FactSet 88 Prozent der
Unternehmen im S&P 500 ihre Zahlen vorgelegt. 86 Prozent übertrafen die
Gewinnerwartungen, 76 Prozent die Umsatzschätzungen. Das ausgewiesene
Gewinnwachstum erreichte rund 50 Prozent (!) und wäre damit das höchste seit
2021. Auch die Umsätze wuchsen so stark wie seit Ende 2021 nicht mehr. Die
spektakuläre Gewinnzahl sollte allerdings nicht unkritisch gelesen werden. Ein
erheblicher Teil stammt nicht aus dem laufenden operativen Geschäft, sondern
aus hohen Wertsteigerungen von Unternehmensbeteiligungen.
Besonders deutlich zeigt sich dies beispielsweise bei
Alphabet und Amazon. Alphabet verbuchte im zweiten Quartal rund 98 Milliarden
US-Dollar sonstige Erträge, überwiegend aufgrund gestiegener Bewertungen von
Beteiligungen. Amazon verbuchte rund 53 Milliarden US-Dollar, vor allem im
Zusammenhang mit seiner Beteiligung am derzeit noch nicht börsennotierten
KI-Unternehmen Anthropic. Diese Wertsteigerungen erhöhen zwar den bilanziellen
Gewinn, sind aber zunächst keine zusätzlichen Einnahmen aus dem eigentlichen
operativen Geschäft. Ohne Alphabet und Amazon würde das Gewinnwachstum des S&P
500 statt bei gut 50 Prozent bei rund 32 Prozent liegen. Auch diese bereinigten
32 Prozent wären immer noch ausgesprochen stark!
Das ist die wichtigere Botschaft. Die Berichtssaison ist nicht nur wegen
buchhalterischer Sondereffekte gut. Die Umsätze wachsen kräftig, eine
ungewöhnlich hohe Zahl von Unternehmen übertrifft die Erwartungen, und die
Gewinnschätzungen wurden im Verlauf der Berichtssaison erneut deutlich nach
oben korrigiert. Ende Juni war für das zweite Quartal noch ein Gewinnwachstum
von lediglich gut 23 Prozent erwartet worden. Dieses Muster begleitet uns
bereits seit dem Frühjahr. Im Mai hatten wir darauf hingewiesen, dass Analysten
ihre Gewinnschätzungen ungewöhnlicherweise nicht nach unten, sondern in vielen
Bereichen nach oben korrigierten. Die aktuellen Zahlen bestätigen diese
grundsätzlich positive Entwicklung.
Gleichzeitig erklärt sie, warum die Anforderungen an die Unternehmen steigen.
Wer mit einer hohen Bewertung gehandelt wird und bereits hohe Gewinnerwartungen
erfüllen soll, hat wenig Spielraum für Enttäuschungen. Im Juli zeigte sich
deshalb mehrfach, dass selbst gute Zahlen nicht automatisch zu steigenden
Aktienkursen führten. Immer häufiger spielen Investitionen, Cashflow und der
Ausblick eine mindestens ebenso große Rolle wie der ausgewiesene
Quartalsgewinn.
Worauf Anleger in den kommenden Monaten achten sollten
In den kommenden Wochen dürfte sich vor allem zeigen, ob der im Juli begonnene
Realitätscheck bei künstlicher Intelligenz nur eine vorübergehende Korrektur
war oder eine dauerhafte Veränderung der Marktlogik einleitet. Einen ersten
wichtigen Hinweis liefern Ende August erneut die Zahlen großer KI-Unternehmen.
Nach den stark gestiegenen Investitionen in Rechenzentren, Chips und
Infrastruktur wird der Markt noch genauer darauf achten, ob Nachfrage, Gewinne
und Cashflows mit den hohen Erwartungen Schritt halten.
Auch die Geldpolitik bleibt wichtig – allerdings weniger wegen eines einzelnen
Zinsentscheids. Ende August treffen sich führende Notenbanker in Jackson Hole.
Gerade unter dem neuen Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh dürfte dabei die Frage im
Mittelpunkt stehen, wie die Notenbank auf das Spannungsfeld zwischen weiterhin
erhöhten Inflationsrisiken und einer etwas schwächeren Konjunkturdynamik
reagiert. Gleichzeitig weisen Liquiditätsanalysen wie die des Experten Michael
Howell darauf hin, dass der globale Liquiditätszyklus seinen Höhepunkt bereits
überschritten haben könnte. Das würde bedeuten: Selbst ohne deutlich höhere
Leitzinsen könnten die Finanzierungsbedingungen für Risikoanlagen allmählich
weniger unterstützend werden.
Im Oktober folgt mit der nächsten Berichtssaison der nächste größere Prüfstein.
Dann wird sich zeigen, ob die zuletzt stark angehobenen Gewinnerwartungen
gerechtfertigt bleiben und ob die großen Technologieunternehmen überzeugender
darlegen können, wie aus ihren enormen KI-Investitionen künftig steigende
Cashflows und Renditen entstehen.
Fazit: Der Markt verlangt zunehmend Beweise
Der KI-Boom bleibt intakt, wird aber zunehmend an härteren Maßstäben gemessen.
Nach der Suche nach den nächsten Engpässen bei Chips, Speicher, Rechenzentren
und Energieversorgung rücken inzwischen stärker Bewertungen, Gewinne und
Finanzierungskosten in den Fokus. Im Juli stand deshalb vor allem die Frage im
Raum, ob die enormen Investitionen auch dauerhaft angemessene Erträge liefern.
Gleichzeitig bleibt das Fundament der Aktienmärkte überraschend solide. Die
Unternehmensgewinne wachsen stark und die Erwartungen werden weiter nach oben
korrigiert. Allerdings zeigen sowohl die Korrektur der bisherigen
Börsengewinner als auch die Diskussion über Cashflows, dass Anleger zunehmend
genauer unterscheiden.
Anleger sollten in diesem Umfeld anhaltend diszipliniert agieren. Sinnvoll
erscheint eine ausgewogene Struktur mit robusten, gut kalkulierbaren
Kernbausteinen auf der einen und gezielten Wachstumschancen bzw. „KI-Themen“
auf der anderen Seite. Nach starken Kursbewegungen sollten Portfolios
regelmäßig überprüft und übergroße Gewinnerpositionen gegebenenfalls
zurückgeführt werden. So lassen sich Chancen nutzen, ohne dass einzelne Themen
das Gesamtrisiko dominieren.
Die entscheidende Frage lautet nicht, ob künstliche Intelligenz ein bedeutender
Investitionszyklus bleibt. Viel wichtiger wird, welche vordergründig spannenden
Unternehmen daraus dauerhaft attraktive Renditen erwirtschaften können.
Quelle Performance: FactSet, Angaben bei Aktienindizes als Gesamtertrag inkl.
Dividenden. Daten per 30.06.2026 in lokaler Währung, sofern nicht anders
angegeben. Der Balken für Brent-Öl wurde zur besseren Übersichtlichkeit
verkürzt dargestellt.
Quellen Marktbericht: Aktuelle Nachrichtenlage, Marktreaktionen und ökonomische
Einschätzungen für Juli 2026 sowie bis Redaktionsschluss 9. August 2026
veröffentlichte ergänzende Daten; insbesondere Bloomberg, FactSet, IWF, Federal
Reserve, EZB.
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