StarCapital: Aktives Passiv-Management

Anleger sind unsicher, ob es sich bei der Marktkorrektur um ein kurzfristiges Intermezzo handelt oder ob mehr dahinter steckt. In einem solchen Umfeld gewinnt Risikosteuerung an Bedeutung, die über Multi-Faktor-Fonds gut zu erreichen ist.

30.04.2018 | 14:06 Uhr

Konnten Anleger in den letzten Jahren über die beliebten börsennotierten Indexfonds (ETFs) quasi ungebremst am Aufschwung der Aktienmärkte partizipieren, gilt es nun bei den Investmententscheidungen selektiver zu werden und verstärkt auf die Risiken zu achten. Denn ETFs bleiben passiv investiert, egal ob die Märkte steigen oder fallen. 


Flexibilität von Multi-Asset Strategien

Für den Erfolg eines Anlageportfolios kommt es allerdings nicht nur auf eine breite Streuung des Kapitals auf mehrere Anlageklassen an, sondern vielmehr auf deren taktische Steuerung. Das können Multi-Asset Fonds leisten, sofern die Asset Allokation jederzeit flexibel an den Marktentwicklungen ausgerichtet wird. Anleger, die langfristige Basisinvestments suchen, die entsprechende Flexibilität mitbringen, werden bei unseren regelbasierten Multi-Asset Fonds STARS Defensiv, Flexibel und Offensiv fündig.


Dynamische Faktor-Rotation

Auch die neuartigen Smart-Beta ETFs können je nach Marktsituation flexibel eingesetzt werden. Smart-Beta ETFs setzen nicht auf Marktkapitalisierung als entscheidendes Gewichtungskriterium, sondern auf verschiedene Faktoren wie u.a. Value, Quality, Momentum und Low Volatility. Über regelbasierte Faktor-Auswertungen der Einzeltitel werden die zugrundeliegenden Indizes neu zusammengestellt um den jeweiligen Investmentstil bestmöglich abzubilden und Faktor-Prämien gezielt erwirtschaften zu können. Dabei entwickeln sich einzelne Faktoren temporär besser,andere schlechter als der Markt. Mit dem STARS Multi-Faktor Fonds nutzen wir die Stärken einzelner Faktoren daher über eine dynamische Faktor-Rotation. Darüber hinaus haben wir eine Risikosteuerung zur Reduzierung der Aktienquote in schwierigen Marktphasen in den Investmentprozess implementiert. Der STARS Multi-Faktor Fonds bietet sich daher nicht nur als Ergänzung zu Multi-Asset Fonds an, sondern vor allem für Anleger, denen es darauf ankommt, die Stärken des aktiven Fondsmanagements gegenüber einer rein passiven Geldanlage langfristig auszuspielen.


ETF-Strategien im Überblick

ETF Multi faktor strategien
ETF Multi faktor strategien

 *Die STARS Multi-Faktor Strategie wird seit dem 14.01.2016 umgesetzt; **Wertentwicklung des Musterportfolios. 

 

STARS Modell

Im Rahmen festgelegter Bandbreiten wird die maximale Aktienquote der STARS-Portfolios nur dann ausgeschöpft, wenn die Trends an den Märkten positiv ausgewiesen werden. Ändert sich das Marktumfeld, und es zeichnen sich Abwärtstrends ab, wird die Aktienquote über den Verkauf von Aktien-ETFs auf ein Minimum reduziert.

Im Gegenzug werden die dann freiwerdenden Mittel in konservative Anleihen- oder Geldmarkt-ETFs investiert, sofern hier positive Trends ausgewiesen werden. Die aktive Steuerung der Vermögensverteilung erfüllt daher gleich zwei Zwecke. Einerseits gilt es die Kursrückgänge im Portfolio im Rahmen der Risikostruktur so gering wie möglich zu halten, andererseits versprechen gerade alternative Anlageklassen, wie beispielsweise Anleihen, in solchen Marktphasen ein Potenzial auf Kurssteigerungen.

Gelingt schließlich die rechtzeitige Reduzierung der Aktienquote bei Abwärtstrends, so kann das STARS-Portfolio bei einem anschließenden Kursaufschwung an den Aktienmärkten erneut wieder verstärkt in die offensivere Anlageklasse einsteigen, ohne erst starke Verluste wieder aufholen zu müssen.


STARS Multi-Faktor

Beim STARS Multi-Faktor Modell wird die Allokation der Faktoren über die Trendstärke aktiv gesteuert. Weist ein Faktor-ETF einen absolut positiven Trend aus, so qualifiziert er sich für das Portfolio, in dem monatlich die zehn trendstärksten Faktor-ETFs gleichgewichtet berücksichtigt werden.

Die Risikosteuerung auf Basis jedes einzelnen Faktor-ETFs begrenzt die Draw-Down-Risiken aktiv und steuert den Investitionsgrad des Gesamt-Portfolios flexibel zwischen 0 – 100 Prozent. Das Anlageuniversum umfasst alle Smart-Beta und FaktorETFs die acht Faktorschwerpunkte in fünf unterschiedlichen Regionen abbilden.


Patriarch Trend200

Das Patriarch Trend 200 Modell setzt auf die klassische 200-Tage-Linie als Signalgeber, erweitert um eine Toleranzgrenze von jeweils 3 Prozent ober- und unterhalb der Durchschnittslinie.

Fällt der Vergleichsindex (Basisportfolio ohne Risikosteuerung) unter die 200 Tage-Linie abzüglich 3 Prozent, so erfolgt eine komplette Umstellung auf ein geldmarktnahes Portfolio. Übersteigt der Vergleichsindex in der Folge die 200-Tage-Linie zuzüglich 3 Prozent, so wird das Portfolio wieder an der regulären Aktienstruktur ausgerichtet.Der Status der Vermögensverwaltungsstrategie wird täglich nach Handelsschluss ermittelt.


Den vollständigen Überblick zu den Fonds-Strategien finden Sie hier als PDF zum Download.

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