PartnerLOUNGE: green benefit Global Impact Fund - Pure Play statt Best-In-Class

PartnerLOUNGE: green benefit Global Impact Fund: Pure Play statt Best-In-Class

Über 170% Rendite in 2020: Wie der green benefit Global Impact Fund mit echtem Impact eine attraktive Rendite erzielt hat. Lesen Sie jetzt alle Einzelheiten im Interview mit Manfred Wiegel, Vorstand und CEO des green benefit Global Impact Fund.

15.03.2021 | 10:10 Uhr

Durch eine hohe Gewichtung in den Sektoren Wasserstoff, Solar und Elektromobilität hat Manfred Wiegel in seinem Impact-Fonds im vergangenen Jahr eine Rendite von 171,85 erzielt. Im Gespräch mit der PartnerLOUNGE erklärt der Fonds-Berater, warum Wasserstoff das große Zukunftsthema ist und er mittel- und langfristig eine starke Performance in diesem Bereich erwartet, warum er ausschließlich in Pure-Play-Unternehmen investiert und wie er das Risiko dieser Pure-Play-Strategie steuert.

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Thema: "green benefit Global Impact Fund: +171,85% in 2020. Pure Play, konzentriert und mit hoher Überzeugung - So erfolgreich kann Nachhaltigkeit sein!"

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Herr Wiegel, im vergangenen Jahr haben Sie mit Ihrem green benefit Global Impact Fund eine Rendite von 171,85 Prozent erzielt. Insofern schließen sich eine attraktive Rendite und eine Impact-Strategie nicht aus, oder?

Manfred Wiegel: Absolut nicht. Leider geistert dieses Vorurteil immer noch in den Köpfen vieler Investoren. Natürlich hatten wir im März des vergangenen Jahres auch einen Rücksetzer. Aber wir wussten, dass unsere Investment-Themen – beispielsweise Wasserstoff, erneuerbare Energien oder die Elektromobilität – starke Zukunftsthemen sind. Bereits im Februar 2020 haben wir Gewinne realisiert und diese Gewinne dann antizyklisch nach der starken Korrektur im März des vergangenen Jahres wieder investiert. Denn durch die Corona-Korrektur sind einzelne Werte, allen voran aus dem Wasserstoff-Bereich, überproportional gefallen. Hier haben wir mit Überzeugung zugegriffen, diese Werte gezielt gekauft und waren dann Ende März 2020 voll investiert. Diese Unternehmen haben dann besonders stark von der wirtschaftlichen Erholung zum Ende des vergangenen Jahres profitiert. Dadurch lässt sich diese starke Performance erklären; trotz beziehungsweise gerade wegen unseres Impact-Ansatzes.

Sie haben schon die drei Kernbereiche des Fonds angesprochen. Wie ist der Fonds derzeit ausgerichtet?

Manfred Wiegel: Wir investieren nur in Pure-Play-Unternehmen. Also Unternehmen, die nur in einem einzigen Bereich tätig sind. Das wichtigste Thema für unseren Fonds ist derzeit Wasserstoff, dass wir mit rund 40 Prozent im Fonds gewichtet haben. Erneuerbare Energien sind mit 30 Prozent gewichtet – überwiegend auf den Solar-Sektor fokussiert – 16 Prozent sind im Bereich Elektromobilität gewichtet und sieben Prozent beim Thema Energie-Effizienz. Zudem haben wir auch Trinkwasser-Themen und den Bereich Bio-Lebensmittel allokiert. Insofern ist unser Fonds stark auf das Thema Umwelt und Klimaschutz ausgerichtet. Jedem unserer Unternehmen können wir mindestens drei Sustainable Development Goals (SDGs) zuordnen. Als Impact-Fonds wollen wir anhand der SDGs unseren Investoren auch den konkreten Impact aufzeigen. Wir sind als Fonds nach vorne gerichtet und investieren in eine konkrete Verbesserung der Zukunft und einen nachhaltigen Wandel.

Und wie machen Sie die attraktiven Unternehmen in diesen Bereichen ausfindig?

Manfred Wiegel: Wir investieren in viele kleine und mittelgroße Unternehmen, die von Analysten nicht abgedeckt werden. Das erzielt natürlich einen riesigen Mehrwert. Auf diese Unternehmen kommen wir, weil wir uns mit den unterschiedlichen Themen der Nachhaltigkeit schon jahrelang auseinandersetzen und hier ein sehr gutes internationales Netzwerk aufgebaut haben. Uns fällt sofort auf, wenn irgendwo in einem kleinen Nachhaltigkeits-Index ein neues Unternehmen aufgenommen wird. Durch unsere starke Fokussierung können wir es gewährleisten, dass wir immer auf dem neuesten Stand beispielsweise im Wasserstoff-Bereich sind. Deswegen sind wir auch frühzeitig bei kleinen Unternehmen investiert und profitieren vom starken Wachstum der Unternehmen in frühen Phasen.

Wie beispielsweise beim Brennstoffzellen-Weltmarktführer Plug Power?

Manfred Wiegel: Genau, das ist ein gutes Beispiel. Bereits im Januar 2019 waren wir mit zehn Prozent im Wasserstoff-Bereich in unserem Fonds gewichtet. Damals war das Thema noch nicht so en vogue wie derzeit. Plug Power ist beispielsweise ein Unternehmen, das 1999 gegründet wurde, starke Partner wie Amazon oder Kunden wie Walmart, BMW und Michelin hat. Das Unternehmen hat seinen Umsatz in den vergangenen vier Jahren von rund 100 Millionen US-Dollar auf über 200 Millionen US-Dollar gesteigert. Im Januar 2019 haben wir unsere erste Position in diesem Unternehmen aufgebaut und im Laufe der Zeit immer weiter aufgestockt. Damals war eine Aktie von Plug Power rund einen Euro wert. Inzwischen notiert eine Aktie bei etwa 35 Euro. Innerhalb eines Jahres ist die Aktie um fast 1.000 Prozent gestiegen!

Pure-Play-Unternehmen haben natürlich auch Risiken. Wie vermeiden Sie, zu früh in Unternehmen investiert zu sein beziehungsweise wie meiden Sie die Unternehmen, die sich langfristig nicht am Markt behaupten können?

Manfred Wiegel: Wir sind kein Low-Volatility-Produkt, das ist klar. Mit einer gewissen Volatilität müssen Investoren bei unserer Strategie umgehen. Denn diese Volatilität lässt sich bei Pure-Play-Unternehmen nicht vermeiden. Wir sind Stock Picker, die langfristig investieren und von den Unternehmen überzeugt sind. Die Volatilität wird aber dadurch gesteuert, dass wir nicht alles auf einen Sektor setzen und kein Ein-Themenfonds sind, sondern durchaus breit gestreut in verschiedenen Sektoren investieren. Wasserstoff, Elektromobilität oder Solar – das sind alles Sektoren, die unabhängig voneinander laufen und teilweise nicht groß korrelieren. Eben weil die Unternehmen Pure Player sind und es keine Überschneidung bei den Geschäftsmodellen gibt.

Zurück zum Thema Wasserstoff: Ist das für Ihren Fonds das größte Zukunftsthema?

Manfred Wiegel: Wir sehen von vielen Seiten einen starken Rückenwind für dieses Thema. Nicht nur von den Regierungen, die hier viel Geld investieren, sondern auch direkt bei den Unternehmen, die große Kapazitäten aufbauen. Allein 30 Länder haben inzwischen eine Wasserstoff-Roadmap formuliert. Weltweit gibt es über 220 Großprojekte zum Wasserstoff-Thema. Bis 2030 sollen 300 Milliarden US-Dollar in diesen Bereich investiert werden. Aktuell gibt es bereits für 80 Milliarden US-Dollarim Wasserstoff-Bereich eine Investitions-Entscheidung. Schon jetzt entwickelt sich der Wasserstoff-Bereich sehr stark. Das wird trotz des aktuellen Hypes häufig noch nicht wahrgenommen. Viele Menschen nehmen das Thema ausschließlich auf der Auto-Ebene wahr. Aber das ist nicht der Ansatz beziehungsweise große Treiber für diese Technologie. Die Umsätze kommen vor allem aus den Bereichen des Schwerlastverkehrs. Aktuell werden bei allen Wasserstoff-Unternehmen die Kapazitäten massiv hochgefahren, um mittelfristig die Kosten zu senken. Deswegen erwarten wir mittel- und langfristig eine sehr positive Entwicklung im Wasserstoff-Bereich und haben das Thema aufgrund dessen derzeit stark in unserem Fonds, mit insgesamt rund 40 Prozent und elf Unternehmen, gewichtet.

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Fondsdetails

WKN P-Tranche: A12EXH
WKN I-Tranche: A12EXJ
Fondsgesellschaft: HANSAINVEST Hanseatische Investment GmbH


Disclaimer: Dieses Dokument richtet sich ausschließlich an Kunden der Kundengruppe „Professionelle Kunden“ gem. § 31 a Abs. 2 WpHG und / oder „Geeignete Gegenparteien“ gem. § 31 a Abs. 4 WpHG und ist nicht für Privatkunden bestimmt. Die Verteilung an Privatkunden ist nicht beabsichtigt. Es dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Finanzanalyse im Sinne des §34b WpHG, keine Anlageberatung, Anlageempfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Historische Wertentwicklungen lassen keine Rückschlüsse auf ähnliche Entwicklungen in der Zukunft zu. Diese sind nicht prognostizierbar. Alleinige Grundlage für den Anteilerwerb sind die Verkaufsunterlagen zum Sondervermögen. Verkaufsunterlagen zu allen Sondervermögen der HansaInvest sind kostenlos bei Ihrem Berater / Vermittler, der zuständigen Depotbank oder bei HansaInvest unter www.hansainvest.com erhältlich. Alle angegebenen Daten sind vorbehaltlich der Prüfung durch die Wirtschaftsprüfer zu den jeweiligen Berichtsterminen. Die Ausführungen gehen von unserer Beurteilung der gegenwärtigen Rechts- und Steuerlage aus. Für die Richtigkeit der hier angegebenen Informationen übernimmt Greiff capital management AG keine Gewähr. Änderungen vorbehalten.Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.


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