Allington Liquid Alternatives Portfolio – Konzipiert für konservative Anleger als Rentenersatz

Allington Liquid Alternatives Portfolio – Konzipiert für konservative Anleger als Rentenersatz

Die Allington Investors Group setzt im Rahmen ihrer Anlagestrategie für den ALAP (WKN A2P3XG) auf Liquid Alternatives. Conrad Lauterbach, Vorstand und Managing Partner, erläutert den Investmentansatz und die Chancen der Anlageklasse.

29.03.2021 | 07:55 Uhr

Warum sollten Investoren in Liquid Alternatives investieren?

Conrad Lauterbach: Im derzeitigen Umfeld bieten Liquid Alternatives in der richtigen Kombination aus Renditequellen und Einzelstrategien die Chance auf Renditen von 2-4% p.a., die sich klassischerweise mit einem Investmentgrade-Rentenportfolio erzielen ließen, und das bei einer niedrigen durchschnittlichen Volatilität.

Welche Marktsegmente sind im Jahr 2021 besonders attraktiv?

Lauterbach: Besonders attraktiv sind aktuell Convertible-Arbitrage und zum Teil Event-Driven Strategien. Aber auch marktneutrale Aktienstrategien bieten momentan besondere Chancen - allerdings ist hier Vorsicht angebracht, denn nur wenige Manager haben ein wirklich verlässliches Risikomanagement und können damit nachhaltig die Ergebnisse vorweisen, die wir suchen.

Wie sieht ihr Investmentansatz im Rahmen der Portfoliokonstruktion aus?

Lauterbach: Wir verfolgen das Ziel, einen möglichst stetigen Renditeverlauf bei gleichzeitig sehr geringen Schwankungen zu erzielen. Aus diesem Grund spielt für uns echte Diversifikation eine große Rolle. Wir kombinieren derzeit 17 Zielstrategien aus 7 Renditequellen und achten stark darauf, dass jede Strategie ein anderes Marktsegment abbildet, um gleichgerichtete Risiken so gering wie möglich zu halten. Das Portfolio von ALAP wird aktiv gesteuert, sodass temporär attraktivere Renditequellen ein Übergewicht erhalten – natürlich in einem Rahmen, der zu keinem höheren Gesamtrisiko führen darf. Die Liquidität des Gesamtportfolios ist ebenfalls ein Aspekt, dem wir eine große Bedeutung beimessen. Obwohl 85% unseres Portfolios täglich liquidiert werden können, richten wir uns dennoch in der Handelbarkeit von ALAP nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner und haben uns daher für eine wöchentliche Handelbarkeit entschieden.

Wie sieht ihr Risikomanagement für den ALAP aus?

Lauterbach: Das Risikomanagement von ALAP ist ein weiterer zentraler Aspekt, um unseren Investoren auch in kritischen Marktphasen größtmögliche Sicherheit bieten zu können. Bereits bei der Portfoliokonstruktion ermitteln wir für jede Strategie ihren maximalen erwartbaren Verlust. Diese nutzen wir, um durch eine entsprechende Gewichtung der Strategien den potenziellen Verlust auf Portfolioebene zu minimieren. Doch schon die Diversifikation unseres Portfolios sorgt bei einem Marktverlauf in den üblichen Bandbreiten für eine ausreichende Risikoreduktion. Kritisch kann es in Marktphasen werden, in denen binnen Wochen sehr hohe Verluste von über 20% entstehen, wie es im Februar und März 2020 geschah. Aus diesem Grund setzen wir eine systematische Absicherung über kurzlaufende Put-Optionen um, die weit aus dem Geld notieren. Dieses Vorgehen hat den Vorteil, dass es uns nur 0,5% p.a. kostet und trotzdem im Krisenfall durch seinen hohen Hebel einen ausreichenden Schutz bietet.

Warum sollten Investoren in den ALAP investieren?

Lauterbach: Weil wir ein echtes Problem lösen: Konservative Investoren finden auf den traditionellen Wegen kein attraktives Rendite-Risikoprofil mehr. Sie erhalten mit ALAP nun das richtige Investment – einen möglichst stetigen und positiven Ertrag. ALAP ist vom Risiko/Rendite-Profil derzeit einzigartig und wird zu sehr niedrigen Kosten angeboten. Und natürlich eignet es sich zur Vermeidung von Verwahrentgelten, wenn eine Mindestanlagedauer von 6 Monaten gewährleistet ist. ALAP weist zudem eine leicht negative Korrelation und ein leicht negatives Beta gegenüber dem europäischen Rentenmarkt auf und ist damit für Investoren, die eine Ergänzung zu bestehenden Rentenanlagen suchen, ebenfalls eine attraktive Investitionsmöglichkeit.

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