Greiff AG: Systematik des Varios Flex UI funktioniert bei Marktkorrektur

Greiff AG: Systematik des Varios Flex UI funktioniert bei Marktkorrektur

Marktbewegungen, die in die Geschichte eingehen. Wie hat sich die Systematik des Varios Flex Fonds UI bei der aktuellen Marktkorrektur geschlagen?

05.03.2020 | 09:38 Uhr

Die Kursbewegungen in der letzten Woche werden wohl in die Geschichte eingehen, zumindest erlebte der S&P 500 den jemals schnellsten Rückfall in eine Korrektur (lt. Deutsche Bank Research-Bericht).

Unser Marktmonitoring signalisierte bereits in der 4. Kalenderwoche mit der Ausbildung neuer Höchststände an den Kapitalmärkten die Erhöhung der Absicherung im Varios Flex Fonds UI, die wir dann auch signifikant am 24.01.2020 umsetzten. Zusätzlich generierte unser Analysesystem bereits in der 7. und 8. Kalenderwoche Verkaufssignale in einem seitwärts laufenden Markt.
In dieser Zeit konnte der Varios Flex Fonds UI trotz reduziertem Aktien-Exposure und erhöhter Absicherung weitere Zugewinne verzeichnen.

Am 19.02.2020 erreichten die Kapitalmärkte wiederum neue Höchststände und läuteten anschließen eine Abwärtsbewegung ein, die ab dem 24.02.2020 eine Eigendynamik entwickelte.

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Quelle: vwd/ market maker professional

Netto-Aktien-Exposure per 02.01.2020: 75%
Netto-Aktien-Exposure per 28.02.2020: 33%

Fazit: Die Anlageziele, eine möglichst hohe Partizipation an der positiven Wertentwicklung der Aktienmärkte und die Reduzierung der Verluste in Korrekturphasen der Märkte, wurde erreicht.


Wir möchten Ihnen an dieser Stelle einige mögliche Ursachen für die Beschleunigung und Verstärkung von Kursveränderungen aufzeigen, nicht aber über die auslösenden Faktoren sprechen, die Ihnen sicherlich bekannt sein dürften.

1. Risk-Parity-Strategien
Die Risk-Parity-Anleger/-Manager kaufen Aktien, wenn die Aktienkurse steigen und die Volatilität gering ist und verkaufen, wenn die Aktienkurse fallen und die Volatilität steigt. Das verstärkt Kursgewinne, sowie auch Kursverluste.
2. Professionelle Optionshändler als Stillhalter
Sie sichern sich häufig mit Futures oder durch Aktien-Leerverkäufe ab, das sogenannte Delta-Hedging. Durch den erhöhten Verkauf von Optionen nehmen diese Händler eine sogenannte Short-Gamma-Positionierung ein. Bei Kursverlusten müssen diese nun mehr Futures und Aktien verkaufen, um sich weiterhin gegen Kursveränderungen (1:1) abzusichern.
3. Gehebelte bzw. Leverage Positionen
Kommt es hier zu unvorhergesehenen Entwicklungen an den Kapitalmärkten müssen diese Investoren ihre Positionen rasant zurückfahren oder Geld nachschießen, wenn sie ihre Positionen behalten wollen. Kommt es dann noch zu weiteren Verlusten, dem sogenannten forced-selling, verkaufen die Marktteilnehmer nicht, weil sie es wollen, sondern, weil sie es müssen.
4. Computergesteuerte Handelssysteme und -programme
Vordergründig spielt sich der Selloff auch hier im Bereich der Future ab (längere Handelszeiten). Das zeigt sich bei den enormen Kurslücken zu Beginn des Parketthandels. Bei den Futures werden die Grundlagen geschaffen, die im Parketthandel dann willenlos umgesetzt werden. Ein Beleg dafür kann man im Intraday-Verhalten der jeweiligen Indizes beobachten, z.B. die letzten 15 Handelsminuten oder auch die Intraday-Ausschläge.

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