
Europas Aktienmärkte stehen nach Einschätzung von ALKEN vor einer strukturellen Neubewertung.
24.02.2026 | 05:55 Uhr
Unter dem Leitmotiv einer „Renaissance europäischer Aktien“ sehen die Experten eine Kombination aus attraktiven relativen Bewertungen, zunehmenden fiskalischen Impulsen und unternehmensspezifischen Wachstumstreibern als Grundlage für ein vielversprechendes Umfeld selektiver Investitionen.
Während Europa in der Vergangenheit häufig mit politischer Fragmentierung, regulatorischen Hürden und uneinheitlicher Fiskalpolitik konfrontiert war, zeichnen sich nun strukturelle Veränderungen ab. Reforminitiativen, steigende Investitionsprogramme und eine stärkere internationale Diversifikation schaffen nach Ansicht von ALKEN neue Chancen für Investoren.
Bewertungen mit Aufholpotenzial
Im internationalen Vergleich notieren europäische Aktien weiterhin auf einem attraktiveren Bewertungsniveau als andere große Regionen. Gleichzeitig weisen sie historisch höhere Dividendenrenditen auf, was langfristig eine solide Grundlage für nachhaltige Gesamterträge schafft.
„Europa vereint Qualität mit Komplexität und genau darin liegen die Chancen“, sagt Nicolas Walewski, Gründer und CIO von Alken Asset Management. „Wer bereit ist, differenziert zu analysieren und jenseits der gängigen Marktmeinungen zu investieren, findet derzeit zahlreiche unterbewertete Unternehmen mit strukturellem Wachstumspotenzial.“
Aktives Management als entscheidender Faktor
Vor diesem Hintergrund setzt ALKEN konsequent auf einen aktiven, benchmarkunabhängigen Investmentansatz. Der ALKEN Fund – European Opportunities verfolgt eine konzentrierte, überzeugungsgetriebene Strategie mit hoher aktiver Gewichtung (Active Share regelmäßig über 90 %). Ziel ist es, Unternehmen mit überdurchschnittlichem Gewinnwachstum und deutlicher Unterbewertung zu identifizieren.
Die langfristige Wertentwicklung unterstreicht diesen Ansatz: Über fünf Jahre erzielte der Fonds eine annualisierte Rendite von rund +21 Prozent p.a. und positionierte sich damit im Wettbewerbsvergleich in der Spitzengruppe. Seit Auflage zeigt sich eine deutliche Outperformance gegenüber der Benchmark.
Differenzierung statt Pauschalurteil
Für 2026 erwartet ALKEN kein homogenes Marktumfeld, wohl aber ein chancenreiches für Investoren mit selektivem Fokus. „Europa steht vor einer Phase der strukturellen Erneuerung. Entscheidend ist nicht die Region als Ganzes, sondern die Identifikation einzelner Unternehmen mit klaren Wettbewerbsvorteilen und nachhaltigem Ertragspotenzial“, so Walewski.
Die Kombination aus attraktiver Bewertung, steigenden fiskalischen Impulsen und einer wachsenden Zahl qualitativ überzeugender Investmentchancen spreche aus Sicht von ALKEN für eine Renaissance europäischer Aktien.
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