Ich empfehle den MAUNAKEA Emerging Markets Debt Recovery
„Manche mögen’s heiß“, meint Matthias Bohn ist seit Juli 2010 Vorstand der P&S Vermögensberatungs AG aus Bayreuth, mit Blick auf den MAUNAKEA Emerging Markets Debt Recovery.23.01.2026 | 12:15 Uhr von «Matthias Bohn»
Das Jahr 2026 startet mit einem militärischen Ausrufezeichen in Venezuela. Dieser Markt, den Viele für nicht investierbar halten, erfordert echte Spezialisten. Jean-Jacques Durand ist ein solcher Spezialist. Vor ein paar Jahren hat er sich mit seiner eigenen Fondsboutique selbständig gemacht und stellt seine Expertise, die er bereits bei größeren Häusern unter Beweis stellen konnte, nun auch – ohne Hausmeinung – zur Verfügung.
Mit aktuellen Gewichtungen von mehr als 14 Prozent in Venezuela und fast 14 Prozent in Argentinien und Ecuador wird schnell klar, wo der Anleihenspezialist seine Schwer-punkte setzt. Er vergleicht sich mit dem Emerging Market Bond Index und nimmt deutliche Abweichungen zu diesem in Kauf.
Das ist „pures Alpha“! Sein Anleihenfonds (ISIN: LU2444190461) investiert in die ungeliebten Bereiche der Bondmärkte und er versucht damit von Spezialsituationen und „Recovery“-Geschichten zu profitieren. Dies ist zwar nichts für schwache Nerven, stellt aber eine echte Diversifikationsmöglichkeit für breit aufgestellte Portfolios dar.
Da es den Fonds zudem mit einer US-Dollar abgesicherten Tranche gibt und wir mittel- bis langfristig negativ zum US-Dollar eingestellt sind, würden wir ein Investment über diese Tranche präferieren. Da die Nachrichten aus Venezuela aktuell einen Kursschub gegeben haben, ist es aber sicher vernünftig, auf Kursrücksetzer zum Einstieg zu warten. Investoren, die mit einem Einstieg liebäugeln, sollten sich zudem mit den Rückgabefristen vertraut machen.