Franklin Templeton ernennt Elisa Menardo zum Director European Public Policy

Menardo ist seit dem 19. Januar 2026 im Unternehmen, in London tätig und berichtet an Paul Elmlinger, stellvertretender General Counsel und Global Head of Public Policy.

04.03.2026 | 09:31 Uhr

Stärkung von Interessenvertretung und Kundenservice in Europa

Mit dem erweiterten europäischen Public-Policy-Team will Franklin Templeton den Austausch mit Politik, Aufsicht, Branchenverbänden und Vertriebspartnern weiter ausbauen. Ziel ist es, Thought Leadership und Kundenservice zu stärken. Menardo verantwortet die Arbeit in Brüssel, im Vereinigten Königreich, in Deutschland und weiteren wichtigen europäischen Märkten. Sie bringt Perspektiven zu Regulierung, Innovation und den Bedürfnissen von Anlegern ein. Franklin Templeton setzt dabei auf einen offenen Dialog und eine fundierte Interessenvertretung im Sinne von Kunden, Branche und Wirtschaft.

Elmlinger sagte: „Elisas Ernennung stärkt unser Engagement auf der europäischen politischen Agenda und ergänzt unser globales Public-Policy-Team. Wir stehen für langfristige Verantwortung im Sinne unserer Kunden und Innovation bei Investmentlösungen. Als größter grenzüberschreitender Vermögensverwalter mit unserem Luxemburger UCITS-Dachfonds, der in 57 Ländern weltweit und in 25 europäischen Märkten zum Vertrieb zugelassen ist, haben wir ein klares Interesse an Politik, die robuste Kapitalmärkte unterstützt. Elisa bringt die Erfahrung und Glaubwürdigkeit mit, um konstruktiv zur Politikgestaltung in Brüssel sowie in Ländern wie Deutschland und dem Großbritannien beizutragen und Rahmenbedingungen zu fördern, die langfristig bessere Ergebnisse für Anleger ermöglichen.“

Menardo ergänzte: „Ich habe über viele Jahre eng mit politischen Entscheidungsträgern und Marktteilnehmern zu regulatorischen Themen gearbeitet. Dabei habe ich gesehen, wie wichtig evidenzbasierter Input aus dem Markt ist. In meiner neuen Rolle möchte ich mich konstruktiv einbringen, damit die langfristige Anlegerperspektive in politischen Diskussionen vertreten ist.“

Christian Machts, Country Head Germany & Austria, sagte: „Deutschland steht an einem wichtigen Punkt. Eine Rentenreform soll die zweite und dritte Säule stärken und die private Altersvorsorge fördern, zudem rückt eine stärkere Integration in Europa näher. Elisas Ernennung stärkt unsere Arbeit mit Politik, Verbänden und Kunden und hilft uns, die langfristige Anlegerperspektive konsequent einzubringen.“

Umfassende Expertise in Politik, Regulierung und Kapitalmärkten

Menardo bringt langjährige Erfahrung in Volkswirtschaft, Recht und Finanzmärkten mit. Sie hatte leitende Rollen in Public Policy und Government Relations. Zuvor war sie Head of Public Policy für Europa und das Vereinigte Königreich bei Credit Suisse. Zuletzt leitete sie bei der London Stock Exchange Group die Government Relations und Regulatory Strategy für das Vereinigte Königreich, den Nahen Osten und Afrika. Bei Credit Suisse unterstützte Menardo die Verbandsarbeit zu wichtigen EU-Themen, darunter MiFID II und die Kapitalmarktunion. Außerdem war sie Mitglied des Secondary Markets Advisory Committee der britischen Financial Conduct Authority (FCA). Darüber hinaus übernahm sie Führungsrollen in Branchenforen und Verbänden. Menardo ist Juristin mit Schwerpunkt Finanzdienstleistungsregulierung. Sie beriet zur Regulierungsstrategie, Wohlverhaltensregeln, Marktstruktur sowie Markt- und Zugangsfragen und arbeitete eng mit Behörden und Aufsicht zusammen. Zu Beginn ihrer Karriere unterstützte sie die britische Umsetzung des ursprünglichen MiFID-Rahmens.

Menardo hat die britische und italienische Staatsangehörigkeit. Sie arbeitet auf Englisch, Französisch und Italienisch und verfügt zudem über Kenntnisse in Deutsch und Spanisch. Sie hat einen Abschluss der Università Bocconi in Mailand (Economics of Public Administration and International Organisations) sowie postgraduale juristische Qualifikationen des College of Law (Guildford, Vereinigtes Königreich). (dp)

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