DWS startet solide ins Jahr – Zuflüsse trotz volatilem Umfeld

Die DWS trotzt einem schwierigen Marktumfeld und verzeichnet zum Jahresauftakt 2026 stabile Zuflüsse sowie deutliche Verbesserungen im Jahresvergleich.

29.04.2026 | 10:00 Uhr

Die DWS ist mit einem insgesamt robusten Ergebnis in das Jahr 2026 gestartet. Trotz zunehmender geopolitischer Spannungen und höherer Marktvolatilität konnte der Vermögensverwalter im ersten Quartal Nettomittelzuflüsse von 11 Milliarden Euro erzielen.

Passive Strategien im Fokus

Zwar ließ die Dynamik gegen Ende Februar spürbar nach, da viele Anleger ihre Risikopositionen reduzierten, dennoch blieb die Entwicklung insgesamt stabil. Besonders gefragt waren passive Strategien rund um Xtrackers sowie systematische und Multi-Asset-Ansätze.

Das verwaltete Vermögen erreichte mit 1.093 Milliarden Euro einen neuen Höchststand. Auch das langfristig verwaltete Vermögen legte leicht auf 966 Milliarden Euro zu.

Auf der Ergebnisseite zeigte sich ein gemischtes Bild: Während die Erträge im Quartalsvergleich um 9 Prozent auf 821 Millionen Euro zurückgingen, konnten sie im Jahresvergleich deutlich zulegen. Gleichzeitig senkte die DWS ihre Kostenbasis spürbar, was zu einer verbesserten Aufwand-Ertrag-Relation von 54,1 Prozent führte.

Gewinn im Jahresvergleich im Plus

Der Vorsteuergewinn lag bei 377 Millionen Euro und damit unter dem Vorquartal, im Jahresvergleich jedoch deutlich im Plus. Ähnlich entwickelte sich das Konzernergebnis, das gegenüber dem Vorjahr um 33 Prozent auf 264 Millionen Euro stieg.

Strategisch stellte die DWS im ersten Quartal ebenfalls wichtige Weichen, unter anderem durch eine geplante Beteiligung an Nippon Life India AIF Management sowie eine engere Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank im Portfolio-Management.

„Wir haben ein solides erstes Quartal abgeliefert, unsere Kosten diszipliniert unter Kontrolle gehalten und in zentralen Bereichen unserer Plattform starkes Alpha für unsere Kunden generiert. Unsere niedrige Aufwand-Ertrag-Relation sorgt für stabile Gewinne und verschafft uns den Spielraum, weiter in unsere Wachstumsprioritäten zu investieren. Wir bestätigen deshalb unser für das Gesamtjahr gesteckte Ziel, ein EPS-Wachstum von 10 bis 15 Prozent zu erreichen“, sagt Stefan Hoops, CEO der DWS. (jk)

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