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Vermögen

Milliardenverluste für Privatanleger

Privatanleger in Deutschland haben im ersten Halbjahr mehr eingebüßt als jemals zuvor. Die Summe beläuft sich auf minus 213 Milliarden Euro

28.09.2022 | 07:30 Uhr

Das ist das Ergebnis der zweiten Auflage des Whitebox Rendite Radars, einer vom Robo Advisor Whitebox auf Basis von Daten des Analysehauses Barkow Consulting durchgeführten Studie. Selbst 2008, als die globale Finanzkrise ihren Höhepunkt erreicht hatte, waren im Gesamtjahr nur Verluste in Höhe von 115 Mrd. EUR angefallen. „Die Zahlen führen uns die Dramatik der Entwicklungen im bisherigen Jahresverlauf nochmals drastisch vor Augen”, erklärt Salome Preiswerk, Gründerin und CEO von Whitebox. „Der Angriff auf die Ukraine, die hohe Inflation und die drohende Rezession haben deutliche Spuren an den Kapitalmärkten hinterlassen – und eben auch bei den Vermögen von Privatanlegern.”

Das Rekordminus folgt auf einen Rekordgewinn, denn im Jahr 2021 hatten deutsche Privatanleger erstmals mehr als 300 Milliarden Euro an Finanzerträgen erzielt. Nun aber ließen Kursverluste in Höhe von 267 Milliarden Euro die Gesamterträge abstürzen. Daran konnten auch laufende Erträge aus Dividenden, Zinsen und anderen Ausschüttungen in Höhe von 54 Milliarden Euro nichts ändern.

Inflation lässt reale Renditen tief zweistellig ins Minus rutschen

Entsprechend lag die Rendite privater Anleger im 1. Halbjahr über alle Anlageklassen hinweg bei minus 2,8 Prozent oder annualisiert bei minus 5,5 Prozent. Die annualisierte Realrendite, die auch die Inflation berücksichtigt, lag sogar bei minus 12,2 Prozent. Auch dies ist der niedrigste Wert seit Beginn der Datenerfassung.

Aktien und Fonds sorgen für den Großteil der Erträge

Whitebox selbst setzt – im Einklang mit dieser Erkenntnis – auf ETF-basierte Value-Anlagestrategien. „Dabei verfolgen wir bewusst den Ansatz, auch bei kurzfristigen Rücksetzern investiert zu bleiben”, so Preiswerk. „Denn die Vergangenheit hat immer wieder gezeigt, dass Anleger in Phasen von Kursverlusten nicht nur aussteigen und damit reine Buch- zu echten Verlusten machen, sondern auch den Zeitpunkt für den Wiedereinstieg verpassen.”

Tatsächlich sollte ein Blick zurück auf die vergangenen fünf Jahre Anleger in dieser Hinsicht positiv stimmen: Trotz Corona und aller Krisen des laufenden Jahres waren die sogenannt „riskanten“ Anlageformen Aktien und Fonds für 47 Prozent aller Erträge seit 2017 verantwortlich – obwohl sie nur 22 Prozent am gesamten Anlagebestand ausmachen.

Über den Whitebox Rendite Radar

Der Whitebox Rendite Radar basiert auf BC Investment Data, einer proprietären Datenbank von Barkow Consulting, die speziell zur Analyse von Investment Trends in Deutschland & Europa entwickelt worden ist. Als Basis dienen unter anderem Daten der EZB, der Deutschen Bundesbank, destatis, Eurostat, der Deutschen Börse, der Bafin sowie des GDV.      (pg)

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