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Bank of America-Umfrage: Stimmungseinbruch bei Großinvestoren

Die Wachstumserwartungen für die Weltwirtschaft fallen angesichts des Ukraine-Kriegs im März deutlich. Dies ergab die monatliche Studie der Bank of America unter Fondsmanagern weltweit.

15.03.2022 | 15:40 Uhr

Der "Global Fund Manager Survey" ist eine monatliche Studie der Bank of America (BofA), die die Meinungen von institutionellen Fondsmanagern weltweit analysiert. Diesen September wurden dabei 300 Portfoliolenker befragt, die insgesamt eine Billion US-Dollar verwalten.

Wie die Umfrage dieses Mal ergeben hat, sind angesichts des Ukraine-Krieges die Erwartungen ans globale Wirtschaftswachstum auf den niedrigsten Stand seit der Lehman-Krise gefallen. Dies zeigt sich auch an der Bargeldquote der Geldprofis: Diese liegt inzwischen bei 5,9 Prozent und kletterte damit den höchsten Stand seit April 2020. Zudem erwarten die Fondsmanager, dass die Verbraucherinflation weiterhin hoch bleibt und die Fed die Zinsen mehrfach anheben wird. Immerhin 62 Prozent befürchten, dass sich die Weltwirtschaft auf ein Stagflations-Szenario bewegt. Soll heißen: Niedriges Wirtschaftswachstum und hohe Teuerung.

Als wichtigstes Investmentrisiko sehen 42 Prozent der Manager aber den Ukrainekonflikt. Auf Platz zwei mit 22 Prozent liegt die Gefahr einer globalen Rezession, gefolgt von den Inflationsrisiken. Bullish sind die Befragten für Cash, Rohstoffe, Health Care- und Energietitel. Untergewichtet werden dagegen Anleihen und europäische Aktien. Die beliebtesten Trades sind derzeit Öl und Rohstoffe.

Die Fondsmanager haben zudem die Gewinnerwartungen für Unternehmen auf den niedrigsten Stand seit April 2020 zurückgeschraubt. Die Aktien-Allokation bleibt aber im Vergleich zu früheren Krisen relativ hoch. (pg)

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