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Bauzinsen seit Januar fast verdoppelt: Was jetzt hilft

Bauen wird teurer: Die Zinsen für Baugeld mit zehn Jahren Zinsbindung sind seit Anfang des Jahres auf 1,8 Prozent gestiegen und haben sich somit fast verdoppelt.

28.03.2022 | 07:00 Uhr

Damit erhöht sich bei einem Kredit über 300 000 Euro die monatliche Rate um 200 Euro. Das sind 24 000 Euro über die gesamte Zinsbindung. Das hat Deutschlands größter Baugeldvermittler Interhyp berechnet.

Max Herbst, der seit über 30 Jahren Bau- und Kaufwillige berät, kann dies nur bestätigen. "Dennoch sind das im langfristigen Vergleich noch immer traumhafte Konditionen", sagt der Inhaber der FMH-Finanzberatung. Und die Zinsen werden künftig langsamer steigen. Der Abstand zwischen einer Bundesanleihe und dem Baugeld liege in der Regel bei einem Prozent. "Vor Kurzem waren es 1,6 Prozent, das heißt, die Banken haben die Zinsen stärker angehoben, als sie müssten", so Herbst.

Wer sich die günstigen Zinsen sichern will, sollte schnell sein. Wer eine Anschlussfinanzierung sucht, sollte über ein Forwarddarlehen nachdenken. Mit einem Aufschlag von rund 0,06 Prozentpunkten sichert man sich die Zinsen von heute für zwölf, für 0,6 Prozentpunkte extra sogar für 60 Monate vorab. (red)

Dieser Artikel erschien zuerst am 26.03.2022 aufboerse-online.de

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