24.04.2015 | 08:52

Managed Futures für die Zinswende?

von Stephan Schrödl, FondsConsult Research AG

Im Gegensatz zu den bei Anlegern äußert gefragten „Unconstrained Bond Funds“, die ausnahmslos keinen Track Record in einem Zinserhöhungszyklus vorweisen können, haben CTAs diesen Lackmustest bereits bestanden. So bestätigt der folgende Chart, am Beispiel des Man AHL Diversified Futures, zwar die im Mittel signifikante Korrelation von trendfolgenden Ansätzen zum JPM GBI US Traded TR. Er zeigt aber auch, dass es sich hierbei um keine Einbahnstraße handelt und das Exposure durchaus flexibel gesteuert wurde. Dies gilt insbesondere für den letzten Zinserhöhungszyklus in den USA (Juni 2004 – Juni 2006).

Quelle: Morningstar Direct; eigene Darstellung

Quelle: Morningstar Direct; eigene Darstellung; Wertenwicklung in USD

Eine Attribution von Aspect Capital, einem weiteren renommierten CTA-Manager, bestätigt die gute Performance von Trendfolgern in diesen Jahren, insbesondere auch im Segment Fixed Income.

Quelle: Aspect Capital

Mit Managed Futures stehen also Trading-Ansätze ohne direktionalen Bias zu Verfügung, die sich bereits in herausfordernden Rentenmärkten bewiesen haben. Wer kann das schon sonst noch von sich behaupten?

Disclaimer: Die im Blog zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen sind die persönliche Meinung des Autors und spiegeln nicht in jedem Fall die Meinung der FondsConsult Research AG oder der €uro Advisor Services GmbH wider.

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Stephan Schrödl

Stephan Schrödl

Stephan Schrödl ist Dipl.-Volkswirt und hat an der Universität Regensburg studiert. Bei der FondsConsult Research AG ist er als Senior Analyst für die Selektion von Investmentfonds verantwortlich. Zu seinen Spezialgebieten zählen u.a. Alternative Investments.

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