11.02.2016 | 09:39

„Low Volatility“ besteht den Härtetest

von Stephan Schrödl, FondsConsult Research AG

Seit dem 1. Dezember 2015 hat der MSCI World NR EUR ca. 18% an Wert verloren (Stichtag: 09.02.2016) und steht somit zumindest an der Schwelle zum technischen Bärenmarkt. In diesem herausfordernden Marktumfeld mussten sich erstmals auch viele der in den letzten Jahren neu aufgelegten „Smart Beta“ Strategien beweisen. Unter besonderer Beobachtung standen dabei „Low Volatility“ bzw. „Low Beta“ Ansätze, verzeichneten sie doch die meisten Zuflüsse und versprachen den Investoren zudem Mehrwert vor allem in fallenden Märkten. Für ein abschließendes Urteil mag es zwar noch zu früh sein, aber die ersten Ergebnisse sind durchaus zufriedenstellend.

So konnten „Min Vol“, „Low Beta“ oder auch das etwas aus der Mode gekommene „Min Var“ den MSCI World NR EUR allesamt deutlich schlagen. Seit Anfang Dezember verzeichnete der Robeco Global Conservative Equities („Min Vol“) ein Minus von 9,29%, der db x-trackers Equity Low Beta ein Minus von 12,10% und der Ossiam World Minimum Var verlor gar nur 9,02%. Auch prozyklische Investoren können sich somit über eine schöne Outperformance freuen. Ein Ereignis mit Seltenheitswert.

P.S.: Wer schon immer mal den Unterschied zwischen „Min Var“ und „Min Vol“ verstehen wollte, dem sei folgendes Research empfohlen...

Disclaimer: Die im Blog zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen sind die persönliche Meinung des Autors und spiegeln nicht in jedem Fall die Meinung der FondsConsult Research AG oder der €uro Advisor Services GmbH wider.

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Stephan Schrödl

Stephan Schrödl

Stephan Schrödl ist Dipl.-Volkswirt und hat an der Universität Regensburg studiert. Bei der FondsConsult Research AG ist er als Senior Analyst für die Selektion von Investmentfonds verantwortlich. Zu seinen Spezialgebieten zählen u.a. Alternative Investments.

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