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Der EuroStoxx 50 sank um 0,39 Prozent auf 2.742,14 Punkte,
nachdem er bereits in den vergangenen zwei Tagen Verluste verbucht hatte. Auf
Wochensicht bedeutete dies aber immer noch ein Plus von 0,85 Prozent. In Paris
sank der CAC-40-Index an diesem Freitag um 0,24 Prozent auf 3.643,14
Punkte und in London gab der FTSE 100 um 1,05 Prozent auf 5.258,02
Punkte nach. Für Gesprächsstoff in den Handelsräumen sorgten vor allem französische
Aktien. An der Spitze des EuroStoxx zum Beispiel notierten
Schneider-Electric-Papiere mit 2,43 Prozent im Plus bei
88,50 Euro. Der Elektronikkonzern hatte den Gewinn im ersten Halbjahr mehr als
verdoppelt. Der klare Favorit im französischen Leitindex waren mit einem Aufschlag von
11,07 Prozent auf 2,297 Euro die Titel von Alcatel-Lucent ,
obwohl der Netzwerkausrüster auch im zweiten Quartal nicht aus den roten Zahlen
gekommen war. Börsianer bezeichneten die Zahlen dennoch insgesamt als besser als
erwartet. Zudem lobten sie, dass der Ausblick auf das restliche Jahr ermutigend
sei. Im Pariser Cac 40 entwickelten sich ferner die Papiere von EADS
mit plus 3,38 Prozent auf 18,18 Euro klar besser als der Gesamtmarkt.
Der Flugzeug- und Rüstungskonzern ist überzeugt, nach einem Auftragsboom im
ersten Halbjahr seinen angepeilten Jahresgewinn zu erreichen. Die etwas besser
als erwartet ausgefallenen Zahlen zum zweiten Quartal bestätigten, dass der
Luft- und Raumfahrtkonzern in seinen Bemühungen um eine Stabilisierung seiner
wichtigsten Flugzeugprogramme Fortschritte mache, schrieb Commerzbank-Analyst
Frank Skodzik in einer Studie. Renault überraschte mit seinen Zahlen positiv, sprach
aber von Unsicherheiten im zweiten Halbjahr. Den Papieren des französischen
Autobauers brachte das dennoch ein Plus von 1,75 Prozent auf 34,235 Euro. Derweil bestätigte der Energiekonzern Electricite de France (EdF)
seine Prognosen. Und offenbar hat das Unternehmen einen Käufer für sein
Stromnetz in Großbritannien gefunden. Die EdF-Anteilsscheine stiegen um 0,46
Prozent auf 32,62 Euro. Mit 3,89 Prozent bei 41,80 Euro deutlich im Minus aber notierten etwa die
Aktien von Lafarge . Der französische Baukonzern hatte nach
einem schwachen Halbjahr seine Wachstumsziele gesenkt. Auch die Papiere des
Konkurrenten Saint-Gobain verloren 1,89 Prozent auf 32,665
Euro, obwohl der Konzern beim Umsatz die Erwartungen des Marktes übertroffen
hatte. Der Stoxx-Baubranchenindex büßte 1,67 Prozent auf 251,74 Punkte ein ? so
viel wie kein anderer Branchenindex in Europa. Gemieden wurden auch Finanztitel, die bereits Anfang der Woche deutlich
zugelegt hatten. Nun machten einige Anleger Kasse, sagten Börsianer. Deshalb
fielen die Aktien von ING am Ende des europäischen
Leitindex EuroStoxx 50 um 3,50 Prozent auf 7,38 Euro. Banco-Santander-Titel
verloren 2,84 Prozent auf 9,9690 Euro. Nach Zahlen bewegt waren zudem im FTSE 100 British-Airways-Titel
, die sich um 1,67 Prozent auf 219,60 Pence verteuerten. Operativ
konnte die Fluglinie im ersten Quartal ihres Geschäftsjahres das Minus
reduzieren. |
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