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18.10.2017 | 12:03

KFM: Unternehmensanleihen - die letzten Zinsoasen

Die Zinsen sind faktisch abgeschafft. Aber es gibt noch Zinsoasen, in denen man attraktive Renditen findet. Anleihen mit dem Potenzial einer Bonitätsverbesserung stehen hierbei im Fokus. Sie sind Investments mit dem Charme des Besonderen.

Die Rahmenbedingungen für eine weitere erfolgreiche Entwicklung deutscher Unternehmen sind besser, als die Berichte es vermuten lassen. Solide Finanzstrukturen und gute geschäftliche Entwicklungen sorgten auch in 2016 dafür, dass Unternehmensanleihen des Mittelstands als attraktive Anlage galten. Viele Experten sehen in diesem Anlagesegment weiterhin eine Marktchance. Dafür sprechen insbesondere zwei Gründe:

1. Viele Unternehmen sind solide aufgestellt und profitieren von der Niedrig- bzw. Negativzinspolitik der EZB. Seitdem die EZB auch dazu übergegangen ist, Unternehmensanleihen aufzukaufen, ist die Nachfrage nach hochverzinslichen Unternehmensanleihen gestiegen und die Kurse sind gestiegen.

2. Die aktuelle Ausfallrate in diesem Anleihesegment ist auf 2,0 % gefallen und eine Ausweitung dieser Ausfallrate ist aufgrund des erwarteten konjunkturellen Umfeldes sowie der soliden finanziellen Aufstellung der Unternehmen eher unwahrscheinlich.

Emissionen von Unternehmensanleihen gelten seit langem als Finanzierungsinstrument …

Unternehmensanleihen des Mittelstandes werden schon seit 1950 als alternative Finanzierungsform genutzt. Der Spiegel berichtete in seiner Ausgabe am 12.09.1956 über die erfolgreiche Platzierung von Anleihen. Hier werden bekannte Adressen wie Bosch, Feldmühle oder die Hamburgischen Elektrizitätswerke genannt. Die Emissionsvolumen lagen in der Größe zwischen 25 Mio. und 40 Mio. DM. Die Zinskupons mit 8% waren damals doppelt so hoch wie die auf den Sparkonten. Die Emissionen wurden damals in wenigen Stunden vollständig bei vielen privaten Anlegern platziert. Banken meldeten damals, dass tausende Anleger vom „Schalterbeamten“ abgewiesen werden mussten und leer ausgingen.

… und werden seit Einführung von BASEL III verstärkt genutzt!

Auch heute nutzen viele mittelständische Unternehmen den Kapitalmarkt, um sich Finanzierungsmittel zu beschaffen, Tendenz steigend. Die BASEL III – Regeln (mittlerweile wird die Einführung von BASEL IV geplant) zwingen die Unternehmen weitere Finanzierungsquellen zu nutzen. Strenge Eigenkapital- und Liquiditätsvorschriften sowie harte Bewertungsrichtlinien bei der Beurteilung von Sicherheiten haben dazu geführt, dass die Banken nicht mehr in dem Maße Unternehmen mit Krediten versorgen können wie in der Vergangenheit.

Die Ratingagentur Standard & Poor’s veröffentlichte im August 2013 die Ergebnisse einer Studie. Es wurde festgestellt, dass bis Ende 2018 in Europa ein Gesamtvolumen von 3,5 Billionen Euro nicht mehr über Kredite finanziert werden kann und deshalb andere Finanzierungsalternativen genutzt werden müssen. Die Politik hat hierauf bereits reagiert. Mit der Richtline „Bildung der Kapitalmarktunion“ sollen die Zugangsbedingungen auf den Kapitalmärkten für mittelständische Unternehmen verbessert werden.

Unternehmensanleihen sind wichtige Finanzierungsmöglichkeit und eine attraktive Anlageform…

Nach wie vor stellt der Anleihenmarkt das größte Marktsegment an den Börsen dar, auf dem sich die Unternehmen finanzieren. In der Öffentlichkeit sind die Industrieanleihen wie z.B. VW, Siemens oder Lufthansa bestens bekannt. Unternehmensanleihen von mittelständischen Unternehmen, bei denen es sich vielfach um „Hidden Champions“ handelt, sind eher unbekannt. Diese Unternehmensanleihen werden, wie auch die Aktien des Mittelstandes, in unterschiedlichen Marktsegmenten angeboten, gelistet und anschließend gehandelt. Die Mehrzahl dieser Emissionen ist und bleibt eine wichtige Finanzierungsmöglichkeit für Unternehmen und auch eine attraktive Anlageform für Investoren.

… aber auf eine gewissenhafte Auswahl und Überwachung kommt es an.

Bei allen Anlageklassen, ob Immobilien, Oldtimer, Aktien oder Anleihen kommt es vor dem Investment auf eine sorgfältige Prüfung an. Und anschließend muss die Wertanlage auch gepflegt werden. Die KFM Deutsche Mittelstand AG hat sich auf die Auswahl von Unternehmensanleihen des Mittelstands spezialisiert. Per 30.09.2017 befinden sich 257 Adressen mit einem Gesamtemissionsvolumen von rund 75 Mrd. Euro auf dem Monitor. Mit Hilfe des Analyseverfahrens ‚KFM-Scoring‘ werden die Bonität des Unternehmens und die Qualität der Anleihe geprüft und gewissenhaft überwacht. Nur die Anleihen, die den strengen Prüfungen standhalten und über ein attraktives Chancen-/Soliditätsprofil verfügen, kommen als Investment in Frage. Verändert sich die Bonität des Unternehmens und/oder die Qualität der Anleihe, liefert das KFM-Scoring eine Handlungsempfehlung.

Spezialisierte Investmentfonds mit dem Charme des Besonderen.

Für Anleger, die an den attraktiven Renditen von Unternehmensanleihen des Mittelstands partizipieren möchten und den zeitintensiven Aufwand der Prüfung und Überwachung von Einzelinvestments nicht eingehen wollen, eignet sich beispielsweise der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS (WKN A1W5T2). In den vergangenen Jahren wurde eine stabile Ausschüttungsrendite in Höhe über 4% p.a. erzielt. Der Anleger profitiert darüber hinaus von einer breiten Streuung in verschiedene Titel und einer umfangreichen Transparenz bei allen Investments. Professionelle Investoren und Stiftungen nutzen verstärkt solche Investmentfonds als Beimischung.

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