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Fonds im Fokus

21.07.2017 | 09:44

AXA IM: Mit internationaler Kurzläuferstrategie vom Marktumfeld profitieren

Trotz der recht guten Weltkonjunktur liegen die Zinsen noch immer nur knapp über ihren Allzeittiefs. Selbst in diesem schwierigen Umfeld können Investoren von Anleihen profitieren – und zwar mit einer weltweit diversifizierten Anlage. Davon ist Nicolas Trindade, Portfoliomanager des AXA Global Short Duration Bond Fund bei AXA Investment Managers (AXA IM), überzeugt.

„Obwohl die Risikoprämien wegen der Wertpapierkäufe der Notenbanken nahezu überall zurückgehen, bieten Credits weltweit noch immer Chancen. Wer international in Anleihen investiert, erhöht seine Diversifikation und verringert so sein Portfoliorisiko“, so der Experte. Die Sektor- und Ländervielfalt sei zudem deutlich größer als bei Anlagen an nur einem Markt. So sei der amerikanische Energiemarkt deutlich größer und diversifizierter als der kontinentaleuropäische oder der britische – und böte entsprechend vielfältigere Möglichkeiten. Attraktiv seien auch britische Verbriefungen und kontinentaleuropäische Nachranganleihen.

Ein globaler Ansatz sei auch deshalb interessant, da Bewertungsunterschiede zwischen verschiedenen Währungsräumen genutzt werden könnten. „An den Anleihemärkten sind derzeit die großen Emissionen sogenannter ,Reverse Yankee Bonds‘, also eurodenominierte Anleihen amerikanischer Unternehmen, ein großes Thema. Aufgrund des Wertpapierkaufprogramms und der expansiven Geldpolitik der EZB ist die Emission eurodenominierter Anleihen für US-Unternehmen bisweilen kostengünstiger. Internationale Investoren haben dadurch noch mehr Möglichkeiten: Sie können sich für die in der attraktivsten Währung denominierte Anleihe eines Emittenten entscheiden und Fehlbewertungen nutzen“, erklärt Trindade.

Mit kurzer Duration der Marktvolatilität trotzen
Weltweit ist die Marktvolatilität heute so niedrig wie nie zuvor. Der Anleihe-Experte warnt allerdings vor Fehlschlüssen: „Da die Weltwirtschaft stabil wächst, könnten Anleiheinvestoren es mit steigenden Zinsen zu tun bekommen. Auch könnten die führenden Zentralbanken die Geldpolitik straffen, und die chinesische Konjunktur könnte weiter nachlassen.“

Nicht außer Acht zu lassen seien außerdem die Einflüsse politischer Risiken, namentlich die Trump-Administration in den USA, der Brexit und die konservative Minderheitsregierung in Großbritannien, die bevorstehenden Wahlen in Italien sowie internationale Spannungen etwa im Zusammenhang mit Nordkorea oder der anhaltenden Krise im Nahen Osten. „Diese Risiken könnten die Marktvolatilität steigen lassen. Für Investoren könnte sich eine kurze Duration dann auszahlen“, so Trindade.

Sowohl heute als auch in naher Zukunft halten die Märkte etliche Herausforderungen für Investoren bereit. Es gibt aber auch Chancen: „Bei der Suche nach Rendite könnten internationale Credits helfen – durch Chancen in ausgewählten Ländern und Diversifikation. Kombiniert mit einer weltweit anlegenden Kurzläuferstrategie können Investoren dadurch möglicherweise mehr verdienen, bei kontrolliertem Zinsrisiko und begrenzter Volatilität“, schließt Trindade.

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