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Fonds im Fokus

11.12.2017 | 12:30

AXA IM: Die Robotik-Revolution auf dem Vormarsch

Automatisierung und Robotik finden immer mehr Anwendung. Sowohl große Unternehmen als auch Mittelständler investieren in die Technik, die so erschwinglich wie nie geworden ist. Die Gelegenheit für Einsteiger ist gut, meint Tom Riley, Manager des AXA WF Framlington Robotech Fonds, der kürzlich die Schwelle von 500 Millionen US-Dollar überschritten hat.

Die Robotik-Revolution ist weiter auf dem Vormarsch. Was Tom Riley, der Manager des AXA WF Framlington Robotech Fonds, erkannt hat, schlägt sich nun auch in Zahlen nieder: Sein Fonds hat kürzlich die Schwelle von 500 Millionen US-Dollar überschritten (Stand: 30. November 2017). Er investiert über alle Unternehmensgrößen hinweg in globale Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial, die in verschiedenen Sektoren wie Industrie, Technologie, Fertigung, Gesundheit und Transport an Robotik- und Automatisierungslösungen arbeiten. „Dieser Erfolg zeigt uns, dass Automatisierung und Robotik in verschiedensten Branchen immer mehr Anwendung finden“, so Riley.

Und der Markt wird weiter wachsen, ist der Experte überzeugt: Angesichts der gegenwärtigen Expansionsgeschwindigkeit rechnet er damit, dass das Volumen des globalen Robotik-Marktes bis zum Jahr 2025 jährlich um etwa 10 bis 15 Prozent zunehmen wird.

Wer zögert, bremst sich selbst aus

Vor allem die gestiegene Zugänglichkeit des Sektors habe den gegenwärtigen Boom begründet: „Robotik ist so erschwinglich wie nie geworden und sowohl große Unternehmen wie Siemens als auch Mittelständler investieren in die Entwicklung der Technik. Umfragen zufolge nutzen bereits mehr als die Hälfte aller Unternehmen intelligente Automatisierung für verschiedene Prozesse. 89 Prozent der deutschen Unternehmen planen oder prüfen den Einsatz von intelligenten Automatisierungslösungen“, sagt Riley.

„Wer zögert, bremst sich selbst aus“, bestätigen auch die Unternehmensberater von McKinsey & Company in ihrer aktuellen Studie mit dem Titel „Industry 4.0 – How to navigate digitization of the manufacturing sector“. Die deutsche Wirtschaft müsse sogar noch viel stärker auf künstliche Intelligenz und Automation setzen als bisher, wenn sie weiter im globalen Wettbewerb mithalten wolle.

Immer mehr Aufgaben sind automatisierbar

Dies bestätigten auch aktuelle Wirtschaftstrends: So wachse der Anteil der Onlinebestellungen am Einzelhandel jährlich um mehr als zehn Prozent. „Auch der Bestand an Robotern nimmt stetig zu und hat sich zwischen 2003 und 2013 fast verdoppelt“, so Riley weiter. Der Produktionswert von Gütern und Dienstleistungen im Bereich „Robotik und Automation“ lag vor fünf Jahren geschätzt bei etwa sechs Milliarden Euro, 30.000 Beschäftigte könnten diesem Bereich zugeordnet werden. Ein Grund für die Beliebtheit der Robotik liege auch in der Vielseitigkeit der Einsatzmöglichkeiten. So können Roboter nicht nur kritische Aufgaben in der Medizin wie punktgenaue Operationen übernehmen oder für mehr Sicherheit im Verkehrssektor sorgen, auch in der Gastronomie oder der Hotellerie sehen Experten großes Potenzial. „Parallel dazu gibt es Schätzungen, dass Unternehmen insgesamt mehr als 500 Milliarden US-Dollar sparen könnten, wenn sie die Industrieproduktion auf den neuesten Stand der Robotertechnik bringen würden“, so Tom Riley zur Wirtschaftlichkeit der „Industrie 4.0“.

„Immer mehr Aktieninvestoren werden auf das langfristige wirtschaftliche Potenzial aufmerksam, das mit der Robotik-Revolution verbunden ist. Noch befindet sie sich in einer frühen Phase, die Gelegenheit für einen Einstieg ist gut. Mit dem AXA WF Framlington Robotech Fonds haben Investoren entsprechend die Gelegenheit, an der ,Robolution‘ teilzuhaben“, so Riley.

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