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12.07.2017 | 11:26

Moventum: US-Arbeitsmarkt boomt weiter

Der US-Arbeitsmarkt treibt aktuell vor allem die US-Börsen an. Der Ölpreis stagnierte dagegen abermals. Unternehmensanleihen mit Investment-Grade entwickelten sich stark. Auch hier gingen die US-Titel voran - der Marktrückblick von Michael Jensen.

(Foto: Michael Jensen, Executive Vice President)

In der vergangenen Handelswoche zeigte sich der US-Arbeitsmarkt abermals von seiner starken Seite. Nach schwachen Mai-Zahlen konnte das Juni-Ergebnis mit 222.000 neugeschaffenen Stellen alle Befürchtungen einer Abschwächung zunichtemachen. Auch wurde der Vormonatswert nach oben revidiert. Dennoch blieb die Entwicklung bei den Stundenlöhnen abermals verhalten. Diese stiegen lediglich um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat und 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mittelfristig dürfte sich jedoch die Dynamik bei den Löhnen deutlich erhöhen und somit zunehmend Druck auf die US-amerikanische Notenbank ausüben, ihre geldpolitische Straffung weiter voranzutreiben. Auch die Frühindikatoren des ISM entwickelten sich zuletzt wieder nach oben. Im verarbeitenden Gewerbe erreichte der Wert nach 54,9 Punkten wieder 57,8 und im Dienstleistungsbereich kletterte der Wert von 56,9 auf 57,4 Punkte. Dabei dürfte sich auch der seit Jahresbeginn deutlich schwächere US Dollar (vs. Euro -7 Prozent) positiv auf die Bestellungen ausgewirkt haben.

Der Ölpreis der Sorte Brent verlor weiter und schloss auf einem Niveau von 46,71 US-Dollar je Barrel, womit sich der Jahresverlust auf etwa -24 Prozent summiert. Bei den Währungen blieb der Euro gegenüber dem US-Dollar unverändert bei 1,14 USD/EUR. Der japanische Yen verlor hingegen 1,60 Prozent gegenüber dem Euro.

In diesem Umfeld entwickelte sich aus Sicht des Euro-Anlegers der US-amerikanische Aktienmarkt am besten, gefolgt vom europäischen und japanischen Markt. Die Emerging Markets entwickelten sich schwächer als die Industriestaaten. In Europa wies hingegen die Eurozone eine bessere Entwicklung als Gesamteuropa auf. Auf Sektorebene ergab sich folgendes Bild: In den USA entwickelten sich die Bereiche Finanzen, Industrie und Grundstoffe am besten. Eine unterdurchschnittliche Entwicklung wiesen die Sektoren Energie, Telekom und Versorger auf. In Europa zeigten Titel aus den Sektoren Finanzen, Grundstoffe und IT eine Outperformance. Eine Underperformance kam aus den Bereichen Gesundheit, nicht-zyklischer Konsum und Öl&Gas. Kleinkapitalisierte Werte (Small Caps) schnitten sowohl in Europa als auch den USA gegenüber Large Caps unterdurchschnittlich ab. Hinsichtlich der Investmentstile „Value“ und „Growth“ zeigte sich in Europa eine Outperformance des Value-Segments.

Im Rentenbereich entwickelten sich Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating am besten, gefolgt von Hochzinsanleihen und europäischen Staatsanleihen. US-Staatsanleihen wiesen - auf währungsgesicherter Basis - eine Outperformance auf, wohingegen Anleihen aus den Emerging Markets (sowohl Hart- als auch Lokalwährungsanleihen) schwächer abschnitten.

Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating am besten, gefolgt von Hochzinsanleihen und europäischenStaatsanleihen. US-Staatsanleihen wiesen - auf währungsgesicherter Basis - eine Outperformance auf, wohingegen Anleihen ausden Emerging Markets (sowohl Hart- als auch Lokalwährungsanleihen) schwächer abschnitten.

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In der vergangenen Handelswoche mussten alle Portfolios eine leicht negative Entwicklung hinnehmen. Auf der Rentenseite erwies sich dabei die kurze Durationspositionierung als besonders vorteilhaft und auch die Beimischungen von Unternehmensanleihen (High Yield und Investment Grade Corporates) schafften einen Mehrwert. Auf der Aktienseite war die Beimischung der Emerging Markets hingegen nachteilig, wobei innerhalb der Schwellenländer die Übergewichtung Osteuropas einen positiven Beitrag leisten konnte. Das Engagement in Small Caps lieferte in der vergangenen Handelswoche keinen Mehrwert. Demgegenüber brachte die Übergewichtung von Technologiewerten Vorteile.

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In einem schwachen Marktumfeld für globale Rentenmärkte musste das PWM-Portfolio einen Verlust von 27 Basispunkten verkraften. Die stärksten Rückgänge ergaben sich beim Trendfolger SEB Asset Selection (-1,17%) und den Aktienfonds MS INVF Global Brands (-0,87%) und DNB Technology retail (-0,79%). Auf der anderen Seite konnte der L/S-Aktienfonds Legg Mason MC Eurp Abs Alpha (+0,68%) klar zulegen. Auch der GREIFF special situations Fund (+0,30%) und OYSTER European Selection (+0,69%) stiegen spürbar an.