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29.11.2017 | 13:19

Moventum: Positive Daten beruhigen

Die hervorragende Stimmung in der europäischen Wirtschaft wurde in der vergangenen Handelswoche von den vorläufigen Einkaufsmanagerindizes für November eindrucksvoll bestätigt. Auf europäischer Ebene erreichte der Index im verarbeitenden Gewerbe mit 60,0 Punkten den höchsten Stand in über 17 Jahren!

Bei den Dienstleistungen ging es auf bereits hohem Niveau von 56,2 ebenfalls weiter bergauf. In Deutschland erklomm der Wert für das verarbeitende Gewerbe mit 62,5 Punkten die höchste Notierung in fast sieben Jahren. Und auch im Dienstleistungsbereich ging es nach einem leichten Rückgang wieder aufwärts. Die Ergebnisse in Frankreich ergaben ein ähnlich positives Bild. Zudem zeichnet sich dort das schnellste Beschäftigungswachstum in über 16 Jahren ab. Zusätzlich wird die gute Stimmung in den deutschen Chefetagen durch das ifo Geschäftsklima bestätigt. Mit einem neuen Höchstwert von 117,5 Punkten wurde die Rekordjagd im November fortgesetzt. Dies war in erster Linie auf die deutlich gestiegenen Erwartungen der Unternehmen zurückzuführen. Bei der Einschätzung der aktuellen Geschäftslage gab es hingegen einen leichten Rücksetzer.

Der Preis für ein Barrel Öl der Sorte Brent stieg wieder an und schloss bei 63,86 US-Dollar. Der Greenback gab zum Euro um 1,30 Prozent deutlich nach und fiel auf 1,19 EUR/USD zurück. Gegenüber dem japanischen Yen legte der Euro um 0,64 Prozent zu.

In diesem Umfeld entwickelte sich der europäische Aktienmarkt, gefolgt von japanischen und US-amerikanischen Titeln, am besten. Innerhalb Europas zeigte die Eurozone eine bessere Entwicklung auf und auch Titel aus den Emerging Markets schnitten besser ab als Werte aus den Industrienationen. Im Vergleich zu Gesamteuropa lagen osteuropäische Werte (ex Russland) wiederholt vorne.

Auf Sektorebene ergab sich folgendes Bild: In Europa entwickelten sich die Sektoren Grundstoffe, IT und Gesundheitswesen am besten. Eine Underperformance zeigten hingegen die Bereiche Versorger, Finanzen und Telekom auf. In den USA gehörten Titel aus den Sektoren Telekom, IT und Industrie zu den größten Gewinnern. Auf der anderen Seite waren die Bereiche nicht-zyklischer Konsum, Versorger und Finanzen am schwächsten. Kleinkapitalisierte Werte (Small Caps) schnitten gegenüber Large Caps in Europa und in den USA besser ab. Hinsichtlich der Investmentstile „Value“ und „Growth“ zeigte sich in Europa und in den USA abermals eine stärkere Entwicklung im Growth-Segment.

Im Rentenbereich entwickelten sich Hochzinsanleihen am besten. Es folgten europäische Staatsanleihen und Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating. Währungsgesicherte US-Staatsanleihen schlossen die Handelswoche schwächer ab als europäische Staatsanleihen, während sich Anleihen aus den Schwellenländern wieder besser entwickelten.

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In der vergangenen Handelswoche konnten alle Portfolios eine positive Wertentwicklung verzeichnen. Auf der Rentenseite brachte dabei die kürzere Duration keine Vorteile, während das Engagement in Unternehmensanleihen (HY) für einen klaren Mehrwert sorgte. Anleihen aus den Schwellenländern waren relativ stärker als europäische Staatsanleihen, während die Positionierung auf der US-Zinskurve nachteilig war. Auf der Aktienseite war die Übergewichtung Osteuropas wiederholt von Vorteil. Das Übergewicht im Technologiebereich generierte ebenfalls einen Mehrwert.

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In der vergangenen Handelswoche konnte das PWM Portfolio mit 32 Basispunkte wieder spürbar zulegen. Von der Erholung an den europäischen Aktienmärkten profitierten der 4Q-European Opportunities (+1,40%) und der Fidecum SICAV Contrarian Val Euroland (+1,37%) am meisten. Und auch der DNB Fund Technology (+1,30%) trug spürbar zum Ergebnis bei und nutzte die abermals gute Entwicklung des Technologiesektors. Auf der anderen Seite musste der Nordea 1 - US Total Return Bond (-1,16%) deutliche Verluste hinnehmen. Treiber war dabei der schwache US Dollar (- 1,30%), den der Fonds nicht kompensieren konnte. Auch der MS INVF Global Brands (-0,34%) und der Robeco QI Emerging Cnsrv Eqs (-0,30%) musste leichte abgaben verkraften.