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15.03.2017 | 11:42

Moventum: EZB hält an ihrem Kurs fest

Der US-Arbeitsmarkt zieht weiter seine Bahnen und übertraf in der vergangenen Handelswoche wieder einmal deutlich die Konsensschätzung. Demnach wurden im Februar 235.000 neue Stellen geschaffen, 50.000 mehr als erwartet. Zudem ging die Arbeitslosenquote von 4,9 Prozent auf 4,8 Prozent zurück. Die Stundenlöhne entwickelten sich ähnlich zu den Vormonaten und steigen moderat um 0,2 Prozent.

Diese anhaltend starke Entwicklung dürfte sich auch auf die weitere Zinsentwicklung in den USA auswirken. Bei der EZB-Sitzung zeigte sich eine positive Einschätzung zur konjunkturellen Entwicklung. Neben den Abwärtsrisiken habe auch das Deflationsrisiko abgenommen. Zudem wurden die BIP-Prognosen nochmals nach oben korrigiert. Trotz der zuletzt deutlich gestiegenen Inflationsrate sei ein nachhaltiger Aufwärtstrend jedoch nicht auszumachen (Kerninflation 0,9 Prozent). Das TLTROProgramm läuft im März ohne Ersatz aus und auch das Wertpapierkaufprogramm wird zunächst bis Dezember 2017 weiterlaufen. Dennoch hielt sich die EZB alle Optionen offen. Zu den Möglichkeiten zählen eine Verlängerung des Ankaufprogramms, ein niedrigeres Leitzinsniveau aber auch eine Anhebung der Leitzinsen vor Auslaufen des QE-Programms, was zumindest nicht ausgeschlossen wurde.

Der Ölpreis der Sorte Brent sackte massiv ab und schloss bei 51,37 US-Dollar je Barrel. Bei den Währungen verlor der US-Dollar gegenüber dem Euro um 0,88 Prozent und steht bei 1,07 EUR/US-Dollar. Gegenüber dem japanischen Yen verlor der Euro um 1,28 Prozent. In diesem Umfeld entwickelte sich aus Sicht des Euro-Anlegers der japanische Aktienmarkt, gefolgt vom europäischen und USamerikanischen Aktienmarkt, am besten. Die Emerging Markets schnitten schlechter ab als der MSCI World und innerhalb der Schwellenländer entwickelte sich die ASEANRegion besser. Innerhalb Europas lag der DAX auf gleichem Niveau mit dem MSCI Europe. Auf Sektorebene ergab sich folgendes Bild: in den USA entwickelten sich die Bereiche IT, Gesundheit und nicht-zyklischer Konsum am besten. Eine unterdurchschnittliche Entwicklung wiesen die Sektoren Energie, Grundstoffe und Versorger auf. In Europa sah das Bild wie folgt aus: Eine Outperformance zeigten Werte aus den Sektoren Telekom, Finanzen und zyklischer Konsum. Underperformer waren die Sektoren Grundstoffe, Energie und Öl&Gas. Kleinkapitalisierte Werte (Small Caps) schnitten gegenüber Large Caps in Europa besser und in den USA schwächer ab. Hinsichtlich der Investmentstile „Value“ und „Growth“ entwickelte sich das Growth-Segment in Europa schwächer und in den USA besser.

Im Rentenbereich entwickelten sich Unternehmensanleihen mit Investment-Grade- Rating am besten, gefolgt von Hochzinsanleihen und Staatsanleihen. Anleihen aus den Emerging Markets konnten wiederholt eine Outperformance gegenüber Euroland-Staatsanleihen generieren.

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In der vergangenen Handelswoche mussten alle Portfolios eine negative Entwicklung hinnehmen. Im Umfeld deutlich steigender Zinsen brachte rentenseitig die kurze Durationspositionierung massive Vorteile. Die Beimischungen von Unternehmensanleihen (Hochzinsanleihen und Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating) konnten gegenüber Euroland-Staatsanleihen ebenfalls einen Mehrwert liefern. Auch Anleihen aus den Schwellenländern entwickelten sich abermals besser. Auf der Aktienseite brachte die Beimischung der Emerging Markets hingegen Nachteile. Auf Sektorebene konnten die Übergewichtung des IT-Sektors und der Growth-Bias in Europa einen Mehrwert schaffen.

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Die steigenden Zinsen wirkten sich nachteilig auf die Entwicklung des PWM Portfolios aus. Zudem zeigten sich die Aktienmärkte schwach. Daher gab das PWM Portfolio in der vergangenen Handelswoche um ca. 38 Basispunkte nach. Verloren haben in erster Linie die Rentenfonds AXA IM FIIS US Short Dur HY (-1,47%) und Nordea 1 - US Total Return Bond (-1,34%). Dabei wirkte sich auch der US Dollar (-0,89%) nachteilig aus. Weiterhin gab der Fidelity America (-1,64%) spürbar nach. In so einem Umfeld spielten hingegen die Long/Short-Fonds Legg Mason MC Eurp Abs Alpha (+0,70%) und DNB TMT AR (+0,50%) ihre Stärken aus.