Kontakt

Insight und Marktnews

29.03.2018 | 14:03

M&G: Ein Jahr Artikel 50

Vor einem Jahr stellte die britische Regierung den Antrag nach Artikel 50. Steven Andrew, Manager des M&G Episode Income Fund, wirft aus diesem Anlass einen Blick auf die Auswirkungen der Brexit-Entscheidung auf die britische Wirtschaft und die bisherigen Investitionsmöglichkeiten.

Die britische Wirtschaft zeigt seit dem EU-Referendum 2016 entgegen allen Vorhersagen eine starke Widerstandsfähigkeit. Trotz Rezessionsprognosen und trotz einer allgemeinen Abschwächung wuchs die britische Wirtschaft immer noch wesentlich stärker als erwartet, und die Unternehmen haben sich im Großen und Ganzen positiv entwickelt. Auch wenn das Vereinigte Königreich in den Verhandlungen über die Bedingungen seines Ausscheidens aus der EU noch Vorsicht walten lässt, bietet seine widerstandfähige Wirtschaft Möglichkeiten für Investoren. Die anhaltende Unsicherheit während der Verhandlungen wird Marktvolatilität bedingen, was wiederum attraktive Chancen für geduldige Investoren auf dem britischen Markt bietet. Mit der Zeit wird sich die Unsicherheit verringern und eine Reihe von Vermögenswerten wird weiterhin starke Fundamentaldaten aufweisen.

Anleger, die jetzt in Großbritannien investieren möchten, müssen sich überlegen, welche Entschädigung sie für ihr Engagement wünschen. Kurzfristig bleiben zwar Unsicherheiten über britische Vermögenswerte, doch können Überreaktionen auf Makrodaten oder politische Nachrichten zu Fehlpreisen und damit zu Chancen für den langfristigen Anleger führen. Trotz gegenteiliger Befürchtungen dürfte das Vereinigte Königreich auch nach dem Brexit-Abkommen ein offenes Land bleiben und sich weiterhin weltweit durch eine Reihe von Handelsabkommen engagieren. Diese Erkenntnis sowie starke Fundamentaldaten, die wir aus Makro- und Unternehmensperspektive sehen, stellen den britischen Markt viel weniger düster dar, als er aktuell oft gesehen wird.

Fonds im Fokus

Factsheets