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16.05.2012 | 11:01

Bewertungsniveau spiegelt verbesserte Fundamentaldaten der europäischen Unternehmen noch nicht wider

Obwohl die in den letzten zwei Monaten wieder aufgekeimten Sorgen über die Schuldenkrise der Euro-Randstaaten zu einer erneut höheren Marktvolatilität geführt haben und Hoffnungen auf eine Neubewertung der europäischen Aktien genommen haben, sehen die europäischen Aktienexperten von Invesco Perpetual in Henley, Großbritannien, weiter viele Anlagechancen für bewertungsorientierte Investoren.

Insgesamt spiegeln die Indexstände die Profitabilität, Bilanz- und Dividendenstärke der europäischen Unternehmen nicht angemessen wider, schreibt Joel Copp-Barton, European Product Director bei Invesco Perpetual, in der im Mai 2012 veröffentlichten Monthly Summary seines Teams.

Von ihren Tiefstständen im Jahr 2009 hätten sich die Eigenkapitalrenditen der europäischen Unternehmen inzwischen deutlich erholt. Dies zeige, dass die Unternehmen ihre Kostenstrukturen erfolgreich an den deutlichen Rückgang der Wirtschaftsleistung angepasst hätten. Während die Eigenkapitalrendite aktuell leicht über dem langfristigen Durchschnitt läge, bewege sich das Kurs-Buchwert-Verhältnis der Unternehmen rund 25% darunter. „Viele Anleger sind besorgt über die potenziellen Renditeauswirkungen einer negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Dem halten wir entgegen, dass Europas börsennotierte Unternehmen inzwischen mehr als 50% ihres Umsatzes außerhalb Kontinentaleuropas erwirtschaften und die Lohninflation insgesamt moderat erscheint.“

Zudem haben die europäischen Unternehmen deutliche Fortschritte bei der Stärkung ihrer Liquidität und Bilanzstärke gemacht. Für 2012 prognostiziert Morgan Stanley eine durchschnittliche Bruttoliquidität von rund 12% der Marktkapitalisierung. In der Folge werden die Bilanzen nicht mehr überbeansprucht und die Unternehmen zahlen nach dem heftigen Wachstumseinbruch der Jahre 2008/2009 wieder höhere Dividenden. „Die zunehmend positive Kursentwicklung der Unternehmen, die eine Dividendenerhöhung angekündigt haben, und die hohe Dividendendeckung aus dem Free Cashflow stimmen uns ebenfalls zuversichtlich. Gewöhnlich sind dies Anzeichen für künftiges Dividendenwachstum“, sagt Copp-Barton.

Begleitet von einer insgesamt schwächeren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung haben sich die heftigen Stimmungsschwankungen mit wiederholten Wechseln zwischen ‚Risk-on‘- und ‚Risk-off‘- Phasen im Jahr 2012 bislang fortgesetzt. Dennoch meint Copp-Barton, dass die europäischen Unternehmen insgesamt zu stark abgestraft worden sind und die Märkte die eingeleiteten Reformmaßnahmen nicht ausreichend gewürdigt haben. Im Vergleich zu Unternehmens- und Staatsanleihen, Geldmarktinvestments und US-amerikanischen Dividendentiteln sind europäische Aktien die einzige Anlageklasse, die aktuell eine deutlich über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre liegende (Dividenden-)Rendite bietet.

„Seit der Rezession der Jahre 2008/2009 haben sich die europäischen Unternehmen kräftig erholt. Damit sind sie jetzt gut aufgestellt, um weiteren negativen Entwicklungen auf Makroebene standhalten zu können“, so Copp-Barton. Das europäische Aktienteam von Invesco Perpetual zumindest findet auch im aktuellen, volatilen Marktumfeld weiter viele attraktiv bewertete Anlagechancen.

Die Pressemitteilung im pdf-Dokument.

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