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04.11.2014 | 10:08

Goldman Sachs: Fonds und Aktien weiter unbeliebt

Eine Umfrage von Goldman Sachs Asset Management zeigt, dass deutsche Anleger trotz der Niedrigzinsphase Fonds und Aktien meiden. Sparbücher, Tages- und Festgelkonten bleiben beliebt.

Goldman Sachs Asset Management (GSAM) hat in einer repräsentativen Umfrage das Investmentverhalten deutscher Anleger im aktuellen Niedrigzinsumfeld untersucht. Die Studie ergab, dass jeder vierte deutsche Privatanleger der Meinung ist, dass die Zinsen in den nächsten 12 Monaten weiter sinken. Nur 14,2 Prozent der Befragten gehen von steigenden Zinsen aus. Dabei ist die große Mehrheit der Deutschen mit ihrer Geldanlage aktuell sehr zufrieden oder zufrieden (58,7 Prozent). Fast 73 Prozent legen ihr Geld trotz Niedrigzinsphase am liebsten auf dem klassischen Sparbuch, Tages- oder Festgeldkonto an. Fonds und Aktien hingegen sind bei den befragten Anlegern vergleichsweise unbeliebt: Nur rund jeder Dritte hält gegenwärtig Aktien- bzw. Fondsanlagen; fast jeder Zweite gibt an, von möglichen 100.000 Euro Anlagevolumen überhaupt kein Geld in Aktien investieren zu wollen. In Fonds würden sogar 63,1 Prozent der Befragten nicht investieren. Die Umfrage wurde von TNS Infratest im Auftrag von GSAM durchgeführt.

„Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, wie sicherheitsbewusst die deutschen Privatanleger agieren. Leider ist eine Folge der herrschenden Niedrigzinsphase, dass die Geldanlagen keine ausreichende Rendite abwerfen und nicht einmal die Inflationsrate ausgleichen können“, erklärt Markus Weis, Leiter des Drittvertriebs für Deutschland und Österreich bei GSAM. „Aktien und Fonds schaffen es auch jetzt nicht in die Gunst der deutschen Anleger, genauso wie die Schwellenländer als Ganzes. Und das, obwohl gerade hier noch attraktive Renditechancen schlummern.“

Die vollständige Mitteilung im pdf-Dokument

Die Ergebnisse der Umfrage im pdf-Dokument

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