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06.11.2014 | 13:20

BfV/BCA: Risiken begrenzen, Chancen nutzen

Im Oktober legten die Börsen eine Achterbahnfahrt hin, wie sie im Umfeld historisch niedriger Volatilitäten der letzten Jahre kaum noch für möglich gehalten wurde. Auf den zwischenzeitlichen Ausverkauf folgte eine ebenso spektakuläre Erholung.

Die Anlagestrategie Defensiv hat sich in diesem herausfordernden Marktumfeld bewährt und konnte den Monat Oktober mit einem positiven Vorzeichen abschließen. Das deutlich gestiegene Volatilitätsniveau führte aber dazu, dass im Monatsverlauf Risiko im Portfolio abgebaut wurde. So wurde die Aktienfondsquote um 10% reduziert (aktuell: 15%) und der verbleibende Teil defensiver ausgerichtet. Sollte der Markt nun in eine Konsolidierungsphase übergehen, ist das Portfolio mit dieser „safety first“ Ausrichtung robust positioniert. Bei einer weiteren Beruhigung des Aktienmarktes ist es aber durchaus auch möglich, dass zeitnah wieder Risiko (v.a. Aktien) aufgebaut wird. Auf der Rentenseite bleibt es vorerst bei einem ausgewogenen Profil. Weder die einseitige Positionierung für steigende Zinsen noch die Spekulation auf „Japanische Verhältnisse“ bieten derzeit ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis. Staatsanleihen fungieren im Portfoliokontext primär als Hedge für Aktienmarktrisiken. Bei Hochzinsanleihen überwiegen aus unserer Sicht klar die Risiken.