Wirtschaftspolitik

  • 22.09.2017 | 23:04 Uhr

    Moody's stuft Bonität Großbritanniens wenige Stunden nach May-Rede ab

    NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Ratingagentur Moody's hat wenige Stunden nach einer Rede der britischen Premierministerin Theresa May ihre Einschätzung der Kreditwürdigkeit Großbritanniens nach unten korrigiert. Das Rating werde von "Aa1" auf "Aa2" gesenkt, teilte Moody's am späten Freitagabend mit. Die Aussicht für die Staatsfinanzen habe sich "erheblich verschlechtert", hieß es zur Begründung. Es seien steigende Schulden zu erwarten und der Erfolg von Konsolidierungsbemühungen sei fraglich. Die Probleme würden durch eine wahrscheinliche wirtschaftliche Abschwächung auf mittlere Sicht infolge des Austritts aus der Europäischen Union verschärft.

  • 22.09.2017 | 18:06 Uhr

    WAHL/Umfrage: Jeder Zweite wünscht sich neuen Kanzler

    BERLIN (dpa-AFX) - Jeder Zweite in Deutschland wünscht sich einer Umfrage kurz vor der Bundestagswahl zufolge ein Ende der Kanzlerschaft Angela Merkels. 50 Prozent der 2308 befragten Wahlberechtigten gaben dies in einer repräsentativen Online-Umfrage des Instituts YouGov an, die am Freitag veröffentlicht wurde. Gefragt wurde nach der Haltung zur Parole "Merkel muss weg", die bei Wahlkampfveranstaltungen besonders von rechten Demonstranten zu hören war.

  • 22.09.2017 | 16:27 Uhr

    ROUNDUP: Madrid will in Katalonien für Ordnung sorgen: mehr Polizei entsandt

    MADRID/BARCELONA (dpa-AFX) - Angesichts der gespannten Lage und der Proteste kurz vor dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien will die spanische Regierung die Zahl der Sicherheitskräfte aufstocken. Neben Polizisten würden auch weitere Mitarbeiter der paramilitärischen Polizeieinheit Guardia Civil in die Region entsandt, teilte das Innenministerium am Freitag in Madrid mit, ohne eine genaue Zahl zu nennen. Ihre Aufgabe sei es, die öffentlichen Räume zu schützen und die Ordnung zu bewahren, falls es am 1. Oktober tatsächlich zu der vom Verfassungsgericht verbotenen Abstimmung kommen sollte, hieß es.

  • 22.09.2017 | 12:39 Uhr

    Kreml fordert Zurückhaltung in Nordkorea-Krise

    MOSKAU (dpa-AFX) - Angesichts neuer Drohungen zwischen Nordkorea und den USA hat Russland zur Zurückhaltung aufgerufen. "In Moskau herrscht große Sorge wegen der eskalierenden Spannungen auf der koreanischen Halbinsel", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Freitag in Moskau. Russland sei weiterhin überzeugt, dass es keine Alternative zu einer Verhandlungslösung gebe, sagte er der Agentur Interfax zufolge.

  • 22.09.2017 | 05:19 Uhr

    Schulz mahnt bessere Regeln zur Bekämpfung von Steuerbetrug an

    BERLIN (dpa-AFX) - SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat den ruinösen Unterbietungswettbewerb der 19 Eurozonen-Mitglieder in Sachen Steuerpolitik angeprangert. Es sei ein Skandal, dass sich international agierende Konzerne das Land aussuchen könnten, in dem sie am wenigsten Steuern zahlen, sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag). Es fehlten zudem einheitliche Regeln zur Bekämpfung von Steuerflucht und Steuerhinterziehung.

  • 22.09.2017 | 05:18 Uhr

    Nordkoreas Außenminister droht mit möglichem Atomtest

    SEOUL/NEW YORK (dpa-AFX) - Im verschärften Konflikt um das nordkoreanische Atomprogramm hat der Außenminister des Landes mit einem möglichen neuen Atomtest gedroht. Beim nächsten Test könne es die "stärkste Explosion einer Wasserstoffbombe" im Pazifischen Ozean geben, wurde Ri Yong Ho von der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap am Freitag zitiert. Ri habe das in New York in Anspielung auf die Drohung des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un mit "einer harten Gegenmaßnahme auf höchstem Niveau" gegen die USA gesagt. Ri räumte demnach jedoch selbst ein, dass er nicht wisse, welche Aktionen sein Land auf Befehl Kim Jong Uns unternehmen werde.

  • 22.09.2017 | 05:18 Uhr

    Kim Jong Un giftet gegen Trump zurück: Dementer US-Greis

    SEOUL (dpa-AFX) - Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un will US-Präsident Donald Trump für dessen Drohungen gegen Pjöngjang "teuer bezahlen" lassen. "Ich werde den geisteskranken, dementen US-Greis gewiss und auf jeden Fall mit Feuer bändigen", zitierte ihn am Freitag die nordkoreanische Staatsagentur KCNA, wie die südkoreanische Agentur Yonhap berichtete. "Was auch immer Trump erwartet haben könnte, werde er nun mit Folgen jenseits seiner Erwartungen konfrontiert", sagte Kim. Er frage sich, welche Antwort Trump erwartet haben könnte, wenn er solch "verschrobene Worte" ausspreche.

  • 22.09.2017 | 05:18 Uhr

    Friedensforscher: Trumps Kritik an Atomabkommen dient Maßregelung

    BERLIN (dpa-AFX) - Die Drohung des US-Präsidenten Donald Trump mit einem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran hat nach Einschätzung des Friedensforschers Götz Neuneck auch machtpolitische Gründe. Es gehe Trump darum, den Iran als aufstrebende Mittelmacht zu maßregeln, etwa für dessen Verhalten im Krieg in Syrien oder wegen des Eingreifens im Jemen, sagte der Professor am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik der Universität Hamburg der "Heilbronner Stimme" (Freitag). "Er vermischt damit verschiedene Politikfelder. Das würde in letzter Konsequenz zu einem Ende jeglicher internationaler Verträge führen", warnte Neuneck.

  • 22.09.2017 | 05:16 Uhr

    Brexit-Rede: May wird in Florenz auch über Rechte von EU-Ausländern sprechen

    LONDON/FLORENZ (dpa-AFX) - Die britische Premierministerin Theresa May wird sich in ihrer Grundsatzrede auch zu einer Übergangsphase nach dem Brexit und zu den Rechten von EU-Ausländern äußern. Das geht aus einer Mitteilung hervor, die die Regierung am späten Donnerstagabend in London veröffentlichte. "Großbritanniens Zukunft ist glänzend", wird die Regierungschefin darin zitiert.

  • 21.09.2017 | 19:11 Uhr

    WDH: Institut weist Kritik an Parteispenden zurück

    (Wiederholt mit korrigiertem Tippfehler in der Überschrift.)

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