Volkswirtschaft

  • 20.08.2017 | 15:45 Uhr

    Seehofer schließt Steuererhöhungen und Verbrenner-Verbot aus

    BERLIN (dpa-AFX) - CSU-Chef Horst Seehofer hat Steuererhöhungen und ein Verbot von Diesel- und Benzinmotoren nach der Bundestagswahl ausgeschlossen. "Wir können uns nicht verständigen auf eine Steuererhöhung", sagte der bayerische Ministerpräsident am Sonntag im ARD-Sommerinterview in Berlin mit Blick auf mögliche Koalitionsverhandlungen mit den Grünen nach dem 24. September. Auch die Wiedereinführung der Vermögensteuer und eine Erhöhung der Erbschaftsteuer für Betriebsvermögen schloss er aus. "Und wir werden uns auch nicht verständigen können, eine Technologie wie den Verbrennungsmotor durch einen Paragrafen zu verbieten."

  • 19.08.2017 | 16:26 Uhr

    Braunkohle-Länder fordern deutsche Klage gegen EU-Auflagen

    POTSDAM (dpa-AFX) - Die deutschen Braunkohle-Länder fordern das Bundeswirtschaftsministerium auf, gegen neue EU-Umweltauflagen für ihre Kohlekraftwerke zu klagen. Brandenburgs Regierungssprecher Florian Engels bestätigte am Samstag einen entsprechenden Brief von Sachsens Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) im Namen der Braunkohleländer Brandenburg, Sachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt. Hintergrund seien neue EU-Grenzwerte für Quecksilber und Stickoxid, von denen in Brandenburg das Braunkohle-Kraftwerk Jänschwalde betroffen sein könnte, sagte Engels. Zuerst hatte das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" über den Vorstoß berichtet. Danach soll das Bundeswirtschaftsministerium gegen die EU-Kommission klagen.

  • 19.08.2017 | 13:27 Uhr

    Analyse: Viele Haushalte mussten mehr heizen

    ESCHBORN (dpa-AFX) - Wegen der kühlen Witterung in den Wintermonaten des Jahres 2016 mussten viele Haushalte in Mehrfamilienhäusern laut einer Analyse mehr heizen als im Jahr zuvor. Der Wärmeverbrauch lag nach einer Berechnung des Unternehmens Techem im Durchschnitt bei Erdgas-Heizungen bei 125 Kilowattstunden je Quadratmeter und Jahr (kWh/qm), bei Ölheizungen waren es 126 kWh/qm und bei Fernwärme bei 102 kWh/qm. Damit sei der Verbrauch bei Heizöl um sieben Prozent gestiegen, bei Erdgas um fünf Prozent und bei Fernwärme um etwas mehr als sechs Prozent.

  • 18.08.2017 | 19:44 Uhr

    Parlament in Venezuela offiziell entmachtet

    CARACAS (dpa-AFX) - Das von der Opposition dominierte Parlament in Venezuela ist offiziell entmachtet worden. Es hat damit keine Entscheidungsgewalt mehr. Die neue Verfassungsgebende Versammlung nahm am Freitag ein Dekret an, mit dem das Gremium die Aufgaben der Nationalversammlung übernimmt. Die Versammlung wird von Dutzenden Staaten nicht anerkannt. Dem sozialistischen Staatschef Nicolás Maduro wird der Umbau zur Diktatur vorgeworfen. Die neue Versammlung ist allen anderen Staatsgewalten übergeordnet. Die Wahl der 545, fast ausschließlich linientreuen Mitglieder Ende Juli wurde von massiven Betrugsvorwürfen überschattet und von der Opposition boykottiert.

  • 18.08.2017 | 17:03 Uhr

    dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 18.08.2017

    USA: Michigan-Konsumklima hellt sich überraschend deutlich auf

  • 18.08.2017 | 16:35 Uhr

    Devisen: Eurokurs gestiegen - EZB-Referenzkurs: 1,1740 US-Dollar

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Freitag gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1740 (Donnerstag: 1,1697) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8518 (0,8549) Euro.

  • 18.08.2017 | 16:17 Uhr

    USA: Michigan-Konsumklima hellt sich überraschend deutlich auf

    MICHIGAN (dpa-AFX) - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im August überraschend deutlich aufgehellt. Das Konsumklima der Universität von Michigan sei zum Vormonat um 4,2 Punkte auf 97,6 Punkte gestiegen, teilte die Universität am Freitag laut einer ersten Erhebung mit. Volkswirte hatten mit 94,0 Punkten gerechnet. Im Vormonat war der Indikator mit 93,4 Punkten noch auf den tiefsten Stand seit dem vergangenem Oktober gefallen.

  • 18.08.2017 | 15:34 Uhr

    ROUNDUP/ Krise und drohende Pleite: Venezuelas Bolivar rutscht ab

    CARACAS (dpa-AFX) - Angesichts eines harten Vorgehens der Regierung von Venezuela gegen Oppositionelle und zunehmender Furcht der Anleger vor einer Staatspleite verliert die Landeswährung rasant an Wert. Auf dem Schwarzmarkt lag der Kurs am Freitag bei 15 500 Bolivar für einen US-Dollar. Ein klares Zeichen, dass versucht wird, an Dollars zu kommen, um sich gegen eine Pleite zu wappnen. Noch im Juli lag der Kurs bei 10 000 Bolivar für einen Dollar. Es gibt in Venezuela drei offizielle Wechselkurssysteme und den Schwarzmarktkurs. Es wird kaum noch etwas exportiert, weil Dollareinnahmen über die Zentralbank mit einem viel niedrigeren Kurs umgerechnet werden.

  • 18.08.2017 | 14:59 Uhr

    'Tagesspiegel': Nächste Brexit-Runde erst im Dezember

    BERLIN/BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die zweite Phase der Verhandlungen Großbritanniens mit der EU über einen Austritt aus der Staatengemeinschaft ("Brexit") dürfte nach Informationen des "Tagesspiegels" frühestens im Dezember beginnen. Mit dieser Zeitperspektive rechneten die Brüsseler Unterhändler angesichts des schleppenden Verlaufs der Gespräche, berichtete die Berliner Zeitung (Freitag) unter Berufung auf EU-Verhandlungskreise. In der zweiten Phase soll es um die Handelsbeziehungen der dann 27 verbleibenden EU-Mitgliedstaaten zu Großbritannien gehen.

  • 18.08.2017 | 14:35 Uhr

    China will Auslandsinvestitionen beschränken

    PEKING (dpa-AFX) - Die chinesische Führung will heimische Unternehmen bei Investitionen im Ausland stärker an die Kandare nehmen. Aufkäufe in den Bereichen Hotelerie, Immobilien und Unterhaltung sowie von Sportclubs würden Beschränkungen auferlegt, heißt es in einer staatlichen Mitteilung vom Freitag. Chinesische Unternehmen seien "bei Auslandsinvestitionen nicht bloß mit relativ guten Chancen, sondern auch mit verschiedenen Risiken konfrontiert."

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