16.10.2012 | 05:37 Uhr

Pressestimme: 'Handelsblatt' zu Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaft

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - "Handelsblatt" (Düsseldorf) zu Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaft

"Roth ist einer der wenigen Volkswirte, die mit ihrer Arbeit Leben retten. Er hat ein Verfahren entwickelt, durch das Nierenkranke viel schneller zu einem für sie passenden Spenderorgan kommen, ohne dass sie Geld bezahlen müssen. Der 89-jährige Shapley entwickelte in den 60er-Jahren die theoretischen Grundlagen dafür. Anders als die meisten ihrer Fachkollegen versuchen Roth und Shapley, Märkte nicht nur zu verstehen, sie wollen sie reparieren - besonders interessieren sie sich für solche Märkte, auf denen der Preismechanismus nicht funktionieren kann. Dort braucht die berühmte unsichtbare Hand des Marktes Hilfestellung, damit sie optimal wirken kann. So gesehen sind Roth und Shapley direkte intellektuelle Jünger von Adam Smith."

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Volkswirtschaft

  • 16.10.2012 | 09:13 Uhr

    Schwedens Ministerpräsident will Merkel Bedingungen für Bankenunion nennen

    STOCKHOLM (dpa-AFX) - Schwedens Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt will Bundeskanzlerin Angela Merkel Bedingungen für einen Beitritt seines Landes zur geplanten EU-Bankenunion nennen. Kurz vor der am (heutigen) Dienstag in Berlin geplanten Begegnung sagte der Regierungschef vor Studenten in Stockholm, sein Land erwäge einen Beitritt. Man müsse aber unter anderem sicher sein, dass "schwedische Steuergelder nicht die Verluste von Banken in anderen Ländern decken".

  • 16.10.2012 | 08:43 Uhr

    ROUNDUP: Grüne dringen auf gesetzliche Obergrenzen für Dispozinsen

    BERLIN (dpa-AFX) - Angesichts weiterhin hoher Zinsen für die Kunden beim Überziehen des Girokontos dringen die Grünen auf gesetzliche Obergrenzen. "Nur eine gesetzliche Regelung wird die Banken in ihre Schranken weisen", sagte die verbraucherpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Nicole Maisch, der Nachrichtenagentur dpa. "Wenn der Markt versagt, muss die Politik aktiv werden." Anstatt den Banken einen Riegel vorzuschieben, scheuten die Bundesregierung und schwarz-gelb geführte Länder jedoch die Auseinandersetzung. Maisch warf den Geldinstituten vor, sich trotz anhaltender Kritik in unangemessener Weise an Dispo- und Überziehungszinsen zu bereichern.

  • 16.10.2012 | 06:41 Uhr

    Rösler erwartet weitere Konjunkturabschwächung

    BERLIN (dpa-AFX) - Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) rechnet mit einer weiteren Abschwächung der Konjunktur in Deutschland. "Die wirtschaftliche Entwicklung wird schwieriger werden. Und deswegen sind wir gut beraten, künftig alles dafür tun, unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken", sagte Rösler in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa. Von einer Rezession könne aber keine Rede sein. "Wir reden immer noch über Wachstum."

  • 16.10.2012 | 06:41 Uhr

    ROUNDUP/Wirtschaftsforscher: Folgen steigender Strompreise nicht absehbar

    HALLE (dpa-AFX) - Steigende Strompreise bergen nach Einschätzung des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) die Gefahr, dass Unternehmen ins günstigere Ausland abwandern. Gleichwohl seien die Folgen für das Wachstum noch nicht absehbar. "Man kann jetzt nicht belastbar beziffern, wie viel Wachstumspunkte es kosten oder vielleicht auch bringen würde", sagte IWH-Chefin und Leiterin der Abteilung Strukturökonomik, Jutta Günther, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Dazu müsse man in der Lage sein, exakt den Saldo aus den Kosten, die die Energiewende verursacht, und den Nutzen, den sie auch mit sich bringt, zu bilden.

  • 16.10.2012 | 06:19 Uhr

    Grüne dringen auf gesetzliche Obergrenzen für Dispozinsen

    BERLIN (dpa-AFX) - Die Grünen dringen auf gesetzliche Obergrenzen für die hohen Zinsen, die Bankkunden beim Überziehen des Girokontos berechnet werden. "Banken bereichern sich in unangemessener Weise an Dispo- und Überziehungszinsen", sagte die verbraucherpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Nicole Maisch, der Deutschen Presse-Agentur. Nur eine gesetzliche Regelung werde die Branche in die Schranken weisen. Wenn der Markt versage, müsse die Politik aktiv werden. Die Bundesregierung und schwarz-gelb geführte Länder scheuten jedoch die Auseinandersetzung mit den Banken.

  • 16.10.2012 | 06:17 Uhr

    Zubauquoten für Windräder: Länder lassen Altmaier im Regen stehen

    BERLIN (dpa-AFX) - Bis auf das Saarland ist bisher kein Bundesland konkret bereit, über die von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) geforderten festen Zubauquoten für neue Windräder zu reden. Eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei den Energie- und Umweltministerien ergab, dass solche Vorgaben des Bundes fast überall auf Skepsis stoßen und weiterhin eigene Energieziele verfolgt werden sollen. Damit verdüstern sich die Chancen für eine rasche Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). 2013 müssen die Bürger über ihren Strompreis so viel wie nie zuvor für die Förderung zahlen.

  • 16.10.2012 | 05:37 Uhr

    Pressestimme: 'Wiesbadener Kurier' zu EU-Sanktionen gegen den Iran

    WIESBADEN (dpa-AFX) - "Wiesbadener Kurier" zu EU-Sanktionen gegen den Iran

  • 16.10.2012 | 05:35 Uhr

    Pressestimme: 'Rhein-Zeitung' (Koblenz/Mainz) zu Strompreise

    KOBLENZ (dpa-AFX) - "Rhein-Zeitung" (Koblenz/Mainz) zu Strompreise

  • 16.10.2012 | 00:08 Uhr

    USA begrüßen neue EU-Sanktionen gegen den Iran

    WASHINGTON (dpa-AFX) - Die USA haben am Montag die neuen EU-Sanktionen gegen den Iran begrüßt. Der Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney, sprach von "bedeutenden" Strafmaßnahmen. Sie verstärkten die internationalen Bemühungen, Druck auf die iranische Regierung auszuüben und sie zu isolieren, um sie zur Zusammenarbeit mit der Atomenergiebehörde IAEA zu bewegen. Die Teheraner Führung sei selbst für den Zustand der Wirtschaft des Landes und seiner Isolierung verantwortlich, betonte Carney.

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