NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag die Talfahrt
der vergangenen beiden Handelstage gestoppt und nach positiven Konjunkturdaten
aus China zu einer leichten Erholung angesetzt. Nach Einschätzung der
Commerzbank dürfte die Preiserholung nach dem jüngsten Ausverkauf aber "nur
kurzfristiger Natur sein". Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur
September-Lieferung kostete gegen Mittag 103,47 US-Dollar. Das waren 21 Cent
mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas
Intermediate) zur Lieferung im August stieg leicht um neun Cent auf 88,81
Dollar.
Positive Nachrichten aus China hätten die Sorgen vor einer möglichen
Eskalation der Euro-Schuldenkrise etwas verdrängen können, hieß es von Händlern.
In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hatte sich die Stimmung der
Einkaufsmanager in der Industrie im Juli verbessert und erreichte den höchsten
Wert seit fünf Monaten.
Die Daten aus China deuten auf "eine zunehmende Wirtschaftsaktivität" in der
zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hin, hieß es bei der Commerzbank. Da China
auch das zweitgrößte Ölverbrauchsland der Welt ist, spekulieren Anleger auf eine
stärkere Nachfrage nach Rohöl. Während sich die Stimmung der Einkaufsmanager in
China zuletzt verbesserte, hatte sie sich in der Eurozone weiter eingetrübt. Die
vorläufigen Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone befinden sich laut
Commerzbank "auf Rezessionsniveau und dürften somit einer stärkeren Erholung der
Ölpreise entgegenstehen".
Immerhin verdrängten die Konjunkturdaten aus China vorerst etwas die trübe
Stimmung der Investoren mit Blick auf die jüngste Entwicklung in der
Euro-Schuldenkrise. Die drohende Staatspleite in Griechenland und eine
Zuspitzung der Lage im Euroland Spanien hatte die Ölpreise in den vergangenen
Handelstagen massiv belastet. Zuletzt hatte die US-Ratingagentur Moody' den
Ausblick für die deutsche Kreditbewertung in der Nacht zum Dienstag von zuvor
"stabil" auf "negativ" gesenkt.
27.07.2012 | 07:17 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Freitag mit der Hoffnung auf eine
leichte Entspannung der Euro-Schuldenkrise und nach überraschend guten
US-Konjunkturdaten weiter gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte
Brent zur September-Lieferung kostete am Morgen 105,80 US-Dollar. Das waren 54
Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas
Intermediate) stieg um 31 Cent auf 89,70 Dollar. Der US-Ölpreis hält sich damit
den fünften Tag in Folge unter der Marke von 90 Dollar.
26.07.2012 | 17:44 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Donnerstag nach
Aussagen des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, ins
Plus gedreht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur
September-Lieferung kostete am späten Nachmittag 105,15 US-Dollar. Das waren 73
Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas
Intermediate) kletterte um 55 Cent auf 89,51 Dollar.
26.07.2012 | 13:09 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag nach
Aussagen des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, die
frühen Verluste nahezu ausgeglichen. Zuvor hatte noch ein Anstieg der
US-Ölreserven die Preise belastet. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent
zur September-Lieferung kostete gegen Mittag 104,30 US-Dollar. Das waren acht
Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West
Texas Intermediate) sackte um elf Cent auf 88,66 Dollar ab, nachdem er zuvor ein
Tagestief bei 88,07 Dollar erreicht hatte. Der US-Ölpreis hält sich damit den
vierten Tag in Folge unter der Marke von 90 Dollar.
26.07.2012 | 07:19 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag nach einem Anstieg der
US-Ölreserven an die Vortagesverluste angeknüpft. Ein Barrel (159 Liter) der
Nordseesorte Brent zur September-Lieferung kostete am Morgen 103,87 US-Dollar.
Das waren 51 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte
WTI (West Texas Intermediate) sackte ebenfalls um 51 Cent auf 88,46 Dollar. Der
US-Ölpreis hält sich damit den vierten Tag in Folge unter der Marke von 90
Dollar.
25.07.2012 | 18:06 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch belastet
durch gestiegene US-Rohöllagerbestände im Nachmittagshandel unter Druck geraten.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung kostete am
frühen Abend 102,80 US-Dollar. Das waren 60 Cent weniger als am Dienstag. Der
Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) sank um 1,17 Cent
auf 87,34 Dollar.
25.07.2012 | 13:01 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch nach einer
schwachen Eröffnung bis zum Mittag ins Plus gedreht. Ein Barrel (159 Liter) der
Nordseesorte Brent zur September-Lieferung kostete zuletzt 103,54 US-Dollar. Das
waren 12 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI
(West Texas Intermediate) stieg ebenfalls leicht um 19 Cent auf 88,69 Dollar. Am
Morgen hatten die Ölpreise rund einen Dollar niedriger gelegen.
25.07.2012 | 10:05 Uhr
WIEN (dpa-AFX) - Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender
Länder (Opec) ist leicht gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom
Mittwoch kostete ein Barrel (159 Liter) am Dienstag im Durchschnitt 100,51
US-Dollar. Das waren 44 Cent mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren
durchschnittlichen Ölpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des
Kartells.
25.07.2012 | 07:19 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch vor der Veröffentlichung
neuster Daten zu den US-Ölreserven leicht nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter)
der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung kostete am Morgen 103,17
US-Dollar. Das waren 25 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der
US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) zur Lieferung sackte um 20 Cent auf 88,30
Dollar, zuvor hatte WTI allerdings sein Tagestief noch tiefer bei 87,85 Dollar
markiert.
24.07.2012 | 18:14 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag erstmals
seit drei Tagen Gewinne verbucht. Händler begründeten die Erholung mit
Befürchtungen einer Zuspitzung der Situation im Nahen Osten und besser als
erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten aus China. Ein Barrel (159 Liter) der
Nordseesorte Brent zur September-Lieferung kostete am späten Nachmittag 103,41
US-Dollar. Das waren neun Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der
US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) zur Lieferung im August stieg 28 Cent auf
88,44 Dollar.