17.07.2012 | 18:24 Uhr

Ölpreise geben Gewinne teilweise ab - Bernanke-Aussagen belasten

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Dienstag nach Aussagen von Fed-Chef Ben Bernanke unter Druck geraten. Der amerikanische Top-Notenbanker enttäuschte die Hoffnungen der Finanzmärkte auf einen weiteren geldpolitischen Anschub für die US-Wirtschaft. Zuvor hatte die Furcht vor einer Zuspitzung des Iran-Konflikts die Ölpreise noch deutlich steigen lassen. Am Abend wurde ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent nur noch geringfügig im Plus bei 103,47 US-Dollar gehandelt. Das waren lediglich elf Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 20 Cent auf 88,22 Dollar.

Der US-Notenbankchef hatte bei seiner Rede vor einem Senatsausschuss keine klaren Hinweise auf eine weitere geldpolitische Lockerung gegeben. "Bernanke hat vielmehr seine in der vorletzten Woche gemachten Aussagen wiederholt", sagte Ulrich Wortberg, Analyst bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). "Viele Markteilnehmer haben hier offensichtlich mehr erwartet." Laut Wortberg dürfte die US-Notenbank auf ihrer nächsten Sitzung zunächst auf ein Anleihekaufprogramm verzichten und abwarten. Die Finanzmärkte reagierten mit sinkender Risikofreude, die sich auch bei den Ölpreisen niederschlug.

Zuvor hatte die Furcht vor einer Zuspitzung des Konflikts um das iranische Atomprogramm noch Unterstützung für den Ölmarkt geliefert. US-Außenministerin Hillary Clinton hatte am Montagabend in Israel die amerikanische Entschlossenheit zur Verhinderung des Baus einer iranischen Atombombe bekräftigt. Die Vorschläge, die der Iran bei den Gesprächen mit den fünf Vetomächten im UN-Sicherheitsrat und Deutschland über sein Atomprogramm vorgelegt hatte, nannte Clinton "Rohrkrepierer".

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 99,93 Dollar. Das waren 83 Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren durchschnittlichen Ölpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

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Rohstoffe

  • 20.07.2012 | 10:11 Uhr

    Preis für Opec-Öl erneut gestiegen

    WIEN (dpa-AFX) - Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist erneut gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) am Donnerstag im Durchschnitt 103,71 US-Dollar. Das waren 1,98 Dollar mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren durchschnittlichen Ölpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

  • 20.07.2012 | 07:41 Uhr

    KORREKTUR: Ölpreise nach Gewinnserie leicht im Minus

    (Korrigiert werden der vierte und fünfte Satz des ersten Absatzes. Dort war die Richtung der Kursveränderung falsch dargestellt. Die Ölpreise steigen nicht, sie sinken.)

  • 20.07.2012 | 07:29 Uhr

    Ölpreise nach Gewinnserie leicht im Minus

    SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag leicht nachgegeben. Händler nannten insbesondere die überwiegend schwachen asiatischen Aktienmärkte als Grund. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung kostete am Morgen 107,34 US-Dollar. Das waren 46 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im August stieg um 56 Cent auf 92,10 Dollar.

  • 19.07.2012 | 17:44 Uhr

    Ölpreise setzen Aufwärtstrend fort - Hoffnung auf Stimulierungsmaßnahmen

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag ihren Aufwärtstrend mit deutlichen Kursgewinnen fortgesetzt. Aus dem Markt hieß es, die Sorgen über die Stabilität im Nahen Osten und Hoffnungen auf Stimulierungsmaßnahmen für die Wirtschaft nach schwachen US-Daten trieben die Notierungen an. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung 107,28 US-Dollar. Das waren 2,12 Dollar mehr als noch am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im August legte um 1,98 Dollar auf 91,85 Dollar zu.

  • 19.07.2012 | 11:49 Uhr

    Ölpreise setzen Aufwärtstrend fort - Freundliche Aktien und geopolitische Lage

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag ihren Aufwärtstrend fortgesetzt. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung 105,99 US-Dollar. Das waren 83 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im August kletterte um 73 Cent auf 90,60 Dollar. An den vergangenen sieben Handelstagen haben die Ölpreise rund acht Dollar (Brent) beziehungsweise sechs Dollar (WTI) zugelegt. Als Grund gilt die bessere Stimmung an den Aktienmärkten.

  • 19.07.2012 | 07:31 Uhr

    Ölpreise legen weiter zu

    SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag an ihren Aufwärtstrend der vergangenen Tage angeknüpft. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung kostete am Morgen 105,89 US-Dollar. Das waren 73 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im August stieg um 60 Cent auf 90,47 Dollar.

  • 18.07.2012 | 18:10 Uhr

    Ölpreise steigen nach US-Lagerdaten

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch nach anfänglichen Verlusten an ihren Aufwärtstrend der Vortage anknüpfen können. Händler nannten einen unerwartet deutlichen Rückgang der Benzinbestände in den USA als Hauptgrund. Am späten Nachmittag wurden für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung 104,91 US-Dollar bezahlt. Das waren 0,91 Dollar mehr als noch am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im August legte um 45 Cent auf 89,67 Dollar zu.

  • 18.07.2012 | 13:33 Uhr

    Ölpreise geben moderat nach - Bernanke enttäuscht Hoffnungen

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch nach mehreren Tagen mit steigenden Notierungen moderat nachgegeben. Im Mittagshandel wurden für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung 103,67 US-Dollar bezahlt. Das waren 0,33 Cent weniger als noch am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im August sank um 0,45 Cent auf 88,77 Dollar.

  • 18.07.2012 | 07:33 Uhr

    Ölpreise geben leicht nach

    SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch nach mehreren Tagen mit Zugewinnen leicht nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung 103,30 US-Dollar. Das waren 70 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im August sank um 55 Cent auf 88,67 Dollar.

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