NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Dienstag nach Aussagen
von Fed-Chef Ben Bernanke unter Druck geraten. Der amerikanische Top-Notenbanker
enttäuschte die Hoffnungen der Finanzmärkte auf einen weiteren geldpolitischen
Anschub für die US-Wirtschaft. Zuvor hatte die Furcht vor einer Zuspitzung des
Iran-Konflikts die Ölpreise noch deutlich steigen lassen. Am Abend wurde ein
Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent nur noch geringfügig im Plus bei
103,47 US-Dollar gehandelt. Das waren lediglich elf Cent mehr als zum
Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 20
Cent auf 88,22 Dollar.
Der US-Notenbankchef hatte bei seiner Rede vor einem Senatsausschuss keine
klaren Hinweise auf eine weitere geldpolitische Lockerung gegeben. "Bernanke hat
vielmehr seine in der vorletzten Woche gemachten Aussagen wiederholt", sagte
Ulrich Wortberg, Analyst bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). "Viele
Markteilnehmer haben hier offensichtlich mehr erwartet." Laut Wortberg dürfte
die US-Notenbank auf ihrer nächsten Sitzung zunächst auf ein Anleihekaufprogramm
verzichten und abwarten. Die Finanzmärkte reagierten mit sinkender Risikofreude,
die sich auch bei den Ölpreisen niederschlug.
Zuvor hatte die Furcht vor einer Zuspitzung des Konflikts um das iranische
Atomprogramm noch Unterstützung für den Ölmarkt geliefert. US-Außenministerin
Hillary Clinton hatte am Montagabend in Israel die amerikanische
Entschlossenheit zur Verhinderung des Baus einer iranischen Atombombe
bekräftigt. Die Vorschläge, die der Iran bei den Gesprächen mit den fünf
Vetomächten im UN-Sicherheitsrat und Deutschland über sein Atomprogramm
vorgelegt hatte, nannte Clinton "Rohrkrepierer".
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist
unterdessen weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom
Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 99,93 Dollar. Das waren 83
Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren durchschnittlichen Ölpreis
täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
20.07.2012 | 10:11 Uhr
WIEN (dpa-AFX) - Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender
Länder (Opec) ist erneut gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom
Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) am Donnerstag im Durchschnitt 103,71
US-Dollar. Das waren 1,98 Dollar mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren
durchschnittlichen Ölpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des
Kartells.
20.07.2012 | 07:41 Uhr
(Korrigiert werden der vierte und fünfte Satz des ersten Absatzes. Dort war
die Richtung der Kursveränderung falsch dargestellt. Die Ölpreise steigen nicht,
sie sinken.)
20.07.2012 | 07:29 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag leicht nachgegeben.
Händler nannten insbesondere die überwiegend schwachen asiatischen Aktienmärkte
als Grund. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung
kostete am Morgen 107,34 US-Dollar. Das waren 46 Cent mehr als am Donnerstag.
Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im August stieg um 56 Cent
auf 92,10 Dollar.
19.07.2012 | 17:44 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag ihren
Aufwärtstrend mit deutlichen Kursgewinnen fortgesetzt. Aus dem Markt hieß es,
die Sorgen über die Stabilität im Nahen Osten und Hoffnungen auf
Stimulierungsmaßnahmen für die Wirtschaft nach schwachen US-Daten trieben die
Notierungen an. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der
Nordseesorte Brent zur September-Lieferung 107,28 US-Dollar. Das waren 2,12
Dollar mehr als noch am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur
Lieferung im August legte um 1,98 Dollar auf 91,85 Dollar zu.
19.07.2012 | 11:49 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag ihren
Aufwärtstrend fortgesetzt. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der
Nordseesorte Brent zur September-Lieferung 105,99 US-Dollar. Das waren 83 Cent
mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im
August kletterte um 73 Cent auf 90,60 Dollar. An den vergangenen sieben
Handelstagen haben die Ölpreise rund acht Dollar (Brent) beziehungsweise sechs
Dollar (WTI) zugelegt. Als Grund gilt die bessere Stimmung an den Aktienmärkten.
19.07.2012 | 07:31 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag an ihren Aufwärtstrend
der vergangenen Tage angeknüpft. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent
zur September-Lieferung kostete am Morgen 105,89 US-Dollar. Das waren 73 Cent
mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im
August stieg um 60 Cent auf 90,47 Dollar.
18.07.2012 | 18:10 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch nach
anfänglichen Verlusten an ihren Aufwärtstrend der Vortage anknüpfen können.
Händler nannten einen unerwartet deutlichen Rückgang der Benzinbestände in den
USA als Hauptgrund. Am späten Nachmittag wurden für ein Barrel (159 Liter) der
Nordseesorte Brent zur September-Lieferung 104,91 US-Dollar bezahlt. Das waren
0,91 Dollar mehr als noch am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI
zur Lieferung im August legte um 45 Cent auf 89,67 Dollar zu.
18.07.2012 | 13:33 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch nach
mehreren Tagen mit steigenden Notierungen moderat nachgegeben. Im Mittagshandel
wurden für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung
103,67 US-Dollar bezahlt. Das waren 0,33 Cent weniger als noch am Dienstag. Der
Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im August sank um 0,45 Cent
auf 88,77 Dollar.
18.07.2012 | 07:33 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch nach mehreren Tagen mit
Zugewinnen leicht nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der
Nordseesorte Brent zur September-Lieferung 103,30 US-Dollar. Das waren 70 Cent
weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung
im August sank um 55 Cent auf 88,67 Dollar.