22.05.2012 | 22:14 Uhr

US-Regierung begrüßt Einigung zwischen IAEA und Iran

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Regierung hat die jüngste Übereinkunft zwischen Teheran und der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zur Untersuchung von Atomanlagen im Iran vorsichtig begrüßt. Die Erklärung sei ein Schritt vorwärts, sagte am Dienstag der Sprecher des Weißen Hauses, Jim Carney. "Unser Urteil fällen wir jedoch anhand der Taten des Irans und nicht aufgrund von Versprechen." Die USA würden auch weiterhin Druck über Sanktionen auf Teheran ausüben.

"Wir unterstützen die Bemühungen der IAEA, die ausstehenden Punkte zu lösen", sagte Außenministeriumssprecherin Victoria Nuland in Washington. IAEA-Chef Yukiya Amano hatte am Dienstag nach der Rückkehr von Gesprächen in Teheran erklärt, einige kleinere Meinungsverschiedenheiten müssten noch geklärt werden. Teil der Vereinbarung, die bald unterzeichnet werden solle, sei der Zugang zur militärischen Forschungsanlage in Parchin nahe Teheran.

Der Westen verdächtigt den Iran, dort Tests mit Atomsprengköpfen zu simulieren. In dem Abkommen sollen die Bedingungen festgehalten werden, unter denen der Iran der IAEA Zugang zu Dokumenten, Experten und Anlagen gewährt.

Die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates USA, Russland, Frankreich, Großbritannien und China sowie Deutschland kommen an diesem Mittwoch in der irakischen Hauptstadt Bagdad zu einer neuen Verhandlungsrunde mit dem Iran zusammen.

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Rohstoffe

  • 24.05.2012 | 19:48 Uhr

    ROUNDUP 2: Harte Fronten bei Atomgesprächen - neues Treffen in Moskau

    BAGDAD/BERLIN (dpa-AFX) - Im Streit um das iranische Atomprogramm haben Unterhändler in zweitägigen Gesprächen einen drohenden Rückschlag abgewendet. Internationale Diplomaten und Vertreter Irans vereinbarten nach hart geführten Verhandlungen in der irakischen Hauptstadt Bagdad eine Folgetreffen am 18. und 19. Juni in Moskau. "Es ist klar, dass beide Seiten Fortschritte wollen und dass es Gemeinsamkeiten gibt. Jedoch bleiben bedeutende Meinungsverschiedenheiten", sagte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton zum Abschluss des Treffens. Die internationale Gemeinschaft sei entschlossen, den Konflikt um das iranische Atomprogramm durch Verhandlungen zu lösen und alle Anstrengungen zu unternehmen.

  • 24.05.2012 | 17:46 Uhr

    Ölpreise leicht erholt - WTI handelt wieder stabil über 90 Dollar

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag im Fahrwasser freundlicher Aktienmärkte zur Erholung angesetzt. Am Vortag war der Preis für US-Öl noch erstmals seit sieben Monaten unter die Marke von 90 US-Dollar gerutscht. Am späten Nachmittag wurde das Barrel (159 Liter) Rohöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Juli bei 91,19 Dollar gehandelt. Das sind 1,30 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent konnte ebenfalls zulegen. Zuletzt wurde er mit 106,51 Dollar 96 Cent höher als am Vortag notiert.

  • 24.05.2012 | 13:29 Uhr

    Ölpreise holen weiter auf - US-Ölpreis stabilisiert sich über 90 Dollar

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben ihre Erholung am Donnerstag im Fahrwasser freundlicher Aktienmärkte fortgesetzt. Am Vortag war der Preis für US-Öl noch erstmals seit sieben Monaten unter die Marke von 90 US-Dollar gerutscht. Im Mittagshandel stieg der Preis für ein Barrel Rohöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Juli auf 90,99 Dollar. Das sind 1,09 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent erholte sich ebenfalls und legte um 89 Cent auf 106,45 Dollar zu.

  • 24.05.2012 | 07:23 Uhr

    Ölpreise erholen sich leicht - US-Ölpreis wieder über 90 Dollar

    SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag zu einer leichten Erholung angesetzt. Am Vortag war der Preis für US-Öl noch erstmals seit sieben Monaten unter die Marke von 90 US-Dollar gerutscht. Im frühen Handel stieg der Preis für ein Barrel Rohöl der amerikanischen Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Juli wieder auf 90,28 Dollar. Das sind 38 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent erholte sich um 33 Cent auf 105,89 Dollar.

  • 23.05.2012 | 18:30 Uhr

    US-Ölpreis fällt erstmals seit November unter die Marke von 90 US-Dollar

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Der US-Ölpreis ist am Mittwoch erstmals seit November 2011 unter die Marke von 90 US-Dollar gefallen. Die Ölpreise haben im Nachmittagshandel ihre Kursverluste nach gestiegenen US-Lagerbeständen noch ausgeweitet. Die jüngste Entspannung im Atomkonflikt mit Iran und Nervosität wegen der Euro-Schuldenkrise wirken belastend. Im Nachmittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung 105,77 Dollar. Das waren 2,63 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juli fiel um 1,92 Dollar auf 89,92 Dollar.

  • 23.05.2012 | 13:07 Uhr

    ROUNDUP: Atomgespräche mit Iran begonnen - Westen hofft auf Zugeständnisse

    BAGDAD (dpa-AFX) - Bei den Atomgesprächen mit der iranischen Führung in Bagdad hoffen die internationalen Unterhändler auf Zugeständnisse der islamischen Republik. "Wir haben einen neuen Vorschlag auf den Tisch gelegt", sagte Michael Mann, der Sprecher der EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton, am Mittwoch nach dem Start der neuen Verhandlungsrunde in der irakischen Hauptstadt. "Wir hoffen, dass die Iraner darauf in einer guten Art und Weise reagieren."

  • 23.05.2012 | 12:54 Uhr

    Ölpreise bleiben unter Druck - Iran-Entspannung und Schuldenkrise

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind Mittwoch weiter unter Druck geraten und nähern sich wieder ihren Tiefständen von Ende vergangener Woche. Die jüngste Entspannung im Atomkonflikt mit Iran und Nervosität vor dem EU-Sondergipfel zur Schuldenkrise wirken belastend. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung 107,06 US-Dollar. Das waren 1,53 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juli fiel um 91 Cent auf 90,94 Dollar.

  • 23.05.2012 | 07:25 Uhr

    Ölpreise fallen leicht nach Fortschritten im Atomstreit mit dem Iran

    SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch mit einer Entspannung im Atomstreit zwischen dem Iran und den westlichen Industriestaaten leicht gesunken. Im frühen Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung 107,87 US-Dollar. Das waren 54 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juli fiel um 63 Cent auf 91,22 Dollar.

  • 22.05.2012 | 22:34 Uhr

    KORREKTUR: US-Regierung begrüßt Einigung zwischen IAEA und Iran

    (Im 1. Absatz, 2. Satz wurde der Vorname des Sprechers korrigiert. Dieser heißt Jay rpt Jay.)

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