WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Regierung hat die jüngste Übereinkunft
zwischen Teheran und der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zur
Untersuchung von Atomanlagen im Iran vorsichtig begrüßt. Die Erklärung sei ein
Schritt vorwärts, sagte am Dienstag der Sprecher des Weißen Hauses, Jim Carney.
"Unser Urteil fällen wir jedoch anhand der Taten des Irans und nicht aufgrund
von Versprechen." Die USA würden auch weiterhin Druck über Sanktionen auf
Teheran ausüben.
"Wir unterstützen die Bemühungen der IAEA, die ausstehenden Punkte zu
lösen", sagte Außenministeriumssprecherin Victoria Nuland in Washington.
IAEA-Chef Yukiya Amano hatte am Dienstag nach der Rückkehr von Gesprächen in
Teheran erklärt, einige kleinere Meinungsverschiedenheiten müssten noch geklärt
werden. Teil der Vereinbarung, die bald unterzeichnet werden solle, sei der
Zugang zur militärischen Forschungsanlage in Parchin nahe Teheran.
Der Westen verdächtigt den Iran, dort Tests mit Atomsprengköpfen zu
simulieren. In dem Abkommen sollen die Bedingungen festgehalten werden, unter
denen der Iran der IAEA Zugang zu Dokumenten, Experten und Anlagen gewährt.
Die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates USA, Russland,
Frankreich, Großbritannien und China sowie Deutschland kommen an diesem Mittwoch
in der irakischen Hauptstadt Bagdad zu einer neuen Verhandlungsrunde mit dem
Iran zusammen.
24.05.2012 | 19:48 Uhr
BAGDAD/BERLIN (dpa-AFX) - Im Streit um das iranische Atomprogramm haben
Unterhändler in zweitägigen Gesprächen einen drohenden Rückschlag abgewendet.
Internationale Diplomaten und Vertreter Irans vereinbarten nach hart geführten
Verhandlungen in der irakischen Hauptstadt Bagdad eine Folgetreffen am 18. und
19. Juni in Moskau. "Es ist klar, dass beide Seiten Fortschritte wollen und dass
es Gemeinsamkeiten gibt. Jedoch bleiben bedeutende Meinungsverschiedenheiten",
sagte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton zum Abschluss des Treffens. Die
internationale Gemeinschaft sei entschlossen, den Konflikt um das iranische
Atomprogramm durch Verhandlungen zu lösen und alle Anstrengungen zu unternehmen.
24.05.2012 | 17:46 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag im
Fahrwasser freundlicher Aktienmärkte zur Erholung angesetzt. Am Vortag war der
Preis für US-Öl noch erstmals seit sieben Monaten unter die Marke von 90
US-Dollar gerutscht. Am späten Nachmittag wurde das Barrel (159 Liter) Rohöl
der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Juli bei
91,19 Dollar gehandelt. Das sind 1,30 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für
Rohöl der Nordseesorte Brent konnte ebenfalls zulegen. Zuletzt wurde er mit
106,51 Dollar 96 Cent höher als am Vortag notiert.
24.05.2012 | 13:29 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben ihre Erholung am
Donnerstag im Fahrwasser freundlicher Aktienmärkte fortgesetzt. Am Vortag war
der Preis für US-Öl noch erstmals seit sieben Monaten unter die Marke von 90
US-Dollar gerutscht. Im Mittagshandel stieg der Preis für ein Barrel Rohöl der
US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Juli auf
90,99 Dollar. Das sind 1,09 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für Rohöl der
Nordseesorte Brent erholte sich ebenfalls und legte um 89 Cent auf 106,45 Dollar
zu.
24.05.2012 | 07:23 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag zu einer leichten
Erholung angesetzt. Am Vortag war der Preis für US-Öl noch erstmals seit sieben
Monaten unter die Marke von 90 US-Dollar gerutscht. Im frühen Handel stieg der
Preis für ein Barrel Rohöl der amerikanischen Referenzsorte West Texas
Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Juli wieder auf 90,28 Dollar. Das sind 38
Cent mehr als am Vortag. Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent erholte sich
um 33 Cent auf 105,89 Dollar.
23.05.2012 | 18:30 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Der US-Ölpreis ist am Mittwoch erstmals
seit November 2011 unter die Marke von 90 US-Dollar gefallen. Die Ölpreise haben
im Nachmittagshandel ihre Kursverluste nach gestiegenen US-Lagerbeständen noch
ausgeweitet. Die jüngste Entspannung im Atomkonflikt mit Iran und Nervosität
wegen der Euro-Schuldenkrise wirken belastend. Im Nachmittagshandel kostete ein
Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung 105,77 Dollar. Das
waren 2,63 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI
zur Lieferung im Juli fiel um 1,92 Dollar auf 89,92 Dollar.
23.05.2012 | 13:07 Uhr
BAGDAD (dpa-AFX) - Bei den Atomgesprächen mit der iranischen Führung in
Bagdad hoffen die internationalen Unterhändler auf Zugeständnisse der
islamischen Republik. "Wir haben einen neuen Vorschlag auf den Tisch gelegt",
sagte Michael Mann, der Sprecher der EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton, am
Mittwoch nach dem Start der neuen Verhandlungsrunde in der irakischen
Hauptstadt. "Wir hoffen, dass die Iraner darauf in einer guten Art und Weise
reagieren."
23.05.2012 | 12:54 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind Mittwoch weiter unter
Druck geraten und nähern sich wieder ihren Tiefständen von Ende vergangener
Woche. Die jüngste Entspannung im Atomkonflikt mit Iran und Nervosität vor dem
EU-Sondergipfel zur Schuldenkrise wirken belastend. Im Mittagshandel kostete ein
Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung 107,06 US-Dollar.
Das waren 1,53 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte
WTI zur Lieferung im Juli fiel um 91 Cent auf 90,94 Dollar.
23.05.2012 | 07:25 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch mit einer Entspannung im
Atomstreit zwischen dem Iran und den westlichen Industriestaaten leicht
gesunken. Im frühen Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent
zur Juli-Lieferung 107,87 US-Dollar. Das waren 54 Cent weniger als am Vortag.
Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juli fiel um 63 Cent
auf 91,22 Dollar.
22.05.2012 | 22:34 Uhr
(Im 1. Absatz, 2. Satz wurde der Vorname des Sprechers korrigiert. Dieser
heißt Jay rpt Jay.)