NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Sorgen um Japan und die Eurozone sowie
leichte Entspannungssignale im Iran-Konflikt haben die Ölpreise am Dienstag
belastet. Nachdem der Erholungskurs vom Vortag am frühen Morgen noch fortgesetzt
werden konnte, drehten die Preise im Laufe des Tages ins Minus. Zuletzt konnte
die Nordseesorte Brent allerdings wieder etwas Boden gutmachen: ein Barrel (159
Liter) zur Juli-Lieferung wurde am frühen Abend mit 108,86 US-Dollar und damit
nahezu unverändert gegenüber dem Vortag gehandelt. Der Preis für ein Fass der
US-Sorte WTI zur Lieferung im Juli fiel dagegen um 51 Cent auf 92,06 Dollar.
Als Ursache für die jüngsten Preisabschläge führten Händler den eingetrübten
Konjunkturausblick der OECD an. Die Industrieländerorganisation hat ihre
Wachstumsprognose für den Euroraum in diesem Jahr gesenkt und erwartet nun eine
Rezession für die Währungszone. Erschwerend hinzugekommen sei die Herabstufung
der Kreditwürdigkeit Japans durch die Ratingagentur Fitch. Das Unternehmen hat
die Bonitätsnote der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt um eine Note von
bisher "AA-" auf "A+" reduziert und den Ausblick für das Rating auf negativ
gesetzt.
Außerdem lässt der Preisdruck an den Ölmärkten nach, da sich eine leichte
Entspannung im Atomstreit der westlichen Industriestaaten mit Iran abzeichnet.
Der große Ölproduzent hat Agenturberichten zufolge eine Einigung mit der
Internationalen Energie Agentur erzielt und wird Inspekteure ins Land lassen,
die das umstrittene Nuklearprogramm untersuchen sollen. Der Konflikt mit Iran
war in den vergangenen Monaten ein wichtiger Preistreiber beim Rohöl, da
Investoren bei einer Eskalation mit einem verknappten Angebot und entsprechenden
Preisanstiegen rechnen.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist
unterdessen gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag
kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 105,93 Dollar. Das waren 77 Cent
mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von
zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
24.05.2012 | 17:46 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag im
Fahrwasser freundlicher Aktienmärkte zur Erholung angesetzt. Am Vortag war der
Preis für US-Öl noch erstmals seit sieben Monaten unter die Marke von 90
US-Dollar gerutscht. Am späten Nachmittag wurde das Barrel (159 Liter) Rohöl
der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Juli bei
91,19 Dollar gehandelt. Das sind 1,30 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für
Rohöl der Nordseesorte Brent konnte ebenfalls zulegen. Zuletzt wurde er mit
106,51 Dollar 96 Cent höher als am Vortag notiert.
24.05.2012 | 13:29 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben ihre Erholung am
Donnerstag im Fahrwasser freundlicher Aktienmärkte fortgesetzt. Am Vortag war
der Preis für US-Öl noch erstmals seit sieben Monaten unter die Marke von 90
US-Dollar gerutscht. Im Mittagshandel stieg der Preis für ein Barrel Rohöl der
US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Juli auf
90,99 Dollar. Das sind 1,09 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für Rohöl der
Nordseesorte Brent erholte sich ebenfalls und legte um 89 Cent auf 106,45 Dollar
zu.
24.05.2012 | 07:23 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag zu einer leichten
Erholung angesetzt. Am Vortag war der Preis für US-Öl noch erstmals seit sieben
Monaten unter die Marke von 90 US-Dollar gerutscht. Im frühen Handel stieg der
Preis für ein Barrel Rohöl der amerikanischen Referenzsorte West Texas
Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Juli wieder auf 90,28 Dollar. Das sind 38
Cent mehr als am Vortag. Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent erholte sich
um 33 Cent auf 105,89 Dollar.
23.05.2012 | 18:30 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Der US-Ölpreis ist am Mittwoch erstmals
seit November 2011 unter die Marke von 90 US-Dollar gefallen. Die Ölpreise haben
im Nachmittagshandel ihre Kursverluste nach gestiegenen US-Lagerbeständen noch
ausgeweitet. Die jüngste Entspannung im Atomkonflikt mit Iran und Nervosität
wegen der Euro-Schuldenkrise wirken belastend. Im Nachmittagshandel kostete ein
Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung 105,77 Dollar. Das
waren 2,63 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI
zur Lieferung im Juli fiel um 1,92 Dollar auf 89,92 Dollar.
23.05.2012 | 13:07 Uhr
BAGDAD (dpa-AFX) - Bei den Atomgesprächen mit der iranischen Führung in
Bagdad hoffen die internationalen Unterhändler auf Zugeständnisse der
islamischen Republik. "Wir haben einen neuen Vorschlag auf den Tisch gelegt",
sagte Michael Mann, der Sprecher der EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton, am
Mittwoch nach dem Start der neuen Verhandlungsrunde in der irakischen
Hauptstadt. "Wir hoffen, dass die Iraner darauf in einer guten Art und Weise
reagieren."
23.05.2012 | 12:54 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind Mittwoch weiter unter
Druck geraten und nähern sich wieder ihren Tiefständen von Ende vergangener
Woche. Die jüngste Entspannung im Atomkonflikt mit Iran und Nervosität vor dem
EU-Sondergipfel zur Schuldenkrise wirken belastend. Im Mittagshandel kostete ein
Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung 107,06 US-Dollar.
Das waren 1,53 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte
WTI zur Lieferung im Juli fiel um 91 Cent auf 90,94 Dollar.
23.05.2012 | 07:25 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch mit einer Entspannung im
Atomstreit zwischen dem Iran und den westlichen Industriestaaten leicht
gesunken. Im frühen Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent
zur Juli-Lieferung 107,87 US-Dollar. Das waren 54 Cent weniger als am Vortag.
Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juli fiel um 63 Cent
auf 91,22 Dollar.
22.05.2012 | 22:34 Uhr
(Im 1. Absatz, 2. Satz wurde der Vorname des Sprechers korrigiert. Dieser
heißt Jay rpt Jay.)
22.05.2012 | 22:14 Uhr
WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Regierung hat die jüngste Übereinkunft
zwischen Teheran und der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zur
Untersuchung von Atomanlagen im Iran vorsichtig begrüßt. Die Erklärung sei ein
Schritt vorwärts, sagte am Dienstag der Sprecher des Weißen Hauses, Jim Carney.
"Unser Urteil fällen wir jedoch anhand der Taten des Irans und nicht aufgrund
von Versprechen." Die USA würden auch weiterhin Druck über Sanktionen auf
Teheran ausüben.