21.05.2012 | 21:04 Uhr

Netanjahu: Westen darf dem Iran nicht nachgeben

TEL AVIV (dpa-AFX) - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat an die westlichen Mächte appelliert, Teheran gegenüber keine Schwäche zu zeigen. Der Iran "will Israel zerstören und entwickelt Atomwaffen, um dieses Ziel zu verwirklichen", sagte Netanjahu nach Angaben seines Büros während einer Ansprache am Montag. "Der Iran bedroht Israel und den gesamten Weltfrieden."

Angesichts der zerstörerischen Absichten Teherans müssten die führenden Weltmächte "Entschlossenheit und keine Schwäche zeigen", forderte der Regierungschef. Netanjahu bekräftigte die Forderung, Teheran müsse die Uran-Anreicherung vollständig stoppen und alles bisher angereicherte Material müsse außer Landes gebracht werden. Zudem müsse die Anreicherungsanlage in Fordo bei Ghom abgebaut werden. "Nur so lässt sich sicherstellen, dass der Iran keine Atombombe haben wird", sagte Netanjahu. "Dies ist die israelische Position, sie hat sich nicht verändert und sie wird sich nicht verändern."

Der Chef der internationalen Atomenergiebehörde IAEA, Yukiya Amano, hatte sich am Montag nach Atomgesprächen in Teheran optimistisch gezeigt. Am Mittwoch treffen sich die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates - USA, Russland, Frankreich, Großbritannien, China - und Deutschland in Bagdad zu Verhandlungen mit dem Iran über sein Atomprogramm. Die Gespräche gelten als Versuch, mögliche Militärschläge Israels auf die iranischen Atomanlagen abzuwenden.

Copyright by DPA

Rohstoffe

  • 23.05.2012 | 18:30 Uhr

    US-Ölpreis fällt erstmals seit November unter die Marke von 90 US-Dollar

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Der US-Ölpreis ist am Mittwoch erstmals seit November 2011 unter die Marke von 90 US-Dollar gefallen. Die Ölpreise haben im Nachmittagshandel ihre Kursverluste nach gestiegenen US-Lagerbeständen noch ausgeweitet. Die jüngste Entspannung im Atomkonflikt mit Iran und Nervosität wegen der Euro-Schuldenkrise wirken belastend. Im Nachmittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung 105,77 Dollar. Das waren 2,63 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juli fiel um 1,92 Dollar auf 89,92 Dollar.

  • 23.05.2012 | 13:07 Uhr

    ROUNDUP: Atomgespräche mit Iran begonnen - Westen hofft auf Zugeständnisse

    BAGDAD (dpa-AFX) - Bei den Atomgesprächen mit der iranischen Führung in Bagdad hoffen die internationalen Unterhändler auf Zugeständnisse der islamischen Republik. "Wir haben einen neuen Vorschlag auf den Tisch gelegt", sagte Michael Mann, der Sprecher der EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton, am Mittwoch nach dem Start der neuen Verhandlungsrunde in der irakischen Hauptstadt. "Wir hoffen, dass die Iraner darauf in einer guten Art und Weise reagieren."

  • 23.05.2012 | 12:54 Uhr

    Ölpreise bleiben unter Druck - Iran-Entspannung und Schuldenkrise

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind Mittwoch weiter unter Druck geraten und nähern sich wieder ihren Tiefständen von Ende vergangener Woche. Die jüngste Entspannung im Atomkonflikt mit Iran und Nervosität vor dem EU-Sondergipfel zur Schuldenkrise wirken belastend. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung 107,06 US-Dollar. Das waren 1,53 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juli fiel um 91 Cent auf 90,94 Dollar.

  • 23.05.2012 | 07:25 Uhr

    Ölpreise fallen leicht nach Fortschritten im Atomstreit mit dem Iran

    SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch mit einer Entspannung im Atomstreit zwischen dem Iran und den westlichen Industriestaaten leicht gesunken. Im frühen Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung 107,87 US-Dollar. Das waren 54 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juli fiel um 63 Cent auf 91,22 Dollar.

  • 22.05.2012 | 22:34 Uhr

    KORREKTUR: US-Regierung begrüßt Einigung zwischen IAEA und Iran

    (Im 1. Absatz, 2. Satz wurde der Vorname des Sprechers korrigiert. Dieser heißt Jay rpt Jay.)

  • 22.05.2012 | 22:14 Uhr

    US-Regierung begrüßt Einigung zwischen IAEA und Iran

    WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Regierung hat die jüngste Übereinkunft zwischen Teheran und der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zur Untersuchung von Atomanlagen im Iran vorsichtig begrüßt. Die Erklärung sei ein Schritt vorwärts, sagte am Dienstag der Sprecher des Weißen Hauses, Jim Carney. "Unser Urteil fällen wir jedoch anhand der Taten des Irans und nicht aufgrund von Versprechen." Die USA würden auch weiterhin Druck über Sanktionen auf Teheran ausüben.

  • 22.05.2012 | 18:16 Uhr

    Ölpreise im Minus - Konjunktursorgen und Iran belasten

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Sorgen um Japan und die Eurozone sowie leichte Entspannungssignale im Iran-Konflikt haben die Ölpreise am Dienstag belastet. Nachdem der Erholungskurs vom Vortag am frühen Morgen noch fortgesetzt werden konnte, drehten die Preise im Laufe des Tages ins Minus. Zuletzt konnte die Nordseesorte Brent allerdings wieder etwas Boden gutmachen: ein Barrel (159 Liter) zur Juli-Lieferung wurde am frühen Abend mit 108,86 US-Dollar und damit nahezu unverändert gegenüber dem Vortag gehandelt. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juli fiel dagegen um 51 Cent auf 92,06 Dollar.

  • 22.05.2012 | 12:45 Uhr

    Ölpreise drehen ins Minus - Fitch, Konjunktursorgen und Iran belasten

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Sorgen um Japan und die Eurozone sowie leichte Entspannungssignale im Iran-Konflikt haben die Ölpreise am Dienstag belastet. Nachdem der Erholungskurs vom Vortag am frühen Morgen noch fortgesetzt werden konnte, drehten die Preise im Laufe des Vormittags ins Minus. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung 108,30 US-Dollar. Das waren 51 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juli fiel um 61 Cent auf 91,96 Dollar.

  • 22.05.2012 | 07:25 Uhr

    Ölpreise erholen sich weiter

    SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gestiegen und haben damit ihre Erholung seit Beginn der Woche weiter fortgesetzt. Am frühen Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung 108,90 US-Dollar. Das waren neun Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juli stieg um 15 Cent auf 93,01 Dollar. Am vergangenen Freitag hatten die Preise noch zeitweise den tiefsten Stand seit etwa einem halben Jahr erreicht.

REALTIME-INDIKATIONEN

DAX
E-STOXX 50
DOW Jones
NASDAQ 100
NIKKEI 225
S&P 500
TecDAX
Goldpreis
Ölpreis
EUR/USD
Berechnungsbasis 8:00-22:00 Uhr
Quelle: Deutsche Bank

Loading...

Top-Umsätze

Loading
Neartime-Daten 9:00-20:00 Uhr
Quelle: Hamburger Börse

Fonds-Indizes

Loading

Anzeige

Loading