NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag angesichts
einer freundlichen Stimmung an den Finanzmärkten ihre Kursgewinne ausgeweitet.
Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im
Mai stieg bis zum späten Nachmittag auf 120,83 US-Dollar. Das waren 66 Cent mehr
als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI kletterte um 1,32
Dollar auf 104,01 Dollar.
Die freundliche Stimmung an den Finanzmärkten habe die Ölpreise gestützt,
sagten Händler. Vertreter der amerikanischen und der japanischen Notenbank
hätten deutlich gemacht, dass sie die Konjunktur weiter stützten wollten. Zudem
habe auch die gewisse Entspannung in der Schuldenkrise der Eurozone die Ölpreise
gestützt. So waren die Risikoaufschläge für spanische und italienische
Staatsanleihen merklich zurückgekommen.
Fundamental gibt es laut Experten jedoch wenig Gründe für weiter steigende
Ölpreise. Die Ölmärkte sind nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur
(IEA) so gut versorgt wie seit dem Jahr 2009 nicht mehr. Verantwortlich dafür
sei die schwache Nachfrage. Zudem befinde sich die OPEC-Förderung auf dem
höchsten Stand seit drei Jahren.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist
indessen deutlich gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom
Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 117,80 Dollar. Das
waren 1,58 Dollar weniger als am Dienstag . Die Opec berechnet ihren Korbpreis
täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
17.04.2012 | 07:27 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag keine einheitliche
Richtung gezeigt. Während der Preis für Nordsee-Öl mit leichten Verlusten an die
Talfahrt vom Vortag anknüpfte, konnte sich der Preis für US-Öl nach guten
Konjunkturdaten weiter stabilisieren. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte
Brent zur Lieferung im Juni kostete am frühen Morgen 118,24 US-Dollar. Das waren
0,44 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Montag und fast drei Dollar
weniger im Vergleich zum Wochenstart. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West
Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Mai fiel am frühen Morgen hingegen
nur um zwei Cent auf 102,91 Dollar.
16.04.2012 | 19:12 Uhr
CARTAGENA DE INDIAS/TEHERAN (dpa-AFX) - Nach Wiederaufnahme der
Atomgespräche mit dem Iran drängt US-Präsident Barack Obama Teheran zu einer
raschen diplomatischen Lösung. Das dafür mögliche Zeitfenster schließe sich
jedoch. Derweil forderte der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi einen
Fahrplan für die weiteren Gespräche, "um die Schritte vor dem Treffen im
kommenden Monat in Bagdad abzuklären und den Beginn eines Prozesses der
Vertrauensbildung schon zu ermöglichen".
16.04.2012 | 18:44 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Montag ihre Korrektur
vom Wochenausklang fortgesetzt. Besonders stark gab der Preis für die
Nordseesorte Brent nach. Händler begründeten die Entwicklung mit der etwas
entspannteren Lage im Streit über das iranische Atomprogramm. Ein Barrel (159
Liter) Brent zur Lieferung im Juni kostete gegen Abend 118,30 US-Dollar. Das
waren 2,91 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte
West Texas Intermediate (WTI) zur Mai-Lieferung sank deutlich schwächer um 68
Cent auf 102,13 Dollar.
16.04.2012 | 13:05 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Montag mit der
Aussicht auf eine Entspannung im Atomstreit mit dem Iran gesunken. Die Ölpreise
setzten damit die Talfahrt der vergangenen Woche weiter fort. Ein Barrel (159
Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am frühen Morgen
120,02 US-Dollar. Das waren 1,19 Dollar weniger als zum Handelsschluss am
Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit
Auslieferung im Mai fiel um 30 Cent auf 102,53 Dollar.
16.04.2012 | 07:27 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Montag mit der Aussicht auf eine
Entspannung im Atomstreit mit dem Iran gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der
Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am frühen Morgen 119,85
US-Dollar. Das waren 1,36 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Freitag. Der
Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung
im Mai fiel um 72 Cent auf 102,11 Dollar.
13.04.2012 | 19:08 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Freitag belastet durch
ein schwächeres chinesisches Wirtschaftswachstum gefallen. Ein Barrel (159
Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete bis zum späten Abend
121,35 US-Dollar. Das waren 54 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag.
Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 57 Cent auf 103,07 Dollar.
13.04.2012 | 12:33 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag ihre ersten
Verluste seit drei Tagen verbucht. Schwächer als erwartete Daten zum
chinesischen Wachstum sorgten für Enttäuschung. Ein Barrel (159 Liter) der
Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete im Mittagshandel 121,35
US-Dollar. Das waren 36 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis
für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 53 Cent auf 103,11 Dollar.
13.04.2012 | 07:21 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag ihre ersten Verluste seit
drei Tagen verbucht. Schwächer als erwartete Daten zum chinesischen Wachstum
sorgten für Enttäuschung. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur
Lieferung im Mai kostete am frühen Morgen 121,20 US-Dollar. Das waren 51 Cent
weniger als zum Handelsschluss am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der
US-Sorte WTI fiel um 43 Cent auf 103,21 Dollar.
12.04.2012 | 21:28 Uhr
WASHINGTON (dpa-AFX) - Die sieben großen Industrienationen und Russland (G8)
haben den Iran aufgefordert, dieses Mal die Chance auf Verhandlungen über eine
zivile Nutzung der Atomkraft zu nutzen. Vor Beginn der neuen Gesprächsrunde an
diesem Samstag in Istanbul warnten die G8-Außenminister die Führung in Teheran
davor, die Verhandlungen mit der internationalen Gemeinschaft abermals zu
verschleppen. Eine deutliche Mahnung schickten sie auch an Nordkorea: Das Regime
soll den angekündigten Raketenstart unterlassen. In Syrien sehen sie Chancen auf
eine friedliche Lösung.