NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag ihre
Kursverluste am späten Nachmittag ausgeweitet. Die insgesamt trübe Stimmung an
den Finanzmärkten lastet damit weiter auf den Ölpreisen. Ein Barrel (159 Liter)
der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete am späten Nachmittag 120,64
US-Dollar. Das waren 2,10 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Montag. Der
Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 1,35 Dollar auf 101,12 Dollar.
An den Märkten wirke der enttäuschende Arbeitsmarktbericht aus den USA vom
vergangenen Freitag nach, sagten Händler. Zudem hat sich Lage im Euroraum
zuletzt wieder eingetrübt. Die Risikoaufschläge für italienische und spanische
Staatsanleihen weiteten sich aus. Die Commerzbank verweist darüber hinaus auf
ungünstigere Preisaussichten am Ölmarkt: Spekulativ ausgerichtete Finanzanleger
hätten ihre Wetten auf steigende Ölpreise zuletzt deutlich reduziert, schreiben
die Rohstoffexperten in einer Analyse. An den Märkten wird zudem laut Händlern
ein weiterer Anstieg der US-Rohöllagerbestände erwartet.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist
zuletzt gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete
ein Barrel am Montag im Durchschnitt 120,40 US-Dollar. Das waren 75 Cent weniger
mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von
zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
13.04.2012 | 07:21 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag ihre ersten Verluste seit
drei Tagen verbucht. Schwächer als erwartete Daten zum chinesischen Wachstum
sorgten für Enttäuschung. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur
Lieferung im Mai kostete am frühen Morgen 121,20 US-Dollar. Das waren 51 Cent
weniger als zum Handelsschluss am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der
US-Sorte WTI fiel um 43 Cent auf 103,21 Dollar.
12.04.2012 | 21:28 Uhr
WASHINGTON (dpa-AFX) - Die sieben großen Industrienationen und Russland (G8)
haben den Iran aufgefordert, dieses Mal die Chance auf Verhandlungen über eine
zivile Nutzung der Atomkraft zu nutzen. Vor Beginn der neuen Gesprächsrunde an
diesem Samstag in Istanbul warnten die G8-Außenminister die Führung in Teheran
davor, die Verhandlungen mit der internationalen Gemeinschaft abermals zu
verschleppen. Eine deutliche Mahnung schickten sie auch an Nordkorea: Das Regime
soll den angekündigten Raketenstart unterlassen. In Syrien sehen sie Chancen auf
eine friedliche Lösung.
12.04.2012 | 18:06 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag angesichts
einer freundlichen Stimmung an den Finanzmärkten ihre Kursgewinne ausgeweitet.
Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im
Mai stieg bis zum späten Nachmittag auf 120,83 US-Dollar. Das waren 66 Cent mehr
als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI kletterte um 1,32
Dollar auf 104,01 Dollar.
12.04.2012 | 10:21 Uhr
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der große Ölproduzent Iran reagiert offenbar mit
Lockangeboten auf die Sanktionen der westlichen Industriestaaten. Wie die
"Financial Times" am Donnerstag berichtet, buhlt Iran mit vergünstigten
Konditionen um die Nachfrage aus Indien und anderen asiatischen Ländern. Dem
Bericht nach offeriert Teheran den Handelspartnern 180 Tage lang gratis Kredit.
Auf Monatssicht sollen sich dadurch für Importeure Ersparnisse zwischen 1,20 und
1,30 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) ergeben. Iran steht wegen seines
Atomprogramms in der Kritik und wird von den USA und der EU sanktioniert. Bis
zuletzt konnte das Land den Verdacht nicht entkräften, sein Forschungsprogramm
für militärische Zwecke zu nutzen.
12.04.2012 | 07:15 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag nach deutlichen
Gewinnen am Vortag leicht im Plus behauptet. Ein Barrel (159 Liter) der
Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete am frühen Morgen 120,17
US-Dollar. Das war ein Cent mehr als zum Handelsschluss am Mittwoch. Der Preis
für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um fünf Cent auf 102,75 Dollar.
11.04.2012 | 18:12 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch von
steigender Risikofreude an den Finanzmärkten und neuen US-Lagerdaten profitiert.
Im späten Nachmittagshandel wurde das Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent
zur Lieferung im Mai bei 120,01 US-Dollar gehandelt. Das waren 14 Cent mehr als
am Vortag. Das Barrel der US-Sorte WTI legte um 1,20 Dollar auf 102,17 Dollar
zu.
11.04.2012 | 14:19 Uhr
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Vom Rückgang der Rohölpreise ist an den Tankstellen
bisher noch nichts zu merken: Wie der ADAC am Mittwoch mitteilte, kostet ein
Liter Super E10 derzeit im bundesweiten Durchschnitt 1,659 Euro - das sind nur
0,3 Cent weniger als vor Ostern. Diesel verteuerte sich innerhalb einer Woche
sogar um 0,1 Cent und kostet 1,503 Euro. Der Sprit sei damit überteuert,
kritisierte der Autofahrerclub. Außerdem hätten die Konzerne den Aufschlag für
das herkömmliche Super E5 von drei auf vier Cent erhöht.
11.04.2012 | 13:13 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Mittwoch etwas
von den kräftigen Vortagesverlusten erholt. Der Preis für US-Rohöl hielt sich
allerdings weiter in der Nähe des Zwei-Monats-Tiefs vom Vortag. Am Nachmittag
könnten neuste Daten zu den US-Ölreserven für mehr Bewegung bei den Ölpreisen
sorgen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai
kostete gegen Mittag 120,08 US-Dollar. Das waren 20 Cent mehr als zum
Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas
Intermediate (WTI) stieg um 49 Cent auf 101,51 Dollar.
11.04.2012 | 07:29 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise habe sich am Mittwoch etwas von den
kräftigen Vortagesverlusten erholt. Der Preis für US-Rohöl hielt sich aber trotz
Hinweisen auf einen erneuten Anstieg der US-Ölreserven in der Nähe des
Zwei-Monats-Tiefs vom Vortag. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur
Lieferung im Mai kostete am frühen Morgen 120,20 US-Dollar. Das waren 32 Cent
mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI
stieg um 28 Cent auf 101,30 Dollar.