22.02.2012 | 13:35 Uhr

Ölpreise nach Höchstständen durch Gewinnmitnahmen leicht belastet

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch leichte Verluste verzeichnet, nachdem sie am Vortag auf neue Höchststände geklettert waren. Händler machten Gewinnmitnahmen für die Preisabschläge verantwortlich. Ein Barrel (159 Liter) Brent zur Lieferung im April kostete zuletzt 121,45 US-Dollar. Das waren 22 Cent weniger als am Dienstag. Das Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) verbilligte sich um 50 Cent auf 105,75 Dollar.

Am Dienstag hatte der Brentpreis auf dem höchsten Stand seit neun Monaten geschlossen und auch WTI legte weiter zu. Trotz der jüngsten Gegenbewegung sehen die Rohstoffexperten der Commerzbank die Ölpreise weiter im Höhenflug. So habe der Iran der Internationalen Energieagentur IAEA den Zugang zu den umstrittenen Atomanlagen verwehrt. Außerdem scheine das Land nach dem jüngst verhängten Lieferstopp an Frankreich und Großbritannien weitere Abnehmer für sein Öl zu verlieren. China, Indien und Japan planen laut Commerzbank, ihre Öleinfuhren aus dem Iran voraussichtlich um mindestens zehn Prozent zu reduzieren. In diese drei Länder seien zuletzt knapp die Hälfte der iranischen Ölexporte gegangen.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 119,20 Dollar. Das waren 60 Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

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Rohstoffe

  • 27.02.2012 | 07:37 Uhr

    KORREKTUR: Ölpreise fallen im frühen Handel - Gewinnmitnahmen

    (Korrektur: Berichtigt wurde der Brentpreis im vierten Satz. Richtig muss es heißen: 82 Cent weniger als am Freitag).

  • 27.02.2012 | 07:23 Uhr

    Ölpreise fallen im frühen Handel - Gewinnmitnahmen

    SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Montag gefallen. Die Stimmung an den Märkten sei zum Wochenauftakt wieder etwas angespannter, so dass Gewinnmitnahmen an der Tagesordnung seien, sagten Händler. Auf dem G20-Gipfel vom Wochenende war die Frage nach höheren Brandschutzmauern für die Eurozone abermals vertagt worden. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete am Morgen 124,65 US-Dollar. Das waren 82 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) fiel um 42 Cent auf 109,38 Dollar. Die Notierungen halten sich weiterhin auf deutlich erhöhtem Niveau. Ende vergangener Woche hatten sie den höchsten Stand seit Mai 2011 erreicht.

  • 24.02.2012 | 19:52 Uhr

    Ölpreise steigen weiter - Robuste Konjunkturdaten stützen

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag ihren Aufwärtstrend der vergangenen Wochen fortgesetzt. Am frühen Abend kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 124,82 US-Dollar. Das waren 1,21 Dollar mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 1,42 Dollar auf 109,24 Dollar.

  • 24.02.2012 | 13:07 Uhr

    Ölpreise steigen weiter - Iran-Konflikt im Fokus

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag ihren Aufwärtstrend der vergangenen Wochen fortgesetzt. Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 123,77 US-Dollar. Das waren 15 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 56 Cent auf 108,39 Dollar.

  • 24.02.2012 | 07:31 Uhr

    Ölpreise steigen weiter

    SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise setzen ihren Aufwärtstrend der vergangenen Wochen fort. Am Freitagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 123,93 US-Dollar. Das waren 31 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 65 Cent auf 108,48 Dollar. Am Donnerstag hatten die Ölpreise abermals stark zugelegt. Zurzeit liegen sie so hoch wie seit Mai 2011 nicht mehr.

  • 23.02.2012 | 19:22 Uhr

    Ölpreise steigen - unter Tageshöchstkursen

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Donnerstag gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) Brent zur Lieferung im April kostete zuletzt 123,05 US-Dollar. Das waren 14 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Das Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) verteuerte sich um 22 Cent auf 106,50 Dollar. Die Ölpreise halten sich damit weiter auf dem höchsten Stand seit mehr als neun Monaten. Allerdings gaben die Ölpreise im Nachmittagshandel einen Teil ihrer Gewinne wieder ab.

  • 23.02.2012 | 16:51 Uhr

    ROUNDUP: Rekord-Benzinpreise könnten weiter steigen

    BERLIN (dpa-AFX) - Deutschlands Autofahrer müssen sich auf weitere Rekordpreise beim Tanken einstellen. Trotz aktueller Höchstmarken schließen die Erdölerzeuger neue Kostensteigerungen nicht aus. "Es gibt einen gewissen Trend zu höheren Preisen", sagte der Vorsitzende des Wirtschaftsverbands Erdöl- und Erdgasgewinnung (WEG), Gernot Kalkoffen, am Donnerstag in Hannover mit Blick auf die weltweiten Rohölmärkte. Wesentlicher Grund für den Preisauftrieb der vergangenen Jahre sei die enorm wachsende Nachfrage der Schwellenländer.

  • 23.02.2012 | 12:43 Uhr

    Ölpreise legen weiter zu - ifo-Index und Iran-Konflikt stützen

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag nach leichten Verlusten am Morgen ins Plus zurückgefunden. Der unerwartet kräftige Anstieg beim ifo-Geschäftsklima hätte stützend gewirkt, sagten Händler. Allerdings sei der Iran-Konflikt weiterhin die wichtigste preistreibende Ursache. Ein Barrel (159 Liter) Brent zur Lieferung im April kostete zuletzt 124,25 US-Dollar und legte damit deutlich um 1,36 Dollar gegenüber dem Vortag zu. Das Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) verteuerte sich um 22 Cent auf 106,50 Dollar. Die Ölpreise halten sich damit weiter auf dem höchsten Stand seit mehr als neun Monaten.

  • 23.02.2012 | 07:33 Uhr

    Ölpreise mit leichten Verlusten

    SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag leicht im Minus notiert. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 122,80 US-Dollar. Das waren zehn Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) sank etwas stärker um 35 Cent auf 105,93 Dollar. Trotz der leichten Rückschläge notieren die Ölpreise zurzeit so hoch wie seit neun Monaten nicht mehr.

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