NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch leichte
Verluste verzeichnet, nachdem sie am Vortag auf neue Höchststände geklettert
waren. Händler machten Gewinnmitnahmen für die Preisabschläge verantwortlich.
Ein Barrel (159 Liter) Brent zur Lieferung im April kostete zuletzt 121,45
US-Dollar. Das waren 22 Cent weniger als am Dienstag. Das Barrel der US-Sorte
WTI (West Texas Intermediate) verbilligte sich um 50 Cent auf 105,75 Dollar.
Am Dienstag hatte der Brentpreis auf dem höchsten Stand seit neun Monaten
geschlossen und auch WTI legte weiter zu. Trotz der jüngsten Gegenbewegung sehen
die Rohstoffexperten der Commerzbank die Ölpreise weiter im Höhenflug. So habe
der Iran der Internationalen Energieagentur IAEA den Zugang zu den umstrittenen
Atomanlagen verwehrt. Außerdem scheine das Land nach dem jüngst verhängten
Lieferstopp an Frankreich und Großbritannien weitere Abnehmer für sein Öl zu
verlieren. China, Indien und Japan planen laut Commerzbank, ihre Öleinfuhren aus
dem Iran voraussichtlich um mindestens zehn Prozent zu reduzieren. In diese drei
Länder seien zuletzt knapp die Hälfte der iranischen Ölexporte gegangen.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist
unterdessen weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom
Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 119,20 Dollar. Das waren
60 Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf
Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
27.02.2012 | 07:37 Uhr
(Korrektur: Berichtigt wurde der Brentpreis im vierten Satz. Richtig muss es
heißen: 82 Cent weniger als am Freitag).
27.02.2012 | 07:23 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Montag gefallen. Die Stimmung an
den Märkten sei zum Wochenauftakt wieder etwas angespannter, so dass
Gewinnmitnahmen an der Tagesordnung seien, sagten Händler. Auf dem G20-Gipfel
vom Wochenende war die Frage nach höheren Brandschutzmauern für die Eurozone
abermals vertagt worden. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur
Lieferung im April kostete am Morgen 124,65 US-Dollar. Das waren 82 Cent mehr
als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas
Intermediate) fiel um 42 Cent auf 109,38 Dollar. Die Notierungen halten sich
weiterhin auf deutlich erhöhtem Niveau. Ende vergangener Woche hatten sie den
höchsten Stand seit Mai 2011 erreicht.
24.02.2012 | 19:52 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag ihren
Aufwärtstrend der vergangenen Wochen fortgesetzt. Am frühen Abend kostete ein
Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 124,82
US-Dollar. Das waren 1,21 Dollar mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass
der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 1,42 Dollar auf 109,24
Dollar.
24.02.2012 | 13:07 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag ihren
Aufwärtstrend der vergangenen Wochen fortgesetzt. Gegen Mittag kostete ein
Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 123,77
US-Dollar. Das waren 15 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der
US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 56 Cent auf 108,39 Dollar.
24.02.2012 | 07:31 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise setzen ihren Aufwärtstrend der vergangenen
Wochen fort. Am Freitagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte
Brent zur Lieferung im April 123,93 US-Dollar. Das waren 31 Cent mehr als am
Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate)
stieg um 65 Cent auf 108,48 Dollar. Am Donnerstag hatten die Ölpreise abermals
stark zugelegt. Zurzeit liegen sie so hoch wie seit Mai 2011 nicht mehr.
23.02.2012 | 19:22 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Donnerstag gestiegen.
Ein Barrel (159 Liter) Brent zur Lieferung im April kostete zuletzt 123,05
US-Dollar. Das waren 14 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Das Barrel
der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) verteuerte sich um 22 Cent auf 106,50
Dollar. Die Ölpreise halten sich damit weiter auf dem höchsten Stand seit mehr
als neun Monaten. Allerdings gaben die Ölpreise im Nachmittagshandel einen Teil
ihrer Gewinne wieder ab.
23.02.2012 | 16:51 Uhr
BERLIN (dpa-AFX) - Deutschlands Autofahrer müssen sich auf weitere
Rekordpreise beim Tanken einstellen. Trotz aktueller Höchstmarken schließen die
Erdölerzeuger neue Kostensteigerungen nicht aus. "Es gibt einen gewissen Trend
zu höheren Preisen", sagte der Vorsitzende des Wirtschaftsverbands Erdöl- und
Erdgasgewinnung (WEG), Gernot Kalkoffen, am Donnerstag in Hannover mit Blick auf
die weltweiten Rohölmärkte. Wesentlicher Grund für den Preisauftrieb der
vergangenen Jahre sei die enorm wachsende Nachfrage der Schwellenländer.
23.02.2012 | 12:43 Uhr
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag nach
leichten Verlusten am Morgen ins Plus zurückgefunden. Der unerwartet kräftige
Anstieg beim ifo-Geschäftsklima hätte stützend gewirkt, sagten Händler.
Allerdings sei der Iran-Konflikt weiterhin die wichtigste preistreibende
Ursache. Ein Barrel (159 Liter) Brent zur Lieferung im April kostete zuletzt
124,25 US-Dollar und legte damit deutlich um 1,36 Dollar gegenüber dem Vortag
zu. Das Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) verteuerte sich um 22
Cent auf 106,50 Dollar. Die Ölpreise halten sich damit weiter auf dem höchsten
Stand seit mehr als neun Monaten.
23.02.2012 | 07:33 Uhr
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag leicht im Minus
notiert. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent
zur Lieferung im April 122,80 US-Dollar. Das waren zehn Cent weniger als am
Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) sank
etwas stärker um 35 Cent auf 105,93 Dollar. Trotz der leichten Rückschläge
notieren die Ölpreise zurzeit so hoch wie seit neun Monaten nicht mehr.