FRANKFURT/MAIN (dpa-AFX) - Nach ihrer Niederlage vor dem Oberlandesgericht
Frankfurt geben sich die klagenden Kleinaktionäre der Deutschen Telekom
nicht zufrieden. "In diesen Minuten wird die Revision beim
Bundesgerichtshof eingereicht", erklärte der Anwalt des Musterklägers, Andreas
Tilp, am Mittwoch unmittelbar nach der Verkündung des Beschlusses. Er gehe davon
aus, dass der BGH die "falsche Entscheidung" des OLG aufheben werde. Das OLG hat
keinen gravierenden Fehler in dem Börsenverkaufsprospekt aus dem Jahr 2000
entdeckt und daher die Schadensersatzklagen der Anleger abgewiesen.
24.05.2012 | 14:29 Uhr
FRANKFURT/MAIN (dpa-AFX) - Die Deutschen sind so reich wie nie: Ungeachtet
der Kursverluste an den Kapitalmärkten haben die Privatleute im vergangenen Jahr
ihr Geldvermögen deutlich gesteigert. Es wuchs um weit überdurchschnittliche 149
Milliarden Euro auf den Rekordwert von 4,715 Billionen Euro, wie die Bundesbank
am Donnerstag in Frankfurt berichtete. Der stabile Arbeitsmarkt habe für hohe
verfügbare Einkommen gesorgt, erklärten die Währungshüter den Trend. Ein
leichter Einbruch im dritten Quartal wurde zum Jahresende wieder aufgeholt.
24.05.2012 | 12:41 Uhr
FRANKFURT (dpa-AFX) - Das anhaltende Niedrigzinsumfeld und die hohe
Staatsverschuldung in den traditionellen Industrieländern stellen einem Experten
zufolge bisher erfolgreiche Anlagephilosophien nachhaltig in Frage. "Wir sehen
in Ländern, die zuvor als sicher angesehen wurden, bedrohliche Risiken", sagte
am Donnerstag Christoph von Reiche, Leiter der Fondsgesellschaft Goldman Sachs
Asset Management (GSAM) in Deutschland und Österreich. Dennoch hielten
institutionelle Investoren in entwickelten Ländern weiterhin einen
beträchtlichen Anteil ihrer Portfolien in ihren Heimatmärkten, so dass
Wachstumsmärkte deutlich unterrepräsentiert seien.
24.05.2012 | 05:51 Uhr
KÖLN (dpa-AFX) - Die Deutsche Telekom lädt für heute
(Donnerstag/10.00) zur Hauptversammlung nach Köln. Konzernchef René Obermann
wird den Aktionären Rede und Antwort stehen, nachdem die Telekom mit einem
Gewinnrückgang ins Geschäftsjahr 2012 gestartet ist. Bereits im Gesamtjahr 2011
war der Gewinn massiv um zwei Drittel auf 557 Millionen Euro eingebrochen.
Ursache waren vor allem Probleme in den USA und Südosteuropa. Bei der
Hauptversammlung 2011 war den Anteilseignern eine Dividende von 0,70 Euro
präsentiert worden. Das waren 8 Cent weniger als im Vorjahr 2010.
21.05.2012 | 16:48 Uhr
FRANKFURT/MAIN (dpa-AFX) - Die Krise der offenen Immobilienfonds fordert ein
weiteres Opfer: Der milliardenschwere CS Euroreal wird abgewickelt, rund 200 000
Sparer kommen vorerst nicht mehr an ihr Geld. Genauso wie vor kurzem der
Konkurrent SEB Immoinvest hatte auch der Fonds der Schweizer Großbank Credit
Suisse seinen Anlegern nach zwei Jahren erstmals wieder
angeboten, ihre Anteile zurückzugeben.
21.05.2012 | 15:43 Uhr
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Krise der offenen Immobilienfonds fordert ein
weiteres Opfer: Der milliardenschwere CS Euroreal wird abgewickelt, rund 200.000
Sparer kommen vorerst nicht mehr an ihr Geld. Genauso wie zuvor der SEB
Immoinvest hatte auch der Fonds der Schweizer Großbank Credit Suisse
seinen Anlegern nach zwei Jahren erstmals wieder angeboten, ihre
Anteile zurückzugeben.
21.05.2012 | 14:01 Uhr
LIMBURG (dpa-AFX) - Die Chancen auf eine Erholung am Aktienmarkt stehen den
Experten von Sentix zufolge "nicht so schlecht". Analyst Patrick Hussy
begründete dies in einer aktuellen Studie mit der sogenannten Konträrtheorie,
wonach es sich lohnen kann, gerade bei einer sehr trüben Anlegerstimmung
("Sentiment") Aktien zu kaufen. Die Idee dabei ist, dass das Sentiment bald
einen Tiefpunkt erreicht hat und deshalb nicht weiter fallen sollte. Damit wäre
der Weg frei für eine Aufhellung der Stimmung und für steigende Aktienkurse.
19.05.2012 | 10:07 Uhr
FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Drama um die offenen Immobilienfonds erreicht am
Montag (21.5.) einen neuen Höhepunkt. Dann entscheidet sich, ob mit dem CS
Euroreal der Schweizer Großbank Credit Suisse der nunmehr
zehnte offene Immobilienfonds abgewickelt werden muss. In diesem Fall wären etwa
27 Milliarden Euro an Fondsgeldern erst einmal weiter dem Zugriff der Anleger
entzogen. Insgesamt stecken derzeit in Deutschland rund 85 Milliarden Euro in
offenen Immobilienfonds - auch die Ersparnisse von Kleinanlegern sind dabei.
16.05.2012 | 15:07 Uhr
FRANKFURT/BERLIN (dpa-AFX) - Eigentlich sollte alles besser werden. In der
Krise entdeckten viele Banken den Kunden neu, der Gesetzgeber verordnete mehr
Transparenz, die Finanzbranche versprach, dem Kasinokapitalismus abzuschwören.
Doch das jüngste Urteil der Stiftung Warentest zur Beratungsqualität deutscher
Geldinstitute fällt verheerend aus: "Filialbanken behindern Kunden beim
Kreditvergleich und schädigen sie mit falschen Schufa-Einträgen." Allein
Direktbanken schneiden besser ab - Institute also, bei denen der Kunde in der
Regel gar keinen Kontakt mit einem Berater hat, sondern Bankgeschäfte und
Kreditanträge übers Internet abwickelt.
16.05.2012 | 13:11 Uhr
(neu: Weitere Details)