04.04.2012 | 13:59 Uhr

BVI: Fondsbranche erhält höchste Mittelzuflüsse seit Januar 2010

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Publikumsfonds haben im Februar die höchsten Mittelzuflüsse seit Februar 2010 erzielt. Dabei dominierten erneut die institutionellen Anleger das Neugeschäft. 7,8 Milliarden Euro seien in Spezialfonds und 3,4 Milliarden Euro in Vermögen außerhalb von Investmentfonds geflossen, teilte der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) am Mittwoch in Frankfurt mit. Publikumsfonds sammelten hingegen lediglich 0,7 Milliarden Euro ein.

Bei den Publikumsfonds waren vor allem Fonds mit Unternehmensanleihen gefragt. Diese sammelten 2,3 Milliarden Euro ein, während Emerging Markets-Rentenfonds 0,8 Milliarden Euro zuflossen. Aus Euro-Rentenfonds flossen hingegen 2,8 Milliarden Euro ab. "Angesichts der Umschuldung Griechenlands und der niedrigen Zinsen europäischer Staatsanleihen schätzen viele Anleger Unternehmensanleihen attraktiver ein als Staatsanleihen." Netto erhielten Rentenfonds Zuflüsse in Höhe von 1,2 Milliarden Euro.

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Fonds

  • 15.04.2012 | 14:45 Uhr

    Haasis will Weltsparkassenpräsident werden

    BERLIN (dpa-AFX) - Der scheidende Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Heinrich Haasis, will Weltsparkassenpräsident werden. "Ich werde mich nicht zur Ruhe setzen", sagte der Verbandschef der "Welt am Sonntag". Er wolle ehrenamtlich tätig sein und werde bei der Wahl im Mai in Marrakesch (Marokko) für das Amt des Weltsparkassenpräsidenten kandidieren. Mitte Mai geht der 67-Jährige offiziell in den Ruhestand und gibt sein Amt als DSGV-Präsident an Nachfolger Georg Fahrenschon ab.

  • 14.04.2012 | 10:07 Uhr

    Schwellenländer können sich weitgehend von Eurokrise abkoppeln

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Wirtschaftswachstum der Schwellenländer kann sich nach Einschätzung des Bankhauses HSBC Trinkaus weitgehend von der Schuldenkrise in der Eurozone abkoppeln. "Gewisse Abstriche von dieser Aussage muss man vor allem bei den stark exportorientierten Ländern wie China und der Türkei machen", sagte Bernhard Esser, Schwellenländerexperte bei HSBC Trinkaus am der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Die Schwellenländer blieben eine Stütze der Weltwirtschaft. Der HSBC-Einkaufsmanagerindex für die Schwellenländer war im ersten Quartal von 52,4 Punkten im Vorquartal auf 53,4 Punkte gestiegen.

  • 12.04.2012 | 16:06 Uhr

    ANALYSE/Comdirect Bank: Privatanleger verlaufen massiv Griechenland-Anleihen

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Privatanleger in Deutschland haben in den vergangenen Wochen massiv Griechenland-Anleihen verkauft. Dies ist das Ergebnis einer am Donnerstag veröffentlichten Studie der Comdirect Bank.

  • 11.04.2012 | 19:30 Uhr

    Jammern auf hohem Niveau: Börsianer fürchten Flaute

    NEW YORK/FRANKFURT (dpa-AFX) - Eigentlich gibt es keinen Grund zur Klage: Noch vor drei Jahren steckte die Weltwirtschaft in der schwersten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg. Menschen verloren ihre Arbeit, ihr Haus, ihre Hoffnung. Doch nach dem rasanten Einbruch ging es mit der Wirtschaft genauso rasant wieder aufwärts. Die Börsen erreichten zwischenzeitlich schon fast wieder ihre Höchststände.

  • 11.04.2012 | 08:23 Uhr

    Wohnimmobilienfirma TAG strebt in den MDax

    HAMBURG (dpa-AFX) - Die Hamburger Wohnimmobilienfirma TAG strebt in den MDax . "Es wird sich nicht vermeiden lassen, demnächst auch in den MDax zu kommen", sagte TAG-Chef Rolf Elgeti der "Financial Times Deutschland" (Mittwoch). Mit dem Kauf der BayernLB-Tochter DKB Immobilien sei die Gesellschaft in eine neue Dimension vorgerückt. Die Zahl der vermieteten Wohnungen sprang auf 56.000 Einheiten. Die TAG zahlte für die BayernLB-Tochter 160 Millionen Euro in bar und übernahm Bankdarlehen in Höhe von 800 Millionen Euro. Dafür erhielten die Hamburger 25.000 vermietete Wohnungen. Die Milliardenübernahme soll das Unternehmen laut Elgeti insgesamt profitabler machen. Auch Stellenstreichungen seien zu erwarten.

  • 09.04.2012 | 13:01 Uhr

    HINTERGRUND/Trotz Geldregens: Kein eitel Sonnenschein bei Hauptversammlungen

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Mit der Hauptversammlungssaison 2012 geht ein wahrer Geldregen auf viele Aktionäre nieder. Doch eitel Sonnenschein ist trotz Rekorddividenden nicht zu erwarten. "Bei den meisten Unternehmen liegt die Ausschüttungsquote immer noch bei unter 50 Prozent des Gewinns", kritisiert Aktionärsschützer Jürgen Kurz von der DSW. Wenig Grund zum Jubeln haben vor allem Aktionäre von Energieunternehmen. Die Solarbranche schockt mit einer beispiellosen Pleitewelle, die Gewinne von Energieriesen wie EON oder RWE schmelzen dahin. Auch die Staatsschuldenkrise, die vor allem Banken in die Bredouille brachte, ist noch nicht ausgestanden.

  • 07.04.2012 | 10:05 Uhr

    Ethik-Experte: Manche Osterhasen können für schlechtes Gewissen sorgen

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Kurz vor Ostern herrscht in den Geschäften Hasenalarm! Doch bei der schieren Masse der Schokoladen-Figuren stellt sich Verbrauchern nicht nur die Frage, ob die zuckersüßen Hasen gesund sind. Vielmehr sollten bei der Auswahl der Leckereien auch ethische Gesichtspunkte wie die Produktionsbedingungen eine Rolle spielen, meint Roman Limacher von Hauck & Aufhäuser Schweiz. Der Experte ist bei der Vermögensverwaltungsgesellschaft für Ethik-Investments zuständig.

  • 06.04.2012 | 10:07 Uhr

    STICHWORT: Mittelstandsanleihen

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Mittelstandsanleihen sind Schuldverschreibungen von kleineren Unternehmen. Die Papiere verbriefen wie andere Unternehmensanleihen auch den Anspruch auf Tilgung und Verzinsung des geliehenen Kapitals. Allerdings wenden sich die Mittelstandsanleihen mit einer Stückelung von in der Regel nur 1.000 Euro in erster Linie an Privatanleger.

  • 05.04.2012 | 16:37 Uhr

    Griechischer Schuldenschnitt kommt voran

    ATHEN/LONDON/FRANKFURT (dpa-AFX) - Griechenland macht Fortschritte beim Schuldenschnitt: Die Beteiligung der privaten Gläubiger sei von 96 auf 97 Prozent gestiegen, hieß es in Regierungskreisen in Athen am Donnerstag. Allerdings hat die Regierung weiterhin ein Problem mit widerspenstigen Anlegern, die Bonds unter internationalem Recht halten. Zwar sollen auch diese Investoren, zu denen eine Gruppe aggressiver Hedgefonds zählt, bereit sein, Titel im Wert von rund 20 Milliarden Euro zu tauschen. Es bleibt jedoch eine Summe in Höhe von 8,5 Milliarden Euro, über die eine Einigung weiterhin aussteht. Die Umtauschfrist wurde deshalb bereits zum dritten Mal innerhalb von wenigen Tagen verlängert und läuft nun bis zum 20. April.

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