13.02.2012 | 16:48 Uhr

Fast jeder zweite arbeitet auch am Wochenende

BERLIN (dpa-AFX) - Fast jeder zweite Arbeitnehmer (46,9 Prozent) arbeitet auch an Wochenenden - ständig, regelmäßig oder gelegentlich. Ebenso viele arbeiten in den Abend- und Nachtstunden beziehungsweise in Wechselschichten. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Fraktion Die Linke hervor, über die der Bundestagspressedienst am Montag berichtete.

Insgesamt 36 Prozent der Erwerbstätigen konnten 2010 laut Antwort Einfluss auf ihre Arbeitszeitgestaltung nehmen. In starren Arbeitszeiten arbeiteten 58 Prozent der abhängig Beschäftigten. Weitere 24 Prozent konnten ihre Arbeitszeit mit Hilfe eines Arbeitszeitkontos weitgehend flexibel einrichten.

In ihrer Anfrage hatte die Fraktion Die Linke über mangelnden Ausgleich von Berufs- und Privatleben durch flexible Arbeitszeiten geklagt, was auch zu gesundheitliche Folgeschäden führen könne. In der Antwort betont die Bundesregierung, dass ihr keine Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen einer Zunahme von Burnout-Syndromen und flexiblen Arbeitszeiten vorlägen.

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Fonds

  • 22.02.2012 | 18:04 Uhr

    ROUNDUP/Nach Kritik: Deutsche Bank begräbt 'Todeswette'

    FRANKFURT/MAIN (dpa-AFX) - Nach öffentlicher Kritik an einem ethisch zweifelhaften Fonds begräbt die Deutsche Bank ihre umstrittene "Todeswette". Der Konzern bietet Anlegern den vorzeitigen Ausstieg aus dem geschlossenen Fonds "db Kompass Life 3" an, der noch eine Laufzeit bis Ende März 2015 hat.

  • 22.02.2012 | 15:41 Uhr

    Kritik an 'Todeswette': Deutsche Bank bietet Ausstieg aus Fonds an

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Eine ethisch zweifelhafte Geschäftsidee fällt der Deutschen Bank auf die Füße: Nach öffentlicher Kritik bietet der Konzern Anlegern den Ausstieg aus dem geschlossenen Fonds "db Kompass Life 3" an. Das Produkt ist eine Art Wette auf die Restlebensdauer von etwa 500 Menschen: Sterben die sogenannten Referenzpersonen früher als erwartet, erhöht sich die Rendite für die Investoren.

  • 21.02.2012 | 15:11 Uhr

    Erstmals weniger Hartz IV-Klagen - Richter: Noch keine Trendwende

    KASSEL (dpa-AFX) - Die Zahl der Klagen wegen Hartz IV ist 2011 erstmals seit Einführung der Arbeitsmarktreform wieder gesunken. Bei den deutschen Sozialgerichten gingen im vergangenen Jahr 170 488 Klagen zu dem Thema ein - das sind 9000 weniger als noch 2010. Diese Zahlen legte der Präsident des Bundessozialgerichts (BSG), Peter Masuch, am Dienstag bei der Vorstellung des Jahresberichts in Kassel vor.

  • 17.02.2012 | 15:40 Uhr

    Von der Leyen plant Mindestlohn-Modell vor Ostern

    BERLIN (dpa-AFX) - Für die konkrete Umsetzung der geplanten Mindestlohn-Regelung will Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) noch vor Ostern eine gemeinsames CDU-Konzept präsentieren. "In wenigen Wochen werden wir ein zwischen Sozial- und Wirtschaftsflügel abgestimmtes Unionsmodell für eine allgemeine Lohnuntergrenze mit dem Koalitionspartner besprechen können", kündigte die Ministerin im Magazin "Focus" an. Im vergangenen November hatte der CDU-Parteitag beschlossen, in Bereichen ohne Tarifvertrag eine Lohnuntergrenze einzuführen. Dieser Mindestlohn soll von einer Kommission aus Gewerkschaftern und Arbeitgebern festgelegt werden.

  • 17.02.2012 | 14:29 Uhr

    Finanzagentur kündigt 40.000 Konten von Privatkunden

    FRANKFURT/MAIN (dpa-AFX) - Die Finanzagentur des Bundes hat 40.000 Konten von Privatkunden gesperrt. Die betroffenen Besitzer von Bundesschatzbriefen und anderen Bundeswertpapieren hätten auch nach dem wiederholten Aufruf der Schuldenverwalter die angeforderten Unterlagen nicht eingereicht, teilte die Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH am Freitag in Frankfurt mit.

  • 16.02.2012 | 15:38 Uhr

    Union Investment: Deutliche Rückgänge beim Neugeschäft

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Union Investment, der Fondsanbieter der Volks- und Raiffeisenbanken, hat im vergangenen Jahr unter der branchenübergreifenden Absatzflaute gelitten. Unter dem Strich zogen Privatanleger 2,1 Milliarden Euro aus Publikumsfonds ab, wie das Unternehmen am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Nach einem guten ersten Halbjahr hätten die europäische Schuldenkrise und die Verwerfungen an den Finanzmärkten zu einem deutlichen Rückgang des Neugeschäfts geführt, heißt es in der Mitteilung. Dennoch zeigte sich Union-Investment-Chef Hans Joachim Reinke mit dem Geschäftsjahr zufrieden: "Wir haben trotz des schwierigen Marktumfelds erneut Stabilität bewiesen".

  • 15.02.2012 | 17:18 Uhr

    Umfrage/Blackrock: Für Versicherer werden alternative Investments interessanter

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Versicherungsunternehmen könnten wegen des niedrigen Zinsniveaus und des anhaltend langsamen Wirtschaftswachstums zukünftig stärker in alternative Anlageklassen investieren, um ihre Renditen zu steigern. Dies ist das Ergebnis einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des US-Vermögensverwalters Blackrock. Infolge der Reform des Versicherungsaufsichtsrechts in Europa ("Solvency II") würden die Versicherer sich demnach möglicherweise aus Staatsanleihen und Aktien zurückziehen und verstärkt in alternativen Vermögensklassen anlegen. Im Besonderen erwarteten beinahe ein Drittel der befragten Institute ein stärkeres Engagement in Private Equity und Hedgefonds. Dies gelte trotz der potenziell höheren Kapitalanforderungen, die wegen Solvency II auf sie zukommen könnten.

  • 13.02.2012 | 17:48 Uhr

    ROUNDUP/Merkel: Regulierung von "Schattenbanken" schrittweise

    BERLIN (dpa-AFX) - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Erwartungen an eine rasche und umfassende Regulierung der "Schattenbanken" mit ihren unkontrollierten und risikoreichen Milliardengeschäften gedämpft.

  • 13.02.2012 | 17:14 Uhr

    Fonds-Riese Fidelity muss Mittelabzüge in Deutschland verkraften

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Die US-Fondsgesellschaft Fidelity hat im vergangenen Jahr einen Rückschlag im deutschen Markt hinnehmen müssen. Vor allem Kapitalmarktverluste, aber auch Mittelabzüge reduzierten das verwaltete Vermögen gegenüber dem Vorjahr um 5,4 Milliarden Euro auf 23,5 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. "Auch wir konnten uns einem schwierigen und sehr volatilen Marktumfeld nicht gänzlich entziehen", sagte Fidelity-Deutschland-Chef Christian Wrede. Dennoch habe man sich im Branchenvergleich "gut geschlagen".

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