FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Freitag mit kräftigem
Kursauftrieb auf die Ergebnisse des Brüsseler Krisengipfels reagiert. Experten
zweifeln allerdings, ob die Beschlüsse das Vertrauen in die Gemeinschaftswährung
langfristig stützen können. Nach Bekanntgabe der ersten Einigung legte der Euro
im frühen Handel um rund 1,5 Cent zu, bis zum späten Nachmittag konnte er
beinahe einen weiteren Cent aufholen. Zuletzt wurde der Kurs knapp unter der
Marke von 1,27 US-Dollar notiert. Am Vorabend hatte er noch bei 1,24 Dollar
gelegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs gegen Mittag
auf 1,2590 (Donnerstag: 1,2418) Dollar fest.
Die obersten europäischen Krisenmanager hatten sich in der Nacht zum Freitag
beschlossen, den großen Euro-Schwergewichten Italien und Spanien unter die Arme
zu greifen. Geplant ist offensichtlich, dass die Rettungsfonds EFSF und ESM die
Staaten an den Anleihemärkten unterstützen. Darüber hinaus werden die
Finanzhilfen für Spanien keinen vorrangigen Gläubigerstatus erhalten. Die
öffentlichen Geldgeber würden bei einem Schuldenschnitt also nicht bevorzugt
gegenüber privaten Investoren ihre Kredite zurückerhalten.
Außerdem sollen künftig nicht nur Staaten, sondern auch Banken direkt auf die
Rettungsfonds zugreifen können - allerdings erst, sobald eine gemeinsame
Bankenaufsicht installiert ist.
Obwohl der Gipfel die zuletzt deutlich gesunkenen Erwartungen an den
Finanzmärkten damit übertreffen konnte, reagierten Experten überwiegend
verhalten. Der positive Effekt dürfe nicht allzu lange anhalten, sagt
Commerzbank-Analyst Ulrich Leuchtmann. Die angedachten Anleihekäufe durch
EFSF/ESM könnten sich als Bumerang erweisen, warnt Holger Schmieding, Chefökonom
der Berenberg Bank. Die Krisenfonds hätten nur eine begrenzte Feuerkraft und
würden Investoren so einladen, gegen sie zu spekulieren. Die auf dem Gipfel
verfolgten Pläne könnten letztlich nur funktionieren, wenn die Europäische
Zentralbank (EZB) sich entschlossen dahinter stellen würde.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen
Euro auf 0,80680 (0,79885) britische Pfund , 100,13 (98,60)
japanische Yen und 1,2030 (1,2010) Schweizer Franken
fest. In London wurde der Preis für die Feinunze Gold am Nachmittag mit 1.598,50
(Vortag: 1.558,50) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 39.430,00
(39.860,00) Euro.
03.07.2012 | 16:56 Uhr
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat sich am Dienstag
nach seinen Vortagesverlusten um die Marke von 1,26 US-Dollar bewegt. Die
europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,2595 US-Dollar gehandelt.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2575
(Montag: 1,2593) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7952 (0,7941)
Euro.
03.07.2012 | 12:37 Uhr
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Dienstag im
Mittagshandel weiter um die Marke von 1,26 US-Dollar bewegt. Die europäische
Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,2594 US-Dollar gehandelt. Am Vortag
hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,2593 (Freitag:
1,2590) Dollar festgesetzt.
03.07.2012 | 08:15 Uhr
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Dienstag weiter an
der Marke von 1,26 US-Dollar gehalten. Die Euphorie der Investoren nach den
Ergebnissen des EU-Gipfels zur Schuldenkrise in der vergangenen Woche scheine
vorerst verflogen zu sein, hieß es von Experten. Im frühen Handel stand die
Gemeinschaftswährung bei 1,2593 Dollar. Am Vortag hatte die Europäische
Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,2593 (Freitag: 1,2590) Dollar
festgesetzt.
02.07.2012 | 21:10 Uhr
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro ist am Montag mit Kursverlusten in
die neue Handelswoche gegangen und im Zuge dessen wieder unter die Marke von
1,26 US-Dollar zurückgefallen. Zuletzt stand die Gemeinschaftswährung in New
York bei 1,2584 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs
zuvor auf 1,2593 (Freitag: 1,2590) Dollar festgesetzt. Nach dem Brüsseler
EU-Gipfel zur Schuldenkrise war der Kurs am Freitag noch um mehr als zwei Cent
auf knapp unter 1,27 Dollar geklettert. Nun aber hätten globale Konjunkturdaten
den Euro wieder unter Druck gebracht, hieß es aus dem Handel.
02.07.2012 | 17:04 Uhr
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro ist am Montag mit Kursverlusten
in die neue Handelswoche gegangen und unter die Marke von 1,26 US-Dollar
gefallen. Trübe Aussichten für die Weltkonjunktur und schlechte Nachrichten aus
der Eurozone hätten die Gemeinschaftswährung unter Druck gebracht, hieß aus dem
Handel. Am späten Nachmittag wurde der Euro zuletzt bei 1,2585 Dollar notiert.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,2593
(Freitag: 1,2590) Dollar festgesetzt. Nach dem Brüsseler EU-Gipfel zur
Schuldenkrise war der Kurs am Freitag noch um mehr als zwei Cent auf knapp unter
1,27 Dollar geklettert.
02.07.2012 | 15:20 Uhr
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Referenzkurs des Euro ist am Montag
leicht gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf
1,2593 (Freitag: 1,2590) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7941 (0,7943)
Euro.
02.07.2012 | 12:59 Uhr
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro ist am Montag mit Kursverlusten
in die neue Handelswoche gegangen und hat sich wieder deutlich von der
1,27-US-Dollar-Marke entfernt. Schwache Konjunkturerwartungen in China und
schlechte Nachrichten aus der Eurozone hätten die Gemeinschaftswährung belastet,
sagten Händler. Am Mittag wurde der Euro bei 1,2622 Dollar notiert. Nach dem
Brüsseler EU-Gipfel zur Schuldenkrise hatte der Kurs am Freitag um mehr als zwei
Cent zugelegt.
02.07.2012 | 08:17 Uhr
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro ist am Montag nach
Gewinnmitnahmen schwächer in die neue Handelswoche gestartet und in die Nähe der
Marke von 1,26 US-Dollar zurückgefallen. Am Freitag hatten die Beschlüsse des
EU-Gipfels zur Euro-Schuldenkrise den Kurs der Gemeinschaftswährung noch
zeitweise um rund drei Cent auf knapp 1,27 Dollar nach oben getrieben. Am frühen
Morgen stand der Euro bei 1,2617 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte
den Referenzkurs am Freitag auf 1,2590 (Donnerstag: 1,2418) Dollar festgesetzt.
29.06.2012 | 21:54 Uhr
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat am Freitag mit kräftigem
Kursauftrieb auf die Ergebnisse des Brüsseler Krisengipfels reagiert. Zuletzt
wurde der Kurs bei 1,2663 US-Dollar notiert. Am Vortag hatte er noch bei 1,24
Dollar gelegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen
Mittag auf 1,2590 (Donnerstag: 1,2418) Dollar festgesetzt. Experten zweifeln
allerdings, ob die Beschlüsse das Vertrauen in die Gemeinschaftswährung
langfristig stützen können.