02.05.2012 | 12:41 Uhr

KORREKTUR/Devisen: Konjunktursorgen drücken Euro unter 1,32 Dollar

(Korrigiert wurde der Stand des Euroraum-PMI im zweiten Absatz. Aktuell befindet sich der Indikator für die Industrie auf dem tiefsten Niveau seit Juni 2009.)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Konjunktursorgen haben den Euro am Mittwoch erstmals seit drei Handelstagen wieder unter die Marke von 1,32 US-Dollar gedrückt. Die Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone enttäuschten auf ganzer Linie. Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3148 Dollar und erholte sich damit nur minimal von ihrem zuvor erreichten Tagestief von 1,3134 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag noch auf 1,3214 (Freitag: 1,3229) Dollar festgesetzt. Am Dienstag wurde feiertagsbedingt kein Wert von der EZB notiert.

Am Vormittag hatte ein überraschend deutlicher Rückgang des Einkaufsmanagerindex für die Eurozone für schlechte Stimmung an den Märkten gesorgt. Das Stimmungsbarometer für die Industrie fiel auf den tiefsten Stand seit fast drei Jahren und signalisiert nach Einschätzung von Berenberg-Experte Christian Schulz Kontraktion auf breiter Front. Auch der Indikator für die deutsche Industrie ist mit 46,2 Zählern laut Schulz auf dem tiefsten Stand seit drei Jahren angekommen.

Der Abwärtstrend im Verarbeitenden Gewerbe sei zudem nicht auf die Eurozone beschränkt, auch in der Schweiz und Großbritannien gingen die Stimmungswerte zurück. Die Hoffnung liege nun auf China und den USA, wo sich die Aussichten zuletzt verbessert haben. "Ein stabiles globales Makro-Umfeld sollte in den kommenden Monaten dennoch gute Möglichkeiten für eine Erholung in Europa bieten", so Berenberg-Ökonom Schulz.

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Devisen

  • 04.05.2012 | 12:47 Uhr

    Devisen: Schlechte Konjunkturaussichten drücken Euro ins Minus

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat seine Vortagsgewinne am Freitag abgegeben und ist nach schwachen Konjunkturdaten ins Minus gedreht. Gegen Mittag fiel die Gemeinschaftswährung bis auf 1,3120 US-Dollar, nachdem am Morgen noch ein Tageshoch von 1,3163 Dollar markiert worden war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,3123 (Mittwoch: 1,3131) Dollar festgesetzt.

  • 04.05.2012 | 08:15 Uhr

    Devisen: Euro kann Vortagsgewinne nicht ganz halten

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Freitag seine Gewinne vom Vortag nicht ganz halten können. Im frühen Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,3150 US-Dollar. Am Donnerstag war der Euro nach Äußerungen von EZB-Chef Mario Draghi auf bis zu 1,3180 Dollar gestiegen. Ein Dollar war zuletzt 0,7587 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,3123 (Mittwoch: 1,3131) Dollar festgesetzt.

  • 03.05.2012 | 21:10 Uhr

    Devisen: Euro entfernt sich im New Yorker Handel weiter von Tageshoch

    NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Donnerstag im New Yorker Handel weiter von seinem Tageshoch bei 1,3180 Dollar entfernt. Zuletzt wurde die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,3147 Dollar gehandelt. Am Nachmittag hatten Äußerungen des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi dem Euro Auftrieb gegeben. Draghi hatte die Aussicht auf einen weiterhin stabilen Leitzins in der Eurozone unterstrichen. Zuvor hatte die EZB den Referenzkurs auf 1,3123 (Mittwoch: 1,3131) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7620 (0,7616) Euro.

  • 03.05.2012 | 17:10 Uhr

    Devisen: Euro fängt sich nach Draghi-Aussagen und steigt auf Tageshoch

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Donnerstag mit Kursgewinnen auf Äußerungen des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, im Anschluss an die Zinsentscheidung reagiert. Die Aussicht auf einen weiter stabilen Leitzins in der Eurozone habe der Gemeinschaftswährung im Handel mit dem US-Dollar Auftrieb verliehen, hieß es von Experten. Im Nachmittagshandel erreichte der Euro zeitweise ein Tageshoch bei 1,3180 Dollar und rutschte im weiteren Handel leicht auf 1,3157 Dollar zurück. Zuvor hatte die EZB den Referenzkurs auf 1,3123 (Mittwoch: 1,3131) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7620 (0,7616) Euro.

  • 03.05.2012 | 15:00 Uhr

    Devisen: Eurokurs gefallen - Referenzkurs: 1,3123 Dollar

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Donnerstag gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3123 (Mittwoch: 1,3131) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7620 (0,7616) Euro.

  • 03.05.2012 | 12:21 Uhr

    Devisen: Euro fällt nach spanischer Anleihe-Auktion - EZB im Fokus

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Donnerstag nach Anleihe-Auktionen in Spanien und Frankreich Kursverluste verzeichnet. Im Mittagshandel kostete die Gemeinschaftswährung 1,3137 US-Dollar. Im Anschluss an die spanische Bond-Versteigerung war sie zuvor auf ein Tagestief von 1,3123 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,3131 (Montag: 1,3214) Dollar festgesetzt.

  • 03.05.2012 | 08:11 Uhr

    Devisen: Euro fängt sich nach kräftigen Verlusten

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Donnerstag nach deutlichen Verlusten zur Wochenmitte stabilisiert. Im frühen Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,3140 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Ein Dollar war zuletzt 0,7610 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,3131 (Montag: 1,3214) Dollar festgesetzt. Zur Wochenmitte war der Euro wegen ungünstiger Konjunkturdaten aus dem Währungsraum spürbar unter Druck geraten.

  • 02.05.2012 | 21:04 Uhr

    Devisen: Euro auch im New Yorker Handel deutlich unter 1,32 US-Dollar

    NEW YORK (dpa-AFX) - Nach schwachen Konjunkturdaten aus der Eurozone hat der Euro am Mittwoch auch im New Yorker Handel weiterhin deutlich unter der Marke von 1,32 US-Dollar notiert. Zuletzt konnte die europäische Gemeinschaftswährung gegenüber dem Dollar aber wieder etwas aufholen und wurde bei 1,3157 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,3131 (Montag: 1,3214) Dollar festgesetzt.

  • 02.05.2012 | 16:56 Uhr

    Devisen: Trübe Konjunkturaussichten bringen Euro unter Druck

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Schwache Konjunkturdaten haben den Euro am Mittwoch unter die Marke von 1,32 US-Dollar gedrückt. Die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe der Eurozone hatte sich im April überraschend deutlich verschlechtert - auch in Deutschland, das bislang als Stabilitätsanker gilt. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3150 Dollar. Im Tief fiel sie bis auf 1,3122 Dollar und im Schnitt wurde sie fast einen Cent tiefer gehandelt als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3131 (Montag: 1,3214) Dollar fest.

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