30.04.2012 | 17:08 Uhr

Devisen: Euro hält sich trotz Schuldenkrise über 1,32 US-Dollar

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich zum Wochenauftakt stabil über der Marke von 1,32 US-Dollar behaupten können. Marktbeobachter sprachen am Brückentag vor dem 1. Mai von einem vergleichsweise ruhigen Handel ohne besonders starke Impulse. Am Montagnachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3234 Dollar und damit kaum weniger als am Morgen. In der Spitze erreichte der Euro 1,3268 Dollar und damit fast den höchsten Stand seit Monatsbeginn. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3214 (Freitag: 1,3229) Dollar festgesetzt.

Konjunkturdaten aus Spanien, die nun auch offiziell belegen, dass die viertgrößte Euro-Volkswirtschaft im Auftaktquartal in der Rezession angekommen ist, sorgten für eine leichte Belastung für den Euro. Allerdings brachten die Zahlen am Markt keine Überraschung. "Die Regierung und die Notenbank in Madrid hatten bereits angedeutet, dass es zum zweiten Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Leistung in Folge kommt", erklärte Devisenexperte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen.

Deutlicheren Druck auf die Gemeinschaftswährung hätten da schon die neuen Zahlen der EZB zur Kredit- und Geldmenge entfalten können. So war das Kreditvolumen im März den zweiten Monat in Folge rückläufig gewesen. "Der lahmende Kreditprozess ist allerdings mehr Folge als Ursache der wirtschaftlichen Schwäche des Euroraums", sagte Postbank-Experte Thilo Heidrich. Die Daten zeigen zudem, dass die riesigen Geldspritzen der Notenbank von insgesamt einer Billion Euro größtenteils noch nicht in der Realwirtschaft angekommen sind.

Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,81295 (0,81530) britische Pfund , 105,85 (106,75) japanische Yen und 1,2018 (1,2014) Schweizer Franken festgelegt. In London wurde der Preis für die Feinunze Gold am Nachmittag mit 1.651,25 (Freitag: 1.663,5) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 39.700,00 (39.500,00) Euro.

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Devisen

  • 03.05.2012 | 12:21 Uhr

    Devisen: Euro fällt nach spanischer Anleihe-Auktion - EZB im Fokus

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Donnerstag nach Anleihe-Auktionen in Spanien und Frankreich Kursverluste verzeichnet. Im Mittagshandel kostete die Gemeinschaftswährung 1,3137 US-Dollar. Im Anschluss an die spanische Bond-Versteigerung war sie zuvor auf ein Tagestief von 1,3123 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,3131 (Montag: 1,3214) Dollar festgesetzt.

  • 03.05.2012 | 08:11 Uhr

    Devisen: Euro fängt sich nach kräftigen Verlusten

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Donnerstag nach deutlichen Verlusten zur Wochenmitte stabilisiert. Im frühen Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,3140 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Ein Dollar war zuletzt 0,7610 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,3131 (Montag: 1,3214) Dollar festgesetzt. Zur Wochenmitte war der Euro wegen ungünstiger Konjunkturdaten aus dem Währungsraum spürbar unter Druck geraten.

  • 02.05.2012 | 21:04 Uhr

    Devisen: Euro auch im New Yorker Handel deutlich unter 1,32 US-Dollar

    NEW YORK (dpa-AFX) - Nach schwachen Konjunkturdaten aus der Eurozone hat der Euro am Mittwoch auch im New Yorker Handel weiterhin deutlich unter der Marke von 1,32 US-Dollar notiert. Zuletzt konnte die europäische Gemeinschaftswährung gegenüber dem Dollar aber wieder etwas aufholen und wurde bei 1,3157 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,3131 (Montag: 1,3214) Dollar festgesetzt.

  • 02.05.2012 | 16:56 Uhr

    Devisen: Trübe Konjunkturaussichten bringen Euro unter Druck

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Schwache Konjunkturdaten haben den Euro am Mittwoch unter die Marke von 1,32 US-Dollar gedrückt. Die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe der Eurozone hatte sich im April überraschend deutlich verschlechtert - auch in Deutschland, das bislang als Stabilitätsanker gilt. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3150 Dollar. Im Tief fiel sie bis auf 1,3122 Dollar und im Schnitt wurde sie fast einen Cent tiefer gehandelt als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3131 (Montag: 1,3214) Dollar fest.

  • 02.05.2012 | 12:41 Uhr

    KORREKTUR/Devisen: Konjunktursorgen drücken Euro unter 1,32 Dollar

    (Korrigiert wurde der Stand des Euroraum-PMI im zweiten Absatz. Aktuell befindet sich der Indikator für die Industrie auf dem tiefsten Niveau seit Juni 2009.)

  • 02.05.2012 | 12:23 Uhr

    Devisen: Konjunktursorgen drücken Euro unter 1,32 Dollar

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Konjunktursorgen haben den Euro am Mittwoch erstmals seit drei Handelstagen wieder unter die Marke von 1,32 US-Dollar gedrückt. Die Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone enttäuschten auf ganzer Linie. Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3148 Dollar und erholte sich damit nur minimal von ihrem zuvor erreichten Tagestief von 1,3134 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag noch auf 1,3214 (Freitag: 1,3229) Dollar festgesetzt. Am Dienstag wurde feiertagsbedingt kein Wert von der EZB notiert.

  • 02.05.2012 | 08:13 Uhr

    Devisen: Euro hält sich über 1,32 Dollar

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Mittwoch trotz leichter Verluste über der Marke von 1,32 US-Dollar gehalten. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,3215 Dollar und damit etwas weniger als am Vorabend. Ein Dollar war zuletzt 0,7567 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,3214 (Freitag: 1,3229) Dollar festgesetzt. Am Dienstag wurde feiertagsbedingt kein Referenzkurs festgesetzt.

  • 01.05.2012 | 16:45 Uhr

    Devisen: Euro nach ISM unter Druck - nur noch knapp über 1,32 US-Dollar

    NEW YORK (dpa-AFX) - Der Eurokurs ist am Dienstag nach der Veröffentlichung überraschend positiver US-Konjunkturdaten unter Druck geraten. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung noch 1,3214 Dollar. Kurz vor der Bekanntgabe der Daten war der Euro noch bei knapp 1,3280 Dollar gehandelt worden.

  • 30.04.2012 | 21:30 Uhr

    Devisen: Euro tendiert im New Yorker Handel seitwärts

    NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Montag im New Yorker Handel zum US-Dollar in einer engen Spanne seitwärts bewegt. Ein Ausbruchsversuch wurde bei 1,3246 Dollar schnell wieder beendet und die Gemeinschaftswährung kehrte auf zuletzt 1,3234 Dollar zurück. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,3214 (Freitag: 1,3229) Dollar festgesetzt.

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