10.04.2012 | 22:34 Uhr

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow mit größtem Tagesverlust des Jahres

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Dow Jones Industrial hat am Dienstag den bisher größten Tagesverlust in diesem Jahr verbucht. Der Leitindex litt unter erneuten Sorgen um eine Verschlimmerung der europäische Schuldenkriese und sank um 1,65 Prozent auf 12.715,93 Punkte. Auch schlechte Konjunkturdaten hatten auf die Stimmung gedrückt. Damit verbuchte er den fünften Tag in Folge Abschläge, was die längste Verluststrecke seit Juli 2011 bedeutete. Für den breiter gefassten S&P-500-Index ging es am Dienstag um 1,71 Prozent auf 1.358,59 Punkte nach unten. An der Börse Nasdaq fiel der Composite-Index um 1,83 Prozent auf 2.991,22 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq 100 <NDX.X.NQI> büßte 1,64 Prozent auf 2.695,12 Punkte ein.

Börsianer begründeten die Verluste am Aktienmarkt mit Sorgen um eine erneute Verschärfung der europäischen Schuldenkrise, nachdem die Risikoaufschläge für spanische und italienische Staatsanleihen deutlich zugelegt hatten. Die Ankündigung von neuen zusätzlichen Einsparungen der spanischen Regierung im Gesundheits- und Bildungsbereich in einem Umfang von mehr als 10 Milliarden Euro hatte die Anleger in diesem Umfeld nicht beruhigt. Ferner zeigen die aktuellen Wirtschaftsdaten aus China zwar eine Belebung der Exporte, aber ein schwaches Importwachstum.

ARBEITSMARKTBERICHT

Während sich die europäischen Börsen im langen Osterwochenende befanden, hatten die US-Indizes schon am Ostermontag mit deutlichen Abschlägen auf den enttäuschenden Arbeitsmarktbericht vom Karfreitag reagiert. Die Beschäftigtenzahl war im März deutlich schwächer gestiegen als erwartet, was am Markt den Wachstumssorgen neue Nahrung gab. Bereits die Vorwoche hatte den schwächsten Verlauf des Jahres genommen, nachdem das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung die Hoffnung auf eine noch lockerere Geldpolitik enttäuscht hatte.

Besonders stark unter Druck gerieten wie schon in Europa die Finanzwerte. So fielen am Indexende Bank of America um 4,37 Prozent auf 8,54 US-Dollar. Für die Papiere von JPMorgan und American Express ging es um 2,12 respektive 1,68 Prozent nach unten. Auch die konjunktursensiblen Anteilsscheine des Baumaschinenherstellers Caterpillar mussten deutliche Einbußen hinnehmen. Sie verloren 3,03 Prozent.

ALCOA NACHBÖRSLICH STARK IM PLUS

Einen Abschlag von 3,02 Prozent verbuchten die Alcoa-Papiere . Der Aluminiumkonzern eröffnete kurz nach Börsenschluss traditionell die Berichtssaison der Dow-Unternehmen und überraschte mit einem Gewinn je Aktie im ersten Quartal. Im nachbörslichen Handel schnellten die Papiere um etwa 4,6 Prozent in die Höhe.

Als einer der schwächsten Werte im S&P-500-Index sackten die Anteilsscheine von Best Buy um 5,87 Prozent ab. Der Chef des Elektronik-Einzelhändlers war zuvor zurückgetreten.

DELL LEGEN ETWAS ZU

Die Titel von Dell Computer indes zählten mit einem Plus von 0,18 Prozent zu den beiden einzigen Gewinnern im Nasdaq-100-Index. Der PC-Hersteller bewirbt sich zusammen mit dem Rüstungsunternehmen Lockheed Martin um einen großen IT-Auftrag der Regierung. Insgesamt besitzt der Hardware- und Dienstleistungsvertrag für die US Navy ein Volumen von 7,5 Milliarden Dollar über fünf Jahre. Morgan Stanley stufte die Dell-Aktien auf "Equal-weight" hoch. Die Titel von Lockheed Martin gaben um 1,21 Prozent nach.

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Aktien

  • 11.04.2012 | 10:35 Uhr

    ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Mühsame Stabilisierung nach Kursrutsch

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Mittwoch nach seinem jüngsten Kursrutsch nur mühsam stabilisiert. Schwachen Vorgaben aus Übersee sowie Wachstumssorgen und der europäische Schuldenkrise, die mit den weiter gestiegenen Risikoprämien für spanische und italienische Staatsanleihen wieder in den Fokus rückte, stand der positive Auftakt der US-Berichtssaison gegenüber. Der US-Aluminiumkonzern Alcoa verdiente im abgelaufenen Quartal überraschend Geld.

  • 11.04.2012 | 09:35 Uhr

    Aktien Europa Eröffnung: Etwas erholt nach Ausverkauf am Vortag

    PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Nach ihrem Ausverkauf vom Vortag haben sich die europäischen Börsen zum Handelsstart am Mittwoch etwas erholt. Im frühen Geschäft gewann der EuroStoxx 50 0,39 Prozent auf 2.330,68 Punkte. Für den Cac 40 ging es in Paris um 0,34 Prozent auf 3.228,41 Punkte nach oben und der FTSE 100 in London rückte um 0,18 Prozent auf 5.605,73 Punkte vor. Am Vortag hatten die Börsen im Zuge ernüchternder Wirtschaftsdaten aus den USA und aus China sowie der sich abermals in den Vordergrund drängenden europäischen Schuldenkrise kräftig verloren.

  • 11.04.2012 | 09:19 Uhr

    Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax fester - Stabilisierung nach Kursrutsch

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem Kursrutsch vom Vortag hat sich der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch trotz negativer Vorgaben stabilisiert. In den ersten Minuten stieg der Dax um 0,56 Prozent auf 6.643,38 Punkte. Am Dienstag hatte der Leitindex wegen enttäuschender Konjunkturdaten seinen Abwärtstrend fortgesetzt und auf dem tiefsten Stand seit Ende Januar geschlossen. Der MDax gewann am Mittwochmorgen 0,47 Prozent auf 10.381,04 Punkte. Lediglich der TecDax zeigte sich mit 0,07 Prozent im Minus bei 763,25 Punkten.

  • 11.04.2012 | 08:29 Uhr

    Aktien Europa Ausblick: Schwächephase hält an

    PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Nach dem Ausverkauf am Vortag dürften die europäischen Aktienmärkte auch zur Wochenmitte zunächst schwächer starten. Der Future auf den EuroStoxx 50 deutet am Mittwochmorgen auf eine um 0,36 Prozent tiefere Eröffnung hin. Den britischen Leitindex FTSE 100 taxierte Finspreads 0,47 Prozent schwächer. Am Vortag hatten die Börsen im Zuge ernüchternder Wirtschaftsdaten aus den USA und aus China sowie der sich abermals in den Vordergrund drängenden europäischen Schuldenkrise kräftig verloren. Die Risikoaufschläge für spanische und italienische Staatsanleihen hatten deutlich zugelegt.

  • 11.04.2012 | 08:23 Uhr

    Aktien Asien: Schwächer - Europäische Schuldenkrise belastet

    HONGKONG/MUMBAI/SHANGHAI/SINGAPUR/TOKIO (dpa-AFX) - Die asiatischen Börsen haben sich zur Wochenmitte dem negativen Trend der europäischen und US-amerikanischen Aktienmärkte angeschlossen und Verluste verbucht. Vor allem die erneut in den Vordergrund rückende europäische Schuldenkrise belaste, hieß es. Die Risikoaufschläge für spanische und italienische Staatsanleihen hatten zuletzt wieder deutlich zugelegt. "Europa macht noch immer 20 Prozent der Weltwirtschaft aus und ist ganz offensichtlich ein wichtiger Kunde Asiens", sagte Kapitalmarktexperte Stephen Halmarick von Colonial First State in Sydney.

  • 11.04.2012 | 08:21 Uhr

    Aktien Frankfurt Ausblick: Kaum bewegt - Stabilisierung nach Kursrutsch

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem Kursrutsch vom Vortag dürfte sich der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch trotz negativer Vorgaben etwas stabilisieren. Der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex stand gegen 8.10 Uhr kaum bewegt mit minus 0,03 Prozent bei 6.604 Punkten. Am Dienstag hatte der Dax wegen enttäuschender Konjunkturdaten seinen Abwärtstrend fortgesetzt und auf dem tiefsten Stand seit Ende Januar geschlossen.

  • 11.04.2012 | 07:45 Uhr

    WDH/dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Dax kaum verändert erwartet

    FRANKFURT (dpa-AFX) ------------------------------------------------------------------------------- AKTIEN -------------------------------------------------------------------------------

  • 11.04.2012 | 07:39 Uhr

    dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Dax kaum verändert erwartet

    FRANKFURT (dpa-AFX) ------------------------------------------------------------------------------- AKTIEN -------------------------------------------------------------------------------

  • 11.04.2012 | 06:15 Uhr

    Aktien Lateinamerika Schluss: Börsen im Minus

    MEXIKO-STADT (dpa-AFX) - Die Leitbörsen in Lateinamerika haben am Dienstag mit Verlusten geschlossen. Im brasilianischen São Paulo gab der Index der Bovespa-Börse (Ibovespa) um 1,88 Prozent auf 61.738,28 Zähler nach. In Mexiko fiel der IPC-Index um 1,01 Prozent auf 39.053,17 Zähler. Auch in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires endete das Wertpapiergeschäft im Minus: Der Merval-Index gab dort um 1,00 Prozent auf 2.497,05 Zähler nach.

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