Immobilienfonds
Fonds, die vor allem in Haus- und Grundbesitz investieren. Für die Bewertung des Fondsvermögens ist ausschließlich ein unabhängiger Sachverständigenausschuss zuständig. Immobilienfonds unterliegen ebenfalls dem KAGG.
Index
Kennziffer, die als laufende statistische Zeitreihe Veränderungen einer ökonomischen Größe oder eines Preisaggregates (z.B Aktienmarkt) misst. Deutschlands bekanntester Wertpapier-Index ist der DAX®.
Indexfonds
Die Fondsstruktur entspricht genau der Zusammensetzung eines Index. Siehe auch ETF.
Indizes
Plural von Index.
Investmentfonds (kurz "Fonds")
Wörtlich ein "Geldtopf", der von Fondsgesellschaften verwaltet wird und in den Anleger Kapital einzahlen. Als Begriffsdefinition nach deutschem Recht ein „Sondervermögen“, das von einer Fondsgesellschaft verwaltet und von einer von ihr unabhängigen Depotbank verwahrt wird. Das „Sondervermögen“ muss vom Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt verwahrt werden.
Investment-Gedanke
Der Investment-Gedanke beinhaltet, dass viele Anleger unterschiedliche große Geldbeträge in einen Fonds einzahlen und die Fondsgesellschaft die Gesamtsumme wie ein großes Vermögen verwaltet. Die Vorteile von offenen Investmentfonds im Überblick:
  • schon mit kleinen Beträgen kann sich der Anleger an einem großen breitgestreuten Vermögen beteiligen und von Konditionen, Anlagen und einer Risikoverminderung profitieren, wie sie sonst nur Großanleger erreichen können.
  • der Anleger braucht sich nicht um die Details der Kapitalanlage zu kümmern, sie wird von Fachleuten gemanagt.
  • hohe Flexibilität, weil Ein- und Auszahlungen beliebig variierbar sind.
  • hohe Liquidität, weil die Fondsanteile jederzeit zum Anteilswert (Rücknahmepreis) zurückgegeben werden können.
  • Transparenz, weil Ausgabe- und Rücknahmepreis börsentäglich veröffentlicht werden und die Fondsgesellschaft über den Fonds regelmäßig Rechenschaft ablegen muss.
Investmentkonto
Dient ausschließlich dem Erwerb und der Verwahrung von Fondsanteilen.